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Montag, 25. Mai 2020
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    Der Aufzugtestturm von ThyssenKrupp – mal ganz intim

    Ein bestens besuchter Abend bei Buch Greuter in Rottweil hat am Dienstag überraschende Einblicke in das Projekt ThyssenKrupp-Testturm geboten. Den wohl 100 von Haus aus wohlinformierten Gästen lieferten die drei Referenten – der Fotograf Ralf Graner, der städtische Wirtschaftsförderer André Lomsky und der ThyssenKrupp-Forscher Thomas Ehrl – manch neue Anekdote. Dass auch im Publikum ThyssenKrupp-Leute saßen und viele der Vortragsbesucher anschließend "Turm-Brut" einer Rottweiler Weinhandlung schlürften, bewies eigentlich nur die enge Verbindung, die zwischen dem Konzern und der Kleinstadt inzwischen entstanden ist.

    Vortrag bei Buch-Greuter. Foto: Detlef Berndt

    Wir, liebe Leser, also Sie und ich, sind über den Turm gut informiert. 246 Meter hoch, zwölf Aufzugsschächte, höchste Aussichtsplattform Deutschlands auf 232 Metern – bei Trivial Pursuit würden wir alle und jeden schlagen. Sollen die von Hasbro uns diese Fragen mal in die nächste Ausgabe des bekannten Brettspiels packen. Wir sind bereit.

    Und doch: Es gibt Details, Anekdoten, Intimitäten, die bislang noch nicht ausgepackt worden sind. Allen voran die NRWZ, selbstbewusst in ihrer Art, hätte das nicht für möglich gehalten. Was an einem Abend, an dem eben ein Fotograf, ein städtischer Angestellter und einer von ThyssenKrupp sprechen, erzählt wird, das muss schon mal im Blatt gestanden haben. Kann gar nicht anders sein. Dachte sie.

    Und das stimmte auch – aber nur zu ungefähr 75 Prozent. So bot der Rottweiler Fotograf Ralf Graner, von ThyssenKrupp früh angeheuert als bildlicher Begleiter des Megaprojekts auf dem Berner Feld, tatsächlich bislang unveröffentlichte und wirklich auch schöne, ästhetische, technisch tolle Fotos von der Entstehung des Turms. Was er da auf die Leinwand brachte, konnte an sich niemand unter den Zuschauern bislang so gesehen haben, die NRWZ müsste das wissen. Einerseits gestalterisch fein austarierte Architekturbilder etwa von der Betonröhre auf dem Berner Feld, andererseits auch Porträts von den Menschen, die das Ding hochgezogen haben, im Schweiße ihres Angesichts und mit Tätowierungen auf dem Bizeps.

    (Wobei Rottweil nicht Rottweil wäre, wenn nicht nach der Präsentation ein an Jahren nicht mehr junger Zuschauer zu Graner gemeint hätte, dass dessen Leistung als Sprecher noch ausbaufähig sei …)

    Zudem gab ThyssenKrupp-Mann Thomas Ehrl – er ist ein geübter Präsentator und vier Tage die Woche in Rottweil wohnhaft, genauer: in Göllsdorf, wir unterscheiden hier ja bis ins Feinste –  gerne möglichst viel und detailliert Auskunft über seine Arbeit vor Ort gab. Oder halt eben so viel Einblick, dass Mark Stagge, Interims-Pressesprecher von ThyssenKrupp Elevator, der im Publikum saß, nicht zu sehr Angst und Bange wurde. Immerhin handelt es sich bei der Erprobung von Multi, jenem seillosen, selbstfahrenden Aufzugsystem, um eine in der Entwicklung befindliche Weltneuheit. Oder halt Revolution, wie ThyssenKrupp das nennt. Da darf man nicht zu viele Details veröffentlichen, auch vor einem mutmaßlich Rottweiler und damit nicht-asiatischen Publikum.

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    Aber wer hätte das gedacht, außer dem Autor dieser Zeilen, selbstverständlich: André Lomsky, der Mann mit dem staubtrockenen Jobtitel Wirtschaftsförderer der Stadt Rottweil, ist ein eloquenter Unterhalter. Mitten in seinem Metier. Ein Mann, der zwar wie der Westfale Ehrl als Berliner kein ordentliches Rottweilerisch spricht und niemals sprechen wird, der aber in Testturmdingen so bewandert ist wie es ein Luis Trenker in Bergsteigereien war.

    Und er verriet: dass es mal einen Betonnnebel gegeben hat über dem Berner Feld, der die geparkten Autos besprenkelte, und wegen dem sich der Bauunternehmer Züblin entschlossen hat, Gratis-Karten für die Waschanlage an die Fahrzeugbesitzer auszugeben.

    Er verriet auch: dass die Bohrungen für die Halterungen des Gestänges, das wiederum die Membran tragen soll, maximal zwei Millimeter Toleranz hatten. Und wenn eine Bohrung im beton- und stahlharten Material der Turmwand um mehr als zwei Millimeter versetzt gewesen ist, dann ist das Loch eben wieder verfüllt worden, mit einem superfesten Kleber, wie Lomsky erklärte. Und dann haben die Arbeiter von vorne begonnen, mit dem Bohren.

    Und er verriet, dass er gottfroh ist, dass ThyssenKrupp Elevator eigentlich einfach hat bauen dürfen. Dass da keine Bürgerinitiative querkam. Dass das Unternehmen das schmale Zeitfenster, das für eine solche Investition – ein mittig zweistelliger Millionenbetrag, so Ehrl – offen sei, auch habe nutzen können. Dass es eben keine Verzögerungen gegeben hat, keinen Mitnahmeprozess für die Bürger auf einen Bürgerentscheid hin. "Sonst würden wir heute nicht vor Ihnen stehen", so Lomsky zu den Besuchern des Buch-Greuter-Abends. Dann gäbe es den Turm nicht, dann müsste man keinen Vortrag über ihn halten.

    Blickwechsel. Viele von Ihnen, liebe Leser, werden ohnehin nicht bis zu diesen, nun folgenden Zeilen vorgedrungen sein. Und denen, die es sind, kann eine gewisse Leidensfähigkeit unterstellt werden. Deshalb sei’s hier niedergeschrieben: Rottweil ist geil auf diesen Turm. Er bringt die Stadt in die Weltpresse. Er ist eine Landmarke: Dort ist Rottweil. Der Gewerbe- und Handelsverein (GHV) hat den Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge längst als Zugpferd für seine Veranstaltungen eingespannt wie der Sender RTL Niki Lauda für Formel-1-Sendungen. Die Leute interessieren sich für das Bauwerk, saugen jedes Detail auf. Der Vortrag beim Buchhändler in der Hauptstraße war rasch ausverkauft.

    Jetzt hat der GHV schon eine blau-bunte Tasche mit Turmmotiven herausgebracht – die Zuschauer beim Greuter-Abend erhielten sie gratis. Der örtliche Bettwarenhändler will mit Turm-Handtüchern aufwarten, der Weinhändler hat einen Sekt namens "Turm-Brut" aufgelegt, der auch noch lecker schmeckt. Der Einzelhandel ist bereit, wird Teil dieser Aufbruchstimmung. Findig ist auch Eckhart Fink, Filialleiter von Buch Greuter. Der Testturm aus Lego geht auf ihn zurück, der zum Event gewachsene Diaabend mit Graners Fotos sowieso. Das anschließende Gläschen Turm-Brut. Der Abend in seiner Filiale ging länger.

    Rottweil hat es geschafft, das ist an diesem Abend bei Buch-Greuter wieder deutlich geworden, dass ThyssenKrupp nicht einfach einen Testturm hinstellt. Sondern dass das Unternehmen diesen den Bürgern öffnet. Und mehr noch: dass es sich Gedanken darum macht, wie der Turm auch Rottweil weiter bringen kann. So etwa der ThyssenKrupp-Forscher Thomas Ehrl, der nicht nur über Aufzugsysteme der fernen Zukunft nachdenkt, sondern auch begonnen hat, Rottweil zu mögen und darüber nachzudenken, wie er hier netzwerken, sein Know-How gewinnbringend für die Stadt einsetzen kann.

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    Engagement, das man für Geld nicht kaufen kann. Es mag daran liegen, dass sich alle duzen, der Ralf, der André, der Thomas, der Eckhart, darüber hinaus noch der Impuls- und Ideengeber Alfons (Bürk) und der Eventmanager und ThyssenKrupp-Kontaktmann Thomas (Wenger von der Trendfactory), dessen Name am Dienstag auch erstmals im Turm-Entstehungs-Kontext genannt worden ist. Und viele andere.

    Für die bestens vorinformierten Zuhörer am Dienstagabend bei Greuter, die Fragen formulierten wie: "Der Kran, der im Moment auf dem Turm ist und der ja mit einem Hubschrauber hingeflogen worden ist, bleibt der eigentlich auf dem Turm?", für diese Turmspezialisten unter den Zuhörern war das ein sehr informativer Abend. Und alle anderen konnten Graners bislang unveröffentlichte Bilder genießen. Hey – und ein Gratis-Gläschen Turm-Brut.

     

     

     

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