Bei der ENRW hat’s gefunkt

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Der Amateurfunker-Nachwuchs war zu Gast bei der ENRW. Foto: pm

ROTTWEIL –  Die Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil (ENRW) begrüß­te kürz­lich den Nach­wuchs des Deut­schen Ama­teur-Radio-Clubs, Orts­ver­band Rott­weil. 14 Kin­der und Jugend­li­che lern­ten im Rah­men einer span­nen­den Füh­rung Netz­leit­stel­le und Was­ser­kraft­an­la­ge des regio­na­len Ener­gie­ver­sor­gers ken­nen.

Alle zwei Wochen füh­ren die bei­den Ama­teur­fun­ker Kurt Ruf und Tho­mas Wel­ler die Kin­der ab zehn Jah­ren spie­le­risch an die The­men „Elek­tro­nik“ und „Infor­ma­tik“ her­an. Ein Ziel des Kur­ses besteht dar­in, mehr jun­ge Men­schen für tech­ni­sche Beru­fe zu begeis­tern. Die ENRW unter­stützt das Pro­jekt mit Sach- und Geld­spen­den. Beim Besuch des Unter­neh­mens­sit­zes in der Au lern­ten die jun­gen Teil­neh­mer eine Netz­leit­war­te sowie eine Was­ser­kraft­an­la­ge ken­nen.

Von der Netz­leit­war­te aus wird die Ver­sor­gung mit Strom, Erd­gas, Wär­me und Trink­was­ser sowie die Ent­sor­gung des Abwas­sers von rund 40.000 Men­schen in der Regi­on über­wacht. „Soll­te zum Bei­spiel der Strom aus­fal­len, bekom­men die ENRW-Mit­ar­bei­ter eine Stör­mel­dung und kön­nen sofort reagie­ren“, so Klaus Kai­ser, Team­lei­ter Daten- und Netzservice/Netzführung bei der ENRW. Im Anschluss ging es für die Grup­pe noch zur Was­ser­kraft­an­la­ge am Neckar, deren Tur­bi­nen pro Sekun­de 3600 Liter Was­ser bewäl­ti­gen. Dies ent­spricht etwa dem Inhalt von 30 Bade­wan­nen. Der umwelt­freund­lich erzeug­te Strom deckt den Bedarf von 120 Vier-Per­so­nen-Haus­hal­ten.

Kai­ser lob­te die Arbeit der Ama­teur­fun­ker und ver­wies auf den gro­ßen Bedarf an Nach­wuchs im tech­ni­schen Bereich: „Wir freu­en uns über das Inter­es­se und hof­fen, das ein oder ande­re Gesicht wie­der bei der ENRW begrü­ßen zu dür­fen, denn beson­ders für die Aus­bil­dung zum Elek­tro­ni­ker für Ener­gie- und Gebäu­de­tech­nik suchen wir immer neue Talen­te.“

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