Ist es in die­sen Tagen ver­mes­sen zu fra­gen: Was hat Rott­weil mit Städ­ten wie Ham­burg gemein­sam oder die­sen gar vor­aus?“ So äußert sich der CDU-Stadt­ver­band in einer Pres­se­mit­tei­lung etwas pro­vo­ka­tiv. Die Ant­wort geben die Schwar­zen auch: „Wir haben zwar kei­ne Elb­phil­har­mo­nie, aber mit dem Test­turm ein Gebäu­de, das in sei­ner Strahl­kraft maß­stäb­lich gese­hen durch­aus ver­gleich­bar ist.“

Die Umhül­lung des Turms wer­de von zwei Archi­tek­ten mit Welt­gel­tung kon­stru­iert und gestal­tet – von Hel­mut Jahn und Wer­ner Sobek -, was auch Inter­es­sier­te an inno­va­ti­ver Bau- und Inge­nieurs­kunst nach Rott­weil locke, mut­maßt die CDU. Der Turm habe aber ganz im Gegen­satz zur Elb­phil­har­mo­nie kei­ne lang dau­ern­de Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­pha­se mit kon­ti­nu­ier­li­chen Kos­ten­stei­ge­run­gen hin­ter sich, son­dern sei Dank der pri­va­ten Inves­to­ren qua­si „frei Haus gelie­fert“ wor­den.

Rott­weil ver­fü­ge aber ins­be­son­de­re auch über einen ein­zig­ar­ti­gen Reich­tum an geschicht­li­chen Zeug­nis­sen, den es gera­de bei zuneh­men­den Besu­cher­zah­len her­aus­zu­stel­len gel­te. Durch den Turm wür­den neue Arbeits­plät­ze geschaf­fen und damit die Wirt­schafts­kraft gestärkt. Dies wie­der­um schaf­fe Kapi­tal, das z.B. zur Reno­vie­rung und Wie­der­be­le­bung alter Gebäu­de ein­ge­setzt wer­den kön­ne. „So ist Alt und Neu kein Gegen­satz, son­dern das Neue kommt dem Alten zu Gute“, betont die Rott­wei­ler CDU

Sinn­fäl­li­ges Bei­spiel der Ver­bin­dung zwi­schen Alt und Neu sei die geplan­te Hän­ge­brü­cke, deren Bau ein wei­te­res posi­ti­ves Signal für Inves­ti­tio­nen auch im Gebäu­de­be­stand sein könn­te, heißt es in der CDU-Pres­se­mit­tei­lung abschlie­ßend.