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Rottweil
Samstag, 26. September 2020

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Autofreie Innenstadt und viele E-Bikes

Bürgerforum zur Mobilität der Zukunft

ROTTWEIL – Wie sieht in der Zukunft die Mobilität in Rottweil aus? Erste Gedanken machte sich das Bürgerforum im kleinen Kreis. Eine völlig autofreie Innenstadt sehen die Teilnehmer als eines der Ziele an. Eine öffentliche Veranstaltung zum Thema ist am 11. Juni.

Zukünftige Mobilität müsse heute schon gedacht und in die Wege geleitet werden, um attraktive Möglichkeiten zum Wohnen und Leben in der ältesten Stadt Baden-Württembergs aufweisen zu können, stellt das Bürgerforum in einem Arbeitspapier fest. Gerade die von der Vergangenheit noch in ihren Grundstrukturen gut erhaltenen Innenstädte wie in Rottweil, die durch ihre einigermaßen erhaltene Stadtmauer begrenzt und mit engen Gassen bei gleichzeitig sehr geringem Auto-Parkraum ausgestattet sind, bedürften neuer Mobilitäts-Konzepte.

Auch für die unmittelbare Verknüpfung der Stadt mit der ländlichen Struktur und der damit ländlich angesiedelten Bevölkerung, die Großteils von den Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt abhängen, müsse die notwendige Anbindung durch intermodulare Systeme zwischen ÖPNV, Energieversorger, Stadt und Wirtschaft erfolgen. Die Hauptmotive wie Lebensqualität, Umweltschutz, Wirtschaftsstimulanz und ja auch Imagesteigerung könnten durch die Bewältigung der ökologischen und verkehrsbezogenen Herausforderungen hervorragend befriedigt werden. 

Die Arbeitsgruppe rechnet damit, dass in etwa zehn Jahren eine völlig veränderte Zusammensetzung der mobilen Aggregatsformen besteht: Der Verbrennungsmotor werde deutlich zurückgehen und in zehn bis 15 Jahren für die private Mobilität nicht mehr gebaut werden. Die Elektro-Mobilität werde deutlich zunehmen, „vermutlich mit hohem Anteil der Brennstoffzelle“, da die Infrastruktur (Tankstellennetz) mit weiterhin geringer Betankungszeit dafür genutzt werden kann.

Gleichzeitig werde das autonome Fahren möglich sein, wenn vielleicht auch noch mit manueller Zugriffsbedingung. Individuelles Besitzen eines Autos verliere den Anreiz: Per Smartphone könne ein Fahrzeug sofort für hier nach dort bestellt werden – „Autofahren on Demand“. Der hohe Wertverlust und die jährlichen Betriebskosten für das Privatfahrzeug entfielen. „Damit werden wesentlich weniger Fahrzeuge auf der Straße vorhanden und damit auch weniger Garagen/Parkraum notwendig sein“, spekuliert die Gruppe.

Und das sind nach Ansicht der Teilnehmer die Möglichkeiten:

– Autofreie Innenstadt, auch für Busse – dafür Parkflächen außerhalb der Kernstadt zum Umsteigen auf Fuß-Mobilität und individuelle E-Mobile wie E-Bus und E-Bike;

– Bus-Verkehr emissionsfrei und autonom;

– E-Bus (mittelindividuelle Mobilität vier bis acht Personen mit Lademöglichkeiten für Einkauf); vorerst halbautonomes Fahren für die Innenstadt;

– Bike-Attraktivität erhöhen (Fahrwege, Abstellfläche);

– E-Bikes (mit Einkaufs-Anhänger) zum Mieten;

– Fuß-Mobilität attraktiv gestalten (kurze Wege, Bummelattraktivität, Depots für Einkaufstüten);

– „Carsharing“-Modelle durch Betreiberfirma wie ENRW) schaffen;

– Vermietung von Elektrofahrzeugen an private und gewerbliche Nutzer zum Einkauf, Belieferung;

– E-Ladeinfrastruktur ausbauen und betreiben durch die ENRW in Zusammenarbeit mit gewerblichen Unternehmen;

– gegebenenfalls städtebauliche Vorschriften für Innenstadt und neue Baugebiete ändern;

– Förderprogramme als Anreizsysteme entwickeln.

Die Chancen daraus sind hohe Lebensqualität durch gute Luftqualität und weniger Lärm, hohe Attraktivität für Einzelhandel, entspanntes Einkaufen, ruhiges Wohnen, Staufreiheit in der Innenstadt, Unfallreduzierung, Einsparung von Auto-Parkräumen, Einsparung für Straßenerneuerung und –unterhaltung.

Als Umsetzungs-Möglichkeiten sieht die Gruppe die Schaffung oder Nutzung großer Parkplatzflächen an der Peripherie Rottweils zwecks Autoparken von Gästen außerhalb mit Umstieg auf Shuttlebusse oder Leih-E-Bikes. Im Norden Oberndorfer Straße/Hegneberg, im Osten die alte B 27 auf den stillgelegten zwei Fahrspurstreifen mit schrägen Parkflächen, im Süden die Saline bei den Einkaufsmärkten, im Westen das Schulzentrum / Richtung Hausen.

Anwesend war ein bewusst kleiner Kreis: Von der Stadtverwaltung Peter Jung-Teltschik und Herbert Walter, von der Lokalen Agenda Jutta Steffens, von RadKultur Stefan Mauch sowie Vorstands- und Beirats-Mitglieder des Bürgerforums.

Die nächste öffentliche Veranstaltung des Bürgerforums ist ein öffentliches Forumsgespräch zum Thema „zukünftige Mobilität in Rottweil“ am Montag, 11. Juni, 19 Uhr im Musikpavillon der Konrad-Witz-Schule mit Dr. Florian Herrmann, Institutsdirektor und Leiter Forschungsbereich Mobilitäts- und Innovations-Systeme, Fraunhofer IAO.

 

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