CDU-Stand beim Wochenmarkt: Weiter Werbung fürs Impfen

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ROTTWEIL. „Nicht ganz unerwartet stehen auch bei den Menschen in Rottweil die Coronapandemie sowie der Putin-Überfall auf die Ukraine und dessen Folgen ganz oben auf der Liste der politischen Themen.“ So resümiert die Stadtverbandsvorsitzende Miriam Kammerer die Gespräche bei der Wunschnest-Aktion der örtlichen CDU auf dem Wochenmarkt.

Dabei habe die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss die Ergebnislosigkeit der Abstimmungen zur Impfpflicht bedauert. Dieser Vorgang habe die Uneinigkeit innerhalb der Ampel-Koalition deutlich offengelegt, erklärte sie. Der ebenfalls gescheiterte Antrag der CDU habe zu Recht gefordert, sofort mit dem Aufbau eines Impfregisters zu beginnen, zusammen mit einem Vorsorgekonzept für die zu erwartende angespanntere Lage im Herbst.

Landtagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender Stefan Teufel vermerkte in seinen Gesprächen laut einer Pressemitteilung der örtlichen CDU eine große Bereitschaft, an der Aufnahme der Geflüchteten aus der Ukraine mitzuwirken. Es komme primär darauf an, die Integration dieser Menschen voranzubringen. Dabei spielten die Schulen eine zentrale Rolle. „Daran arbeiten wir in der Landespolitik gerade mit ganzer Kraft“, berichtete der Abgeordnete.

Die gemeinsamen Schlussfolgerungen von Maria-Lena Weiss und Stefan Teufel sind zum einen, dass es nach wie vor viele triftige Gründe für das Impfen gegen Corona gebe. Und zum anderen sei der gesellschaftliche Zusammenhalt in diesen krisenhaften Zeiten wichtiger denn je.

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2 Kommentare

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Daniel Karrais
1 Jahr her

Es war vor allem, die CDU, die mit ihrem rein taktisch motivierten Antrag zur Impfpflicht eine Mehrheit blockiert hat. Die CDU/CSU-Abgeordneten wurden dringend angehalten nicht für einen anderen Antrag zu stimmen, als den eigenen. Und das in dem Wissen, dass weder der eigene noch ein anderer Antrag eine Mehrheit finden würde. Die CDU hat damit diese gesellschaftlich wichtige Frage für parteitaktische Spielchen missbraucht. Das diente einzig und allein dem Zweck, den Bundeskanzler und den Bundesgesundheitsminister zu beschädigen.

Olaf
1 Jahr her
Antwort auf  Daniel Karrais

Autsch ! Da bewegen Sie sich aber auf sehr dünnem Eis. Ausgerechnet als FDP Mitglied für das Scheitern der Impfpflicht die CDU/CSU verantwortlich zu machen, das ist schon mächtig realitätsfremd. Auch die FDP (wohlgemerkt als Regierungspartei) hatte fast geschlossen gegen den Antrag auf Impfpflicht ab 60 gestimmt !
Ich bin ja dankbar, dass die CDU/CSU inzwischen in der Opposition angekommen ist und nicht mehr alles durchwinkt, was von der zerstrittenen Regierung kommt.Das Ergebnis in Sachen Impfpflicht stellt mich absolut zufrieden. Ein solches Abstimmungsverhalten hätte ich mir schon bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht gewünscht.
Und um den Gesundheitsminister oder Bundeskanzler zu beschädigen braucht es keine CDU/CSU. Das schaffen die beiden Herren schon ganz alleine.
Viel wichtiger wäre es, wenn Sie ihre Parteikollegen im Bundestag immer wieder daran erinnern, was sie vor der Wahl so alles gesagt und versprochen haben. Manche haben schon vieles davon wieder vergessen !

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