ENRW informierte über Rottweiler Trinkwasserversorgung

ROTTWEIL – Die Energieversorgung Rottweil (ENRW) hatte in ihrem ENRW-Familienplaner 2019, der im Herbst an vielen Schulen und Kindergärten verteilt worden war, zu einer Führung in den Hochbehälter Zimmern eingeladen. Dort wird das Rottweiler Trinkwasser aufbereitet und gespeichert. Interessierte Bürger erfuhren von Tobias Stumpp, Abteilungsleiter Technischer Service der ENRW, wie das Wasser vom Hochbehälter in die Haushalte kommt.

Zunächst ging Stumpp auf Herkunft, Zusammensetzung und Aufbereitung des Rottweiler Trinkwassers ein: „Das Wasser kommt je zur Hälfte aus dem Bodensee und aus der heimischen Eschachquelle.“ Im Hochbehälter durchläuft das Quellwasser mehrere Aufbereitungsprozesse und wird gefiltert, während das Wasser aus dem Bodensee das Gebäude bereits aufbereitet erreicht.

Quellwasser und Bodenseewasser gelangen anschließend in zwei Kammern zur Speicherung. Von den Kammern, welche rund 3,5 Millionen Liter Trinkwasser fassen, gelangt das kostbare Nass dann ins Leitungsnetz. In höher gelegene Wohngebiete wird das Wasser über eine nachgeschaltete Druckerhöhungsanlage gepumpt.

Bei der rund 90-minütigen Führung stellten die Teilnehmer zahlreiche Fragen. So erfuhren sie, dass die Mitarbeiter der ENRW das Wassernetz rund um die Uhr überwachen und regelmäßig Proben entnehmen. Hinsichtlich der Trinkwasserqualität hat Stumpp keinerlei Bedenken: „Unser Leitungswasser wird strengstens kontrolliert und ist sehr sauber.“ Hauseigentümern rät der Experte, den eigenen Trinkwasserfilter drei- bis viermal jährlich durchzuspülen, um so die Hausinstallation optimal vor Verunreinigungen zu schützen.

 

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