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Dem Rottweiler Coronapatienten geht es gut

Helios gibt Verhaltenstipps

Das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Coronavirus, der Covid-19 Infektion, ist sehr groß. Das erklärt auch eine Sprecherin der Helios-Klinik Rottweil, die deshalb die häufigsten Fragen, die die Krankenhausmitarbeiter derzeit erreichen, noch einmal in Kürze beantworten möchte. Sie sagt auch: Dem Patienten, der in der Rottweiler Klinik mit einer Covid-19 Infektion liegt, „geht es gut“.

Der Krankenhausbetrieb sei nicht beeinträchtigt, so dass die Patienten- und die Notfallversorgung derzeit weiterhin in vollem Umfang gewährleistet sind, erklärt die Sprecherin.

Die Aufnahme und Betreuung möglicher Covid-19-Patienten hat das Krankenhaus nach ihren Angaben klar geregelt:

Sollten Patienten mit

  • begründetem Verdacht auf Coronavirus (die Definition ist vom Robert-Koch-Institut festgelegt und kann hier eingesehen werden
  • oder einer bestätigten Covid-19 Infektion bei im Rottweiler Helios-Krankenhaus angemeldet werden (in der Regel über das Gesundheitsamt oder den Hausarzt), werden sie durch einen separaten Eingang direkt auf die Isolierstation gebracht. Dort werden die Patienten isoliert, das bedeutet, dass die Krankenzimmer von der Pflege und dem ärztlichen Personal nur mit besonderen Schutzmaßnahmen betreten werden dürfen.

Besuche sind nur in absoluten Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Pflegepersonal sowie dem behandelnden Arzt möglich. Wie lange die Patienten isoliert bleiben, hängt von vielen Faktoren und vom jeweiligen Einzelfall ab.

Wichtig: Wer befürchtet, er könnte infiziert sein, sollte nicht direkt in eine Klinik gehen, sondern sich beim Hausarzt telefonisch melden – wenn es ihm schlecht geht, auch nachts über die Notfallnummer 116117. Die weitere Vorgehensweise wird dann individuell besprochen.

Wie kann ich mich schützen?

Am wichtigsten ist das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Das hilft übrigens nicht nur bei Coronavirus, sondern auch bei der derzeit in Deutschland grassierenden Influenza.

Dazu gehören:

·         regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen

·         Taschentücher nur einmal benutzen

·         Niesen in die Ellenbeuge – nicht in den freien Raum

·         Hand-Nase-Mund-Kontakt vermeiden

1.    Für die Händedesinfektion werden Mittel empfohlen, die sicher gegen Viren wirken. Sogenannte „Begrenzt viruzide Mittel“ (Hinweis auf der Verpackung) genügen nach heutigem Erkenntnisstand gegen das Virus.

2.    Atemschutzmasken, wie wir sie immer wieder in den Medien sehen, helfen nur bedingt und sollten in erster Linie dem medizinischen Personal und Erkrankten vorbehalten sein, um die Weitergabe des Virus zu unterbinden.

3.    Öffentliche Veranstaltungen muss man in Deutschland derzeit noch nicht meiden, aber man sollte sich immer vor möglichen Erkrankten schützen, indem man Abstand hält.

4.    Von Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen in die derzeit stark vom Virus betroffenen Gebiete ist abzuraten. Aktuelle Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes

5.    Wenn Sie sich krank fühlen und grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen, allein schon, um andere nicht anzustecken.

 

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