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Rottweil
Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Rott­weil Azu­bi-Pro­jekt im Rott­wei­ler Hotel Johan­ni­ter­bad begeis­tert zum vier­ten Mal zahl­rei­che Gäs­te

Azubi-Projekt im Rottweiler Hotel Johanniterbad begeistert zum vierten Mal zahlreiche Gäste

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ROTTWEIL – In Zei­ten von Fach­kräf­te­man­gel müs­sen sich Betrie­be etwas ein­fal­len las­sen, um Lehr­lin­ge zu gewin­nen. Erfolg­reich führt das Johan­ni­ter­bad mit neun Azu­bis nun schon zum vier­ten Mal ein bemer­kens­wer­tes Azu­­­bi-Pro­­jekt durch.

Tobi­as Mai­er, Küchen­chef und Geschäfts­füh­rer des Hotels Johan­ni­ter­bad, stell­te sei­nen über 60 Gäs­ten des inzwi­schen vier­ten Azu­­­bi-Abends sei­ne Lehr­lin­ge Sophia Uhl, Adria­na Buch­holz, Mai­ke Feh­ren­ba­cher, Vanes­sa Hirt, Lukas Klei­ner, Jamie Mey­er, Joshua Schnei­der, Nico Schuler Tom Sten­gel vor, die die Besu­cher mit einem selbst­ge­mach­ten Cas­sis­cock­tail mit Sekt Brut, genannt Johan­ni­ter Roy­al, begrüß­ten.

Die neun Lehr­lin­ge muss­ten eigen­ver­ant­wort­lich von der Pla­nung über die Durch­füh­rung nicht nur ein Vier-Gän­ge-Menu vom Ein­kauf über die Vor­be­rei­tung bis hin zur Deko­ra­ti­on genau pla­nen, son­dern auch die Rezep­tu­ren erstel­len, die Spei­sen in Eigen­re­gie zube­rei­ten und die Abläu­fe im Restau­rant koor­di­nie­ren. Und das ist mit viel Krea­ti­vi­tät und eini­gem Kön­nen gelun­gen. High­light des Fünf-Gän­ge-Menus lau­te­te. Sal­tim Boc­ca von der Kalbs­hüf­te mit Lauch, Spi­nat und haus­ge­mach­ten Nudeln. Ange­tan zeig­ten sich nicht nur die jun­gen Gäs­te vom Über­ra­schungs­gang zwi­schen­durch: ein Sor­bet aus Äpfeln, Sand­dorn und kan­dier­tem Ing­wer her­ge­stell­tes Sor­bet.

Johan­na Mai­er, die Toch­ter des Chefs, die ihre Aus­bil­dung als Restau­rant­fach­frau FHG absol­vier­te und in Lahr und Mün­chen arbei­te­te, lei­te­te als „Che­fin“ die Azu­bis behut­sam an und gab ihnen die not­wen­di­ge Sicher­heit, damit die Gäs­te schnell, punkt­ge­nau und ohne Pro­ble­me ihre Spei­sen fach­ge­recht ser­viert beka­men.

Vor jedem Gang erklär­te ein Azu­bi die Spei­sen. Die Gäs­te wur­den von den Lehr­lin­gen auf­ge­for­dert, mit Hil­fe eines Bewer­tungs­bo­gens die Leis­tun­gen der Azu­bis zu bewer­ten. Im Nach­gang wer­den die Bewer­tungs­bö­gen aus­ge­wer­tet und bespro­chen, denn die Azu­bis sol­len aus den rea­len Erfah­run­gen sich ihrer Stär­ken bewusst wer­den und dar­an wach­sen und natür­lich aus den Feh­lern ler­nen. Bei der ers­ten Durch­sicht der Eva­lua­ti­ons­zet­tel war aber schnell klar: Kri­ti­siert wur­de wenig, das Lob domi­nier­te und dem­entspre­chend strahl­ten die Azu­bis selbst­be­wusst.

Mit einem selbst gedreh­ten pfif­fi­gen Film zeig­ten die strah­len­den Azu­bis, wie das Azu­­­bi-Pro­­jekt ent­stan­den ist.

„Das Azu­­­bi-Menu in die­ser Form hat­te Prü­fungs­cha­rak­ter, und zwar auf einem beacht­lich hohen Niveau. Die­ses Lehr­lings­pro­jekt unter rea­len Bedin­gun­gen ist eine Erfolgs­me­tho­de, die die hohe Qua­li­tät der Aus­bil­dung im Johan­ni­ter­bad zeigt“, lob­te Klaus Ring­gen­bur­ger, Gas­­­tro­­no­­mie-Bil­­dungs­­be­ra­­ter der IHK Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg alle Betei­lig­te.

 

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