ROTTWEIL – Sonntagabend, das dritte Konzert der Woche. Draußen Regen, drinnen ein paar hundert Zuschauer, die dem kurzen Stelldichein von Cassandra Steen & Co beiwohnen. Sechzig Minuten Konzert, eine Viertelstunde Zugaben – allzu üppig ist das nicht.

Als „Unplugged“ wird das Konzert angekündigt, wie so oft fehlt dann aber lediglich eine E-Gitarre, statt Cajon rumst ein Schlagzeug, elektrisch verstärkt ist die Combo rundum. Material gibt es genug: Cassandra Steen hat trotz junger Jahre schon mit etlichen Größen im In- und Ausland gearbeitet und entsprechende Preise gewonnen.

In Rottweil liefert sie mit Gesangspartner und vier Musikern einen Reigen bekannter Songs wie „Stadt“, „Kraft“ und „Gebt alles“, covert sogar Stevie Wonders „Master Blaster“. Kurze Ansage, der nächste Titel, so ganz will der Funke nicht immer überspringen. 75 Minuten Deutschpop mit ein bisschen Soul, dann springen die Saallichter an. Atempause für das große Helferteam des Jazzfests, Donnerstag geht es mit Manu Katché weiter.