Die sportliche Betätigung kam auch nicht zu kurz beim Luisenfest. Fotos: pm

ROTTWEIL – Der Psych­ia­tri­sche Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­reich des Lui­sen­heims fei­er­te sein tra­di­tio­nel­les Som­mer­fest. Das Bes­te dar­an: Es war kein Fest, wel­ches Mit­ar­bei­ter für Bewoh­ner aus­ge­rich­tet haben, son­dern es war von Anfang an ein gemein­sa­mes Event.

Da gab es einen Trupp, der im Hand­um­dre­hen die Sitz­bän­ke auf­ge­baut und einen ande­ren, der ein erst­klas­si­ges Salat­buf­fet gezau­bert hat. Die­ses Erle­ben, durch gemein­sa­mes Tun etwas wirk­lich Tol­les bewir­ken zu kön­nen, war der Geist, wel­cher das Fest beflü­gel­te. Spä­tes­tens beim Tau­zie­hen, bei wel­chem das Bewoh­ner­team einen kla­ren Sieg davon­ge­tra­gen hat, gab es kein Hal­ten mehr. Das hat­te etwas Erfri­schen­des. Men­schen, die im All­tag durch Krank­heit oder ihre per­sön­li­che Lebens­si­tua­ti­on oft­mals sehr belas­tet sind, fühl­ten sich eine Zeit­lang unbe­küm­mert und zeig­ten sich von ihrer begeis­te­rungs­fä­hi­gen Sei­te.

Nach den Spie­le­du­el­len folg­te ein wei­te­rer Höhe­punkt: Die vier sym­pa­thi­schen Jungs der Obern­dor­fer Band „BEBO 104“ gaben uns die Ehre mit einem Live-Auf­tritt. Das Sali­nen­ge­län­de am „Unte­ren Bohr­haus“ bot hier­für eine wun­der­ba­re Kulis­se. Die zum Teil selbst­ge­schrie­be­nen Songs – von emo­tio­nal bis rockig – gin­gen nicht nur direkt ins Herz, son­dern auch in die Bei­ne. Die Musik war geni­al. Und nicht nur das – sie war auch Bal­sam für die See­le. Genau das Rich­ti­ge für Men­schen, die von einer see­li­schen Behin­de­rung betrof­fen sind!  

    

Ansprech­part­ne­rin für den Ein­glie­de­rungs­hil­fe­be­reich des Lui­sen­heims ist Jana Busch­mann, Lei­tung Psych­ia­tri­sche Reha­bi­li­ta­ti­on, Tele­fon 0741/ 2412514.