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Rottweil
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Rott­weil ENRW infor­mier­te über Rott­wei­ler Trink­was­ser­ver­sor­gung

ENRW informierte über Rottweiler Trinkwasserversorgung

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ROTTWEIL – Die Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil (ENRW) hat­te in ihrem ENRW-Fami­­li­en­­pla­­ner 2019, der im Herbst an vie­len Schu­len und Kin­der­gär­ten ver­teilt wor­den war, zu einer Füh­rung in den Hoch­be­häl­ter Zim­mern ein­ge­la­den. Dort wird das Rott­wei­ler Trink­was­ser auf­be­rei­tet und gespei­chert. Inter­es­sier­te Bür­ger erfuh­ren von Tobi­as Stumpp, Abtei­lungs­lei­ter Tech­ni­scher Ser­vice der ENRW, wie das Was­ser vom Hoch­be­häl­ter in die Haus­hal­te kommt.

Zunächst ging Stumpp auf Her­kunft, Zusam­men­set­zung und Auf­be­rei­tung des Rott­wei­ler Trink­was­sers ein: „Das Was­ser kommt je zur Hälf­te aus dem Boden­see und aus der hei­mi­schen Eschach­quel­le.“ Im Hoch­be­häl­ter durch­läuft das Quell­was­ser meh­re­re Auf­be­rei­tungs­pro­zes­se und wird gefil­tert, wäh­rend das Was­ser aus dem Boden­see das Gebäu­de bereits auf­be­rei­tet erreicht.

Quell­was­ser und Boden­see­was­ser gelan­gen anschlie­ßend in zwei Kam­mern zur Spei­che­rung. Von den Kam­mern, wel­che rund 3,5 Mil­lio­nen Liter Trink­was­ser fas­sen, gelangt das kost­ba­re Nass dann ins Lei­tungs­netz. In höher gele­ge­ne Wohn­ge­bie­te wird das Was­ser über eine nach­ge­schal­te­te Druck­erhö­hungs­an­la­ge gepumpt.

Bei der rund 90-minü­­ti­gen Füh­rung stell­ten die Teil­neh­mer zahl­rei­che Fra­gen. So erfuh­ren sie, dass die Mit­ar­bei­ter der ENRW das Was­ser­netz rund um die Uhr über­wa­chen und regel­mä­ßig Pro­ben ent­neh­men. Hin­sicht­lich der Trink­was­ser­qua­li­tät hat Stumpp kei­ner­lei Beden­ken: „Unser Lei­tungs­was­ser wird strengs­tens kon­trol­liert und ist sehr sau­ber.“ Haus­ei­gen­tü­mern rät der Exper­te, den eige­nen Trink­was­ser­fil­ter drei- bis vier­mal jähr­lich durch­zu­spü­len, um so die Haus­in­stal­la­ti­on opti­mal vor Ver­un­rei­ni­gun­gen zu schüt­zen.

 

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