Eierflugwettbewerb: Neues Konzept geht auf

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Die Kreativität der Flugobjekte war erstaunlich,die Jury hatte es schwer. Fotos: Patrick Jäger

ROTTWEIL – In die­sem Jahr war man­ches anders beim Eier­flug­wett­be­werb: Die Kate­go­rie „schnells­tes Flug­ob­jekt” war aus Sicher­heits­grün­den gestri­chen wor­den, da in den letz­ten Jah­ren immer gefähr­li­che­re Din­ge vom Was­ser­turm flo­gen, dar­un­ter ein ein­be­to­nier­ter Mei­ßel.

Und auch der Ter­min war neu, der letz­te Sonn­tag des Was­ser­turm-Feri­en­zau­bers war zum „Kiju-Sonn­tag” gewor­den, mor­gens gab es den Kin­der­floh­markt, und nach­mit­tags eben den Eier­flug­wett­be­werb. „Wir hät­ten das nicht zeit­gleich mit dem Flott­weil-Auf­bau stem­men kön­nen”, so Mar­ti­na Speck­hardt vom Kiju-Team. Zudem war die Zahl der Teil­neh­mer begrenzt, die Kin­der muss­ten sich im Rah­men vom Feri­en­pro­gramm anmel­den, auch das aus gutem Grund: In den letz­ten Jah­ren war die Zahl der Flug­ob­jek­te immer wei­ter gestie­gen, „wir hät­ten das ohne­hin begren­zen müs­sen”, so Kiju-Chef Her­bert Stemm­ler.

Zudem hät­ten ver­si­che­rungs­recht­li­che Grün­de eine Rol­le gespielt. Das tat dem Spaß aber kei­ner­lei Abbruch, im Gegen­teil: Die Krea­ti­vi­tät der Flug­ob­jek­te war erstaun­lich, da flo­gen Nils Hol­gers­son, der nach­ge­bau­te ENRW-Blub­bi, das Cra­zy Chi­cken oder der Mis­ter Was­ser­kopf mit gro­ßem Zylin­der vom Was­ser­turm, es gab flie­gen­de Fische, Glitzer­guts­le und sogar eine Schul­tü­te mit Feri­en­zau­ber­auf­kle­ber. Der „Län­der­turm” von Tim Wuh­r­er, gebaut aus unzäh­lin­gen Klo­pa­pier­rol­len, mach­te am Ende das Ren­nen in Sachen Krea­ti­vi­tät, knapp gefolgt von Rosa Schwei­zers flie­gen­des Ein­horn und dem Eier­gur­ken-Cop­ter von Maxi­mi­li­an Hug­ger. Als lang­sams­te Objek­te flo­gen das Glit­zer-Guts­le von Chris und Tom Hein­ze (12,5 Sekun­den), der Ali­en von Jan DIn­ger (13,1 Sekun­de) und das Cra­zy Chi­cken von Feli­ci­tas Buch­ner (17,13 Sekun­den) vom Was­ser­turm.

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