Die Arbeiten laufen: Der Aufzugstestturm bei Rottweil entsteht. Fotos: NRWZ
Die Arbeiten laufen: Der Aufzugstestturm bei Rottweil entsteht. Fotos: NRWZ

Rott­weil. thyssenkrupp schafft. Der Auf­zugs­test­turm auf dem Ber­ner Feld ent­steht. Am Diens­tag wur­de mit der Armie­rung der Boden­plat­te begon­nen. Die allein wird rund zehn Tage in Anspruch neh­men. Danach wird die Boden­plat­te beto­niert. Der Schie­be­kran, der ein­mal die statt­li­che Höhe von 270 Meter errei­chen wird funk­tio­niert auch schon. Wir haben uns auf der Bau­stel­le umge­se­hen.

Der Test­turm erhält jetzt sein Fun­da­ment auf rund 32 Meter Tie­fe. Ins­ge­samt wur­de für den Turm rund 30.000 Kubik­me­ter Aus­hub bewegt, das ent­spricht dem Was­ser­in­halt von rund 70 durch­schnitt­li­chen 25-Meter Schwimm­be­cken.

Ein Panorama der Baustelle.
Ein Pan­ora­ma der Bau­stel­le.

Die Boden­plat­te wird rund zwei Meter stark, besteht aus 680 Kubik­me­ter Beton und 100 Ton­nen Stahl, teilt thyssenkrupp Ele­va­tor mit. Ins­ge­samt wird der Turm bei sei­ner Fer­tig­stel­lung gut 50.000 Ton­nen wie­gen, also unge­fähr genau­so viel wie rund 250 aus­ge­wach­se­ne Blau­wa­le.

Auf 232 Meter Höhe erhält der Turm eine glä­ser­ne Aus­sichts­platt­form. Die­ses öffent­li­che Pan­ora­ma­deck wird eine 360-Grad-Sicht auf die Regi­on rund um Rott­weil ermög­li­chen und soll zu einem attrak­ti­ven Anzie­hungs­punkt für Tou­ris­ten in Baden-Würt­tem­berg wer­den. Somit sei der Test­turm mehr als nur ein funk­tio­na­les Gebäu­de zur For­schung und Ent­wick­lung, erklärt der Erbau­er: Unter nach­hal­ti­gen und res­sour­cen­scho­nen­den Gesichts­punk­ten ent­wor­fen, reprä­sen­tie­re er thyssenkrupps Inge­nieur­kunst und zitie­re in sei­ner Form die mit­tel­al­ter­li­chen Kirch- und Wehr­tür­me von Rott­weil.