Übung der Jugendgruppe Göllsdorf. Foto: fw

ROTTWEIL – Am Sonn­tag, 17. Sep­tem­ber, ver­an­stal­tet die Ein­satz­ab­tei­lung Gölls­dorf von 14 Uhr bis 17 Uhr einen Info­nach­mit­tag zur Kin­der- und Jugend­feu­er­wehr rund um das Feu­er­wehr­haus in der Groß­ho­fen­stra­ße in Göllsdorf.

An die­sem Tag bie­tet sich den Gölls­dor­fer und Alt­städ­ter Kin­dern sowie deren Eltern, aber auch allen ande­ren Inter­es­sier­ten die Gele­gen­heit, sich umfas­send zur Kin­der- und Jugend­ar­beit in der Feu­er­wehr bei Kaf­fee und Kuchen zu infor­mie­ren. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Kin­der selbst. An ver­schie­de­nen Sta­tio­nen kön­nen sie das The­ma „Feu­er­wehr“ live erle­ben und ausprobieren.

Bei den Ein­satz­ab­tei­lun­gen der Feu­er­wehr Rott­weil ist die Kin­der- und Jugend­ar­beit ein ent­schei­den­des Stand­bein für die Siche­rung der lang­fris­ti­gen Ein­satz­be­reit­schaft zum Schutz der Bür­ger. So sind zum Bei­spiel bereits heu­te mehr als die Hälf­te aller akti­ven Feu­er­wehr­mit­glie­der in Gölls­dorf über die Jugend­feu­er­wehr gewon­nen worden.

Der Stell­ver­tre­ten­de Stadt­brand­meis­ter und Abtei­lungs­kom­man­dant Mar­kus Würt­tem­ber­ger sieht dies als gro­ßen Erfolg für die Jugend­ar­beit: „Hier­an kann man erken­nen, dass den Kin­dern und Jugend­li­chen die Jugend­feu­er­wehr Spaß macht. Es gibt kaum eine abwechs­lungs­rei­che­re Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Vom Löschen eines Übungs­bran­des bis hin zur Fahr­rad­tour ist alles dabei. Team­ar­beit wird hier­bei immer groß geschrieben.“

Ab zehn Jah­ren durf­ten bis­lang Kin­der in der Jugend­feu­er­wehr in Gölls­dorf und der Alt­stadt mit­ma­chen. Dies führ­te oft zu trau­ri­gen Gesich­tern bei Kin­dern, die die­ses Min­dest­al­ter noch nicht erreicht hat­ten. Die Ein­satz­ab­tei­lung Gölls­dorf möch­te dies ändern und grün­det des­halb eine Kin­der­feu­er­wehr­grup­pe. Hier kön­nen zukünf­tig alle Kin­der aus Gölls­dorf und Rott­weil-Alt­stadt bereits ab sechs Jah­ren mit­ma­chen. Eine sol­che Grup­pe gibt es in der Feu­er­wehr Rott­weil bereits in der Ein­satz­ab­tei­lung Zepfenhan.