Fahne einzuholen: Ein Fall für die Feuerwehr

Bus rammt Masten / Polizei ruft Verstärkung

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Einsatz am Neuen Postamt: ein Mast hängt schief. Foto: Peter Arnegger

Die­ser Ein­satz war impro­vi­siert, völ­lig unge­probt: Ein Bus hat­te einen Fah­nen­mast beim Neu­en Post­amt tou­chiert, das Ding hing mit deut­li­cher Schlag­sei­te da. Bevor er umfällt: Ein Fall für die Feu­er­wehr.

Mit fünf Mann und drei Wagen, dar­un­ter die Hub­ar­beits­büh­ne und ein Rüst­wa­gen mit dem nöti­gen tech­ni­schen Gerät, ist die Rott­wei­ler Feu­er­wehr ange­rückt. Der Mast wur­de erst gera­de gezo­gen und dann aus­ge­ho­ben.

Geru­fen wur­den die Man­nen unter dem Kom­man­do von Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler von der Poli­zei. Die Beam­ten sorg­ten sich um die vie­len Fuß­gän­ger an der stark fre­quen­tier­ten Bus­hal­te­stel­le. Wenn der schräg hän­gen­de Mast umstür­zen soll­te, dann könn­te er jeman­den ver­let­zen, so die Befürch­tung.

Zustän­dig wäre eigent­lich der Bau­hof der Stadt, aber es ist schließ­lich spä­te­rer Frei­tag­nach­mit­tag. Er wäre viel­leicht lei­ser ange­rückt als die Feu­er­wehr, aber die Kame­ra­den erle­dig­ten den ihnen auf­ge­tra­ge­nen Job bes­tens. Völ­lig unge­probt, ein­fach impro­vi­siert, wie Kom­man­dant Mül­ler der NRWZ erzähl­te. Er hat­te sicht­lich Spaß an dem Ein­satz. Bis zu dem Moment, als der Mas­ten zu bre­chen und auf die Stra­ße zu stür­zen droh­te. Da war kurz Anspan­nung zu spü­ren, Mül­ler stopp­te dafür auch den Auto­ver­kehr.

Am Ende aber war der mast sau­ber abge­legt, die Fah­ne ein­ge­holt, zudem zusam­men gerollt, von Mül­ler per­sön­lich. Der Mast ist Schrott, aber war er zuvor schon, am Fuß stark ange­ros­tet. Die Fah­ne, sie gehört zu den Turm­jahr-Flag­gen wird der Bau­hof erhal­ten. Mon­tag. Wenn die Leu­te dort wie­der arbei­ten.