NRWZ.de, 9. April 2020, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Corona-Update aus der Helios-Klinik Rottweil

Momentan werden in unserem Isolierbereich der Rottweiler Helios-Klinik 16 Patientinnen und Patienten behandelt. „Die gute Nachricht: Zwei von Ihnen dürfen noch vor Ostern nach Hause gehen“, so eine Klinik-Sprecherin. Allen Patienten, die hier liegen, gehe es momentan so gut, dass sie nicht beatmet werden müssen: „Wir haben noch freie Betten, um über die Feiertage weitere COVID-19-Patienten aufnehmen und versorgen zu können.“

In den letzten Tagen habe der Rettungshubschrauber die Klinik öfter angeflogen, als dies normalerweise der Fall ist. „Das hat seinen Grund“, erklärt die Klinik-Sprecherin weiter: Auf der Corona-Intensivstation würden sich die Ärzte derzeit nach Kräften bemühen, weiterhin Intensivbetten für schwerstkranke COVID-19-Patienten freizuhalten. Dazu würden Beatmungspatienten in andere Kliniken verlegt. „So lange es an anderer Stelle noch verfügbare Beatmungsbetten gibt, werden wir diese  Vorgehensweise beibehalten“, heißt es aus dem Krankenhaus. Dies, um hier in Rottweil weiterhin freie Beatmungsplätze anbieten zu können.

Alle Anstrengungen zielten darauf, dass die hiesigen Ärzte nicht aus Mangel an Intensivplätzen entscheiden müssen, welchen Patienten wir noch beatmen und welchen nicht.

Sowohl in der Rottweiler Umgebung als auch in Helios-Häusern anderer Bundesländer seien momentan noch genügend freie Betten für Beatmungspatienten verfügbar. In einigen Regionen sei die Anzahl der COVID-19-Patienten noch sehr niedrig, so dass ein Überschuss an Intensivplätzen verfügbar ist.

„Diese Kapazitäten nutzen wir, um bei uns im Krankenhaus auch über die Feiertage freie Beatmungsplätze anbieten zu können und so die Versorgung in unserer Region mit zu sichern“, erklärt die Helios-Klinik-Sprecherin. Die behandelnden Ärzte auf der Intensivstation seien dazu im engen Austausch mit ihren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen im Klinik-Netzwerk sowie mit anderen Krankenhäusern in der näheren Umgebung.

Corona-Update aus der Helios-Klinik Rottweil