Ausstellung von Schüler-Ideen in der Volksbank

Die Schülerinnen des TG präsentieren ihre Modelle einer jugendgerechten Turm-Umgebung in der Volksbank. Foto: Moni Marcel

ROTTWEIL – Es sind tol­le Ide­en, die sich die Schü­le­rin­nen des Pro­fil­fachs Gestal­tungs- und Medi­en­tech­nik des Tech­ni­schen Gym­na­si­ums mit ihrer Leh­re­rin Nadi­ne Wie­de­mann aus­ge­dacht haben: Rund um den Test­turm, wo der­zeit noch ein tris­tes Gewer­be­ge­biet ist, könn­te, wenn es nach ihnen geht, ganz schön was los sein. Zum Bei­spiel Spiel­plät­ze, Strand­bad, Open-Air-Büh­ne, Baum­wip­fel­pfad, Mini­golf­an­la­ge, Ska­ter­bahn, Grill­stel­len, Zelt­platz, eine Zipli­ne für den schnel­len Abgang vom Test­turm und vie­les mehr.

Wie sie sich das vor­stel­len, das kann man jetzt in der Volks­bank in der Hoch­brück­tor­stra­ße sehen, dort sind die Model­le aus­ge­stellt, und dort kön­nen sie jetzt bewer­tet wer­den, denn es gibt ein Preis­geld für das Modell mit den meis­ten Stim­men. Anschau­en kann man sie auch im Inter­net, auf der Sei­te der Volks­bank oder von Arve­nio Mar­ke­ting, die das Pro­jekt unter­stüt­zen.

Und weil das auch die Her­ren des Stadt­mar­ke­tings so toll fin­den – die Idee kam von den Schü­le­rin­nen selbst – wird es in den nächs­ten Jah­ren wei­te­re Pro­jek­te geben. 2020 soll es um die Gestal­tung der Innen­stadt gehen, und im Jahr dar­auf um die Lan­des­gar­ten­schau. Und dabei dürf­ten die Schü­ler „ohne Gren­zen phan­ta­sie­ren”, so ihr Schul­lei­ter Ste­fan Stei­nert. Es gehe dar­um, die Krea­ti­vi­tät der Jugend zu nut­zen, denn die las­se im Alter ja rapi­de nach.

Die Jugend muss mit an die Front”, beton­te Peter Jung-Teltschik, Rott­weils neu­er Stadt­pla­ner. „Ich brauch Euch als Ide­en­ge­ber!”, es gehe um die Fra­ge: „Wie mach ich eine Stadt sexy?” Jung-Teltschik kennt sich da aus, er war bis­her in Wild­bad tätig, wo ja bereits eine Hän­ge­brü­cke von Inves­tor Gün­ter Eber­hardt hängt, die in Rott­weil eher eine Hän­ge­par­tie ist. Der Test­turm ste­he in einem stink­nor­ma­len Gewer­be­ge­biet, „das war kei­ne Stadt­pla­nung, aber ist pas­siert.” Er sehe in der Innen­stadt „vie­le Jugend­li­che, die ich als hei­mat­los bezeicch­nen wür­de”, so Jung-Teltschik. „Wir wol­len ein Pro­jekt auf­bau­en, dass die Jugend uns in Zukunft als Part­ner sieht. Ihr müsst nicht nur mei­ne Ren­te zah­len, Ihr seid auch mei­ne Auf­trag­ge­ber!”