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Rottweil
Montag, 24. Februar 2020

Ausstellung von Schüler-Ideen in der Volksbank

ROTTWEIL – Es sind tolle Ideen, die sich die Schülerinnen des Profilfachs Gestaltungs- und Medientechnik des Technischen Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Nadine Wiedemann ausgedacht haben: Rund um den Testturm, wo derzeit noch ein tristes Gewerbegebiet ist, könnte, wenn es nach ihnen geht, ganz schön was los sein. Zum Beispiel Spielplätze, Strandbad, Open-Air-Bühne, Baumwipfelpfad, Minigolfanlage, Skaterbahn, Grillstellen, Zeltplatz, eine Zipline für den schnellen Abgang vom Testturm und vieles mehr.

Wie sie sich das vorstellen, das kann man jetzt in der Volksbank in der Hochbrücktorstraße sehen, dort sind die Modelle ausgestellt, und dort können sie jetzt bewertet werden, denn es gibt ein Preisgeld für das Modell mit den meisten Stimmen. Anschauen kann man sie auch im Internet, auf der Seite der Volksbank oder von Arvenio Marketing, die das Projekt unterstützen.

Und weil das auch die Herren des Stadtmarketings so toll finden – die Idee kam von den Schülerinnen selbst – wird es in den nächsten Jahren weitere Projekte geben. 2020 soll es um die Gestaltung der Innenstadt gehen, und im Jahr darauf um die Landesgartenschau. Und dabei dürften die Schüler „ohne Grenzen phantasieren“, so ihr Schulleiter Stefan Steinert. Es gehe darum, die Kreativität der Jugend zu nutzen, denn die lasse im Alter ja rapide nach.

„Die Jugend muss mit an die Front“, betonte Peter Jung-Teltschik, Rottweils neuer Stadtplaner. „Ich brauch Euch als Ideengeber!“, es gehe um die Frage: „Wie mach ich eine Stadt sexy?“ Jung-Teltschik kennt sich da aus, er war bisher in Wildbad tätig, wo ja bereits eine Hängebrücke von Investor Günter Eberhardt hängt, die in Rottweil eher eine Hängepartie ist. Der Testturm stehe in einem stinknormalen Gewerbegebiet, „das war keine Stadtplanung, aber ist passiert.“ Er sehe in der Innenstadt „viele Jugendliche, die ich als heimatlos bezeicchnen würde“, so Jung-Teltschik. „Wir wollen ein Projekt aufbauen, dass die Jugend uns in Zukunft als Partner sieht. Ihr müsst nicht nur meine Rente zahlen, Ihr seid auch meine Auftraggeber!“ 

 

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