Das Team der Zentralen Notaufnahme in der Helios Klinik Rottweil trägt derzeit Mund- und Nasenschutz – eine wichtige Hygienemaßnahme im Kampf gegen die Influenza. Foto: pm
Das Team der Zentralen Notaufnahme in der Helios Klinik Rottweil trägt derzeit Mund- und Nasenschutz – eine wichtige Hygienemaßnahme im Kampf gegen die Influenza. Foto: pm

Die Influ­en­za ist im Land­kreis Rott­weil ange­kom­men – auch in der Heli­os-Kli­nik Rott­weil. Aus die­sem Grund gel­ten dort der­zeit Regeln, die nicht nur Pfle­ger und Ärz­te, son­dern auch Pati­en­ten und Besu­cher beach­ten müs­sen. Das teilt die Kli­nik­lei­tung mit.

Wer momen­tan durch die Gän­ge des Rott­wei­ler Kran­ken­hau­ses geht, wird vie­len Men­schen mit Mund- und Nasen­schutz begeg­nen. Aus gutem Grund: Hier lie­gen zum einen Pati­en­ten, die an Grip­pe erkrankt sind, zum ande­ren sol­che, für die eine Influ­en­za gesund­heits­be­droh­lich sein kann. Nur erhöh­te Hygie­ne­maß­nah­men kön­nen die Anste­ckungs­ge­fahr wirk­sam ein­schrän­ken.

Aktu­ell gibt es im Rott­wei­ler Kran­ken­haus 13 bestä­tig­te Influ­enza­fäl­le sowie neun Ver­dachts­fäl­le.

Susan­ne Bosch und Sabi­ne Groll, Hygie­ne­fach­kräf­te in der Heli­os Kli­nik Rott­weil, erklä­ren, war­um jetzt beson­de­re Vor­sicht gebo­ten ist. „Nicht jede Grip­pe muss sich als mas­si­ve Erkran­kung äußern. Sie kann sich auch wie ein grip­pa­ler Infekt oder ledig­lich wie eine Erkäl­tung anfüh­len“. Fatal ist, dass die Influ­en­za­er­re­ger auch bei so leich­ten Erschei­nungs­for­men über­tra­gen wer­den – beson­ders gefähr­lich für kran­ke und älte­re Men­schen oder für Säug­lin­ge.

Susan­ne Bosch: „Aus Sicht der Kran­ken­haus­hy­gie­ne emp­feh­len wir Freun­den und Bekann­ten des­halb, jeden Besuch in der Kli­nik sehr gut abzu­wä­gen.“ Dies gel­te selbst­ver­ständ­lich vor allem dann, wenn man eine Erkäl­tung habe. Wer sich den­noch zum Besuch ent­schließt, dem raten die bei­den Hygie­ne­fach­kräf­te, den Mund- und Nasen­schutz anzu­le­gen, der über­all griff­be­reit liegt. Auch sonst kann jeder Ein­zel­ne sich und die Pati­en­ten schüt­zen, indem er im Kran­ken­haus kon­se­quent die Hän­de des­in­fi­ziert und gene­rell nicht in die Hand, son­dern in den Ärmel oder die Arm­beu­ge niest oder hus­tet.

Über­all dort, wo vie­le Men­schen zusam­men­kom­men, steigt natür­lich die Gefahr, sich anzu­ste­cken. Des­halb sind die Zen­tra­len Not­auf­nah­men in Kli­ni­ken immer eine kri­ti­sche Stel­le. Ärz­te und Pfle­ge­rin­nen arbei­ten in der Rott­wei­ler Not­auf­nah­me momen­tan aus­schließ­lich mit Mund- und Nasen­schutz und machen die Pati­en­ten auf die beson­de­re Situa­ti­on auf­merk­sam, damit sich die War­ten­den an die Hygie­ne­maß­nah­men hal­ten und sich nicht gegen­sei­tig infi­zie­ren.