CDU Rottweil plädiert für Wohnungsbau auf dem Feuerwehrgelände

... und das Stadtmuseum soll ins Gefängnis

Auf dem Gelände des ehemaligen Feuerwehrhauses will die Rottweiler CDU Platz für attraktiven Wohnungsbau schaffen. Foto: pm

In einer gemein­sa­men Sit­zung von Stadt­rats­frak­ti­on, Stadt­ver­bands-Vor­stand und Kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wahl am 26. Mai hat sich die Rott­wei­ler CDU zur Zukunft des Stadt­mu­se­ums posi­tio­niert. Eine Ver­la­ge­rung kom­me erst dann in Betracht, wenn die Nach­nut­zung des bis­he­ri­gen Gebäu­des geklärt sei. „Die­se For­de­rung ergibt sich aus der Vor­bild­funk­ti­on, die die Stadt gegen­über den pri­va­ten Haus­ei­gen­tü­mern in der denk­mal­ge­schütz­ten Innen­stadt ein­neh­men muss“, begrün­det Stadt­rä­tin Moni­ka Hug­ger.

Außer­dem plä­diert die CDU dafür, das Stadt­mu­se­um letzt­end­lich im bis­he­ri­gen Gefäng­nis unter­zu­brin­gen. Auf dem Gelän­de des auf­ge­ge­be­nen Feu­er­wehr­hau­ses soll kein Muse­ums­neu­bau ent­ste­hen son­dern attrak­ti­ver Woh­nungs­bau rea­li­siert wer­den, mög­li­cher­wei­se ergänzt um eini­ge Laden­ge­schäf­te. Gaby Wilbs-Mül­ler wies in die­sem Zusam­men­hang auf feh­len­de Appar­te­ments bei­spiels­wei­se für Refe­ren­da­re hin. „Für den Bil­dungs­stand­ort Rott­weil ist es emi­nent wich­tig, hier gute Ange­bo­te zu haben“, betont sie.

Erhal­tung tra­di­tio­nel­ler Bau­sub­stanz und deren zeit­ge­mä­ßer Nut­zung, ergänzt um ange­pass­te Neu­bau­ten sieht die Rott­wei­ler CDU als ihre Linie für den ensem­ble­ge­schütz­ten Stadt­kern.