ENRW informiert Bürgermeister aus der Region

Von links: Holger Hüneke (technischer Leiter der ENRW), Christoph Ranzinger (ENRW-Geschäftsführer), Carmen Merz (Bürgermeisterin Zimmern), Martin Ragg (Bürgermeister Niedereschach), Josef Sprenger (Bürgermeister Schömberg), Rudolf Wuhrer (Bürgermeister Denkingen), Gerhard Reichegger (Bürgermeister Wehingen), Thomas Leibinger (Bürgermeister Bubsheim), Dominic Butz (Bürgermeister Frittlingen), Thomas Albrecht (Bürgermeister Wellendingen) und Franz Moser (Bürgermeister Eschbronn). Foto: pm

ROTTWEIL – Regel­mä­ßig lädt die Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil (ENRW) alle Bür­ger­meis­ter in ihrem Ver­sor­gungs­ge­biet zwi­schen Schwarz­wald und Schwä­bi­scher Alb zu einem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch ein. Im Fokus des dies­jäh­ri­gen Tref­fens in der neu­en Rott­wei­ler Feu­er­wa­che stan­den die Zer­ti­fi­zie­rung des Kun­den­ser­vice, inno­va­ti­ves Hei­zen mit der Brenn­stoff­zel­le und das Online-Stö­rungs­por­tal.

Wäh­rend der Auto­fah­rer alle zwei Jah­re um sei­ne TÜV-Pla­ket­te bangt, muss sich der Kun­den­ser­vice jähr­lich begut­ach­ten las­sen, um in den Genuss einer erfolg­rei­chen TÜV-Zer­ti­fi­zie­rung zu kom­men. Auch im zwei­ten Jahr beschei­nig­te die Prü­fe­rin dem regio­na­len Ener­gie­ver­sor­ger durch­weg einen kom­pe­ten­ten und pro­fes­sio­nel­len Auf­tritt, wie Chris­ti­an Hanusch, Lei­ter des Kun­den­zen­trums, den Bür­ger­meis­tern stolz berich­te­te: „In allen Stich­pro­ben wur­den wir stets als äußerst freund­lich und hilfs­be­reit wahr­ge­nom­men.“

Auch in Sachen „IT-Sicher­heit“ prä­sen­tiert sich die ENRW pro­fes­sio­nell und zeigt sich gegen Cyber­at­ta­cken bes­tens gerüs­tet. Dies erläu­ter­te Jakob Kam­me­rer, Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­be­auf­trag­ter, in sei­nem Vor­trag. Eine unab­hän­gi­ge Zer­ti­fi­zie­rungs­ge­sell­schaft hat­te die Ein­hal­tung der gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen in punk­to IT-Sicher­heit bei der ENRW über­prüft und für gut befun­den. Der Fokus liegt auf Schutz und siche­rem Umgang mit Infor­ma­tio­nen, EDV-Anla­gen und Netz­leit­tech­nik. Die ENRW rea­li­sier­te ein ent­spre­chen­des Manage­ment­sys­tem bereits im Jahr 2017 und schloss die Zer­ti­fi­zie­rung erfolg­reich ab.

Der tech­ni­sche Lei­ter der ENRW, Hol­ger Hüne­ke, infor­mier­te die kom­mu­na­len Ver­tre­ter über die geplan­te Anbin­dung der Gemein­den Schöm­berg und Schör­zin­gen ans Erd­gas­netz der ENRW. Er stell­te die hier­für eigens gegrün­de­ten Tech­ni­schen Wer­ke Obe­res Schli­chem­tal (TWOS) vor, wel­che im August 2018 den Bau­be­ginn ver­an­lasst hat­ten, um noch in die­sem Jahr zunächst die Schör­zin­ger mit Erd­gas zu ver­sor­gen.

Wie Erd­gas die Ener­gie­wen­de in den nächs­ten Jah­ren noch sinn­voll beglei­ten kann, demons­trier­te Ener­gie­be­ra­ter Mar­kus Bur am Orde, der sich mit dem The­ma „Inno­va­ti­ves Hei­zen mit der Erd­gas-Brenn­stoff­zel­le“ beschäf­tig­te. Dass mit­tels Was­ser­stoff und Sauer­stoff Strom und Wär­me erzeugt wer­den kann, stieß auf gro­ßes Inter­es­se der anwe­sen­den Rat­haus-Chefs. Erfolg­reich getes­tet wur­de das Heiz­sys­tem in der ENRW-Nie­der­las­sung in Spai­chin­gen.

Vor der abschlie­ßen­den Füh­rung durch die neue Feu­er­wa­che stell­te Jochen Schicht, Lei­ter Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on, das Online-Stö­rungs­por­tal des Ener­gie­ver­sor­gers vor. Zwar sei­en Stö­run­gen in den Net­zen ein sehr sel­te­nes Phä­no­men, trä­ten den­noch ein­mal Pro­ble­me auf, kom­mu­ni­ziert die ENRW die­se über unter­schied­li­che Online-Kanä­le wie Web­site, App und Twit­ter.