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Dienstag, 26. Mai 2020
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    Das „Dicke Weib“ hat einen neuen Besitzer

    Da der Erbauer und die Betreuerin des Rottweiler Dicken Weibes mittlerweile in die Jahre gekommen sind, haben sie einen Nachfolger gefunden. Inzwischen hat die Narrenzunft das Dicke Weib übernommen, was eine längere Kontinuität garantiert, als wenn sie von Privatpersonen betrieben würde. Sagen die bisherigen Besitzer, Rosa Agnes und Hansjörg Deck.

    Rottweils Zunftschreiber Frank Huber bestätigt: "Das Dicke Weib wurde von der Zunft übernommen. Familie Deck hat dafür mit der Narrenzunft einen recht unspektakulären Schenkungsvertrag unterzeichnet."

    Gruppe kann Dickes Weib übernehmen

    Seit Ende Dezember hat die dicke Dame nun in Haus Nummer 1, in der Hauptstraße 1, ihren Wohnsitz. Die Figur soll laut Huber nach wie vor an den Umzügen teilnehmen, allerdings kann die Zunft die Dame dieses Jahr nicht am Sonntag auf die Straße lassen. "Es fehlt schlicht und ergreifend an Personal, da der Besitzerwechsel doch recht kurzfristig erfolgte und unsere Einsatzpläne für die Rottweiler Fasnet aufgrund des Narrentages in Überlingen schon früh konzipiert wurden", so der Sprecher der Rottweiler Narrenzunft. Er fügt aber an: "Sofern eine Gruppierung die Dame am Fasnetssonntag ausführen möchte, kann diese gerne mit der Narrenzunft Kontakt aufnehmen."

    Geschichtlicher Rückblick

    Das Dicke Weib ist mit dem Bettelnarr die letzte historisch überlieferte Rottweiler Fasnetsfigur aus der späten Reichsstadtzeit, die, entsprechend dem Beschluss der Narrenzunft von 1905, noch aktiviert werden sollte. Der Bau des Dicken Weibes vor 17 Jahren war aufgrund des erheblichen Umfangs der Dame zunächst mit Problemen verbunden die aber dann nach und nach gelöst werden konnten.

    Hansjörg Deck berichtet: Das Dicke Weib ist 1872 erstmals erwähnt als Riesendame in Eduard Schmidt-Weißenfels Novelle „Der Karneval in Rottweil“ und dann in Eugen Ritters Schrift von 1909 in mündlicher Überlieferung als Begleiterin des Langen Manns, der 1863 erstmals erwähnt wird. Beide Figuren stellen nach Ansicht von Werner Mezger Personifikationen der Fastnacht und der Fastenzeit dar wie sie auch in anderen europäischen Ländern, besonders in Italien anzutreffen sind. Im schwäbisch-alemannischen Raum wird die Fastnacht als weibliche Figur, als fett und sinnenfreudig, die Fastenzeit jedoch als dürr und mürrisch dargestellt. In den Niederlanden ist das Geschlechterverhältnis gerade umgekehrt: der Fastelovend männlich, die Fasten weiblich.

    Das Paar hat nach Eugen Ritter morgens um vier Uhr die Narren durch Klopfen an die Fenster im ersten Stock geweckt. 1922 wurde in einem ersten Versuch der Wiedererweckung des Dicken Weibes eine allerdings nicht sehr dicke weibliche Figur geschaffen, die aber wohl wegen des mangelhaften Leibesumfangs keinen großen Anklang fand. Sie wurde dann nach Oberndorf verkauft und läuft heute noch dort als „Lange Tante“

    Der Bau des „Dicken Weibes“ war tatsächlich mit erheblichen technischen Problemen verbunden, die erklären, weshalb sich die Reaktivierung so lange hinzog, "auch Karl Lambrecht war da als 'Schreibtischarbeiter' wohl überfordert", obwohl er das Fehlen des Dicken Weibes stets bedauert hat", so Dr. Hansjörg Deck in einer Stellungnahme. „Es wäre schön, wenn man dem Langen Mann wieder seine Gefährtin an die Seite stellen könnte“, wird Lambrecht zitiert (Narrenfibel 1974).

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    In Anlehnung an die „Siebe Sih“ (sieben Söhne) des Narro wurden für den Kinderumzug am Sonntag dem Dicken Weib außer ihrem Baby noch sechs kleine dicke Weible beigegeben, die in gleicher Montur das Dicke Weib „umkreisen“ Der Nachwuchs der kleinen Weible wurde zuletzt aus dem katholischen Kindergarten am Himmelreich rekrutiert und weckte bei den kleinen Mädchen große Begeisterung. Das Baby ist angelehnt an die bekannte Stuhlwangendarstellung in der Heilig-Kreuz-Kirche, wo die (dicke) Narrenmutter ihr Narrenkind mit Narrenspeise füttert. Das Dicke Weib ist somit die einzige historische weibliche Fasnetsfigur in Rottweil.

    Der Kopf des Dicken Weibes ist im Gegensatz zum Pappmaché-Kopf des Langen Mannes aus Lindenholz geschnitzt. Die Zentralstange ist nicht wie beim Langen Mann aus eisernen Mannesmann-Teleskop-Röhren gefertigt, sondern aus Gewichtsgründen aus Fiberglas-Kunststoff. Die äußere Kontur wird durch Federstahlringe gesichert. Getragen wird das Ganze von einem Edelstahl-Rollgerüst mit integrierter Mini-Bar.

    Technisches und Zunftinternes

    Verbeugungen sind beim Dicken Weib möglich durch Feststellung der beiden vorderen Rad-Bremsen, sodass das Weib über die jetzt feststehenden vorderen Räder nach vorne gekippt werden kann. Zum Betrieb sind zwei Personen notwendig. Der vordere gibt durch ein Sichtnetz die Richtung an, der hintere schiebt den Rollwagen und bedient die Bremsen.

    Zur Zeit darf das Dicke Weib aufgrund eines Abstimmungsverhältnisses von 18 zu 18 bei der Frage der Erstzulassung allerdings nur am Fastnetssonntag im Kinderumzug laufen. "Es bleibt zu hoffen, dass sich dies auch mal noch ändert", heißt es aus dem Umfeld der Dame. Nach dem Narrensprung ist ein Straßenauftritt natürlich unbegrenzt möglich.

    Wegen der starken Segelwirkung der umfänglichen Dame muss bei kräftigerem Wind darauf geachtet werden, dass sie nicht davonfährt oder umfällt. Im abgebauten Zustand fällt die Dame wie eine Ziehharmonika oder ein Lampion in sich zusammen und ist leicht zu deponieren. Das Edelstahlgefährt ist etwa 1,0 x 1,0 x 1,20 Meter groß und enthält eine Minibar für zwei Sektflaschen. Der Aufbau erfordert allerdings mindestens zwei Personen und eine hohe Bockleiter. Der Bau des Dicken Weibes dürfte alles in allem etwa 5000 Euro gekostet haben. Optisch beeindruckend wäre das Auftreten mit dem Langen Mann zusammen als Paar gemeinsam im Umzug

     

     

     

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