ENRW-Wassermeister Daniel Schuhmacher im Wasserhochbehälter der ENRW in Zimmern. Foto: pm

ROTTWEIL – Was­ser ist Leben. Der „Inter­na­tio­na­le Tag des Was­sers“ am heu­ti­gen 22. März steht  unter dem Mot­to „Nie­mand zurück­las­sen – Was­ser und Sani­tär­ver­sor­gung für alle“. Damit möch­ten die Ver­ein­ten Natio­nen ins all­ge­mei­ne Bewusst­sein rufen, wie wich­tig der Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser welt­weit ist. Die ENRW ist sowohl für die funk­tio­nie­ren­de Trink­was­ser­ver­sor­gung als auch für die Abwas­ser­auf­be­rei­tung und -ent­sor­gung in Rott­weil ver­ant­wort­lich.

Im Schnitt ver­braucht ein Mensch etwa zwi­schen 110 und 130 Liter Was­ser pro Tag – dies zeigt die gro­ße Bedeu­tung einer regio­na­len Trink­was­ser­ver­sor­gung: „Die För­de­rung und Ver­tei­lung des von uns betreu­ten Trink­was­sers unter­liegt höchs­ten Stan­dards“, betont Chris­toph Ranz­in­ger, Geschäfts­füh­rer der ENRW. Die Qua­li­tät wer­de regel­mä­ßig durch zer­ti­fi­zier­te, exter­ne Labo­re geprüft und durch wie­der­keh­ren­de Kon­trol­len der Auf­sichts­be­hör­de bestä­tigt. „Sau­be­res Was­ser ist ein Men­schen­recht. Lei­der ist es aber noch nicht für alle Men­schen auf der Welt selbst­ver­ständ­lich, über die­se wich­ti­ge Res­sour­ce zu ver­fü­gen“, gibt Ranz­in­ger zu beden­ken.

Neben der Rott­wei­ler Trink­was­ser­ver­sor­gung über­nimmt die ENRW seit 1979 die tech­ni­sche Betriebs­füh­rung in Sachen „Trink­was­ser“ im Auf­trag der Stadt Spai­chin­gen und seit 2006 im Auf­trag der Gemein­de Den­kin­gen. Seit 2018 küm­mert sich die ENRW eben­falls im Rah­men einer Betriebs­füh­rung um das Trink­wasser des Zweck­ver­ban­des Was­ser­ver­sor­gung Obe­rer Neckar. Die­ser belie­fert die Gemein­den Deiß­lin­gen-Lauf­fen, Die­tin­gen, Fritt­lin­gen, Wel­len­din­gen, Zim­mern unter der Burg, Neu­kirch, Vai­hin­ger­hof, Zepfen­han, Fecken­hau­sen und Neuf­ra mit Trink­was­ser.

Eben­so wich­tig wie die Ver­sor­gung mit sau­be­rem Trink­was­ser ist eine funk­tio­nie­ren­de Abwas­ser­ent­sor­gung: „Mit der Ent­sor­gung von Abwas­ser aus häus­li­chem, gewerb­li­chem und indus­tri­el­lem Gebrauch wer­den Krank­hei­ten und Seu­chen ver­mie­den und die Umwelt geschützt“, betont Ranz­in­ger. Ohne kom­mu­na­le und indus­tri­el­le Abwas­ser­ent­sor­gung kön­ne Trink­was­ser nicht kon­stant in bes­ter Qua­li­tät zur Ver­fü­gung ste­hen. Abwas­ser wer­de in Deutsch­land fast flä­chen­de­ckend mit dem höchs­ten EU-Rei­ni­gungs­stan­dard behan­delt.

Die ENRW ent­wi­ckelt ihre Stan­dards kon­ti­nu­ier­lich wei­ter, um die ste­tig stei­gen­den Anfor­de­run­gen an den Rei­ni­gungs­grad ein­zu­hal­ten. Der­zeit steht das Team der Klär­an­la­ge durch die Besei­ti­gung von Mikro­schad­stof­fen und das Recy­cling von Phos­phor vor wei­te­ren Her­aus­for­de­run­gen.

An die mecha­nisch-bio­lo­gi­sche Klär­an­la­ge des ENRW Eigen­be­triebs Stadt­ent­wäs­se­rung sind rund 34.000 Ein­woh­ner ange­schlos­sen. Zusätz­lich wer­den Belas­tun­gen aus Indus­trie und Gewer­be ent­spre­chend den Wer­ten von rund 11.000 Ein­woh­nern gerei­nigt. Der­zeit wird geprüft, ob wei­te­re umlie­gen­de Gemein­den an die ENRW-Klär­an­la­ge ange­schlos­sen wer­den.

Dar­über hin­aus sind wir sogar in der Lage, Wert­stof­fe, Wär­me und Ener­gie aus dem Abwas­ser zu recy­celn und zu gewin­nen“, berich­tet Ranz­in­ger. Durch opti­ma­les Ener­gie­ma­nage­ment und ent­spre­chen­de Ver­fah­ren bei der Klär­schlamm­be­hand­lung wird die Rott­wei­ler Klär­an­la­ge zum Ener­gie­lie­fe­ran­ten und pro­du­ziert heu­te schon 100 Pro­zent der benö­tig­ten Wär­me und in naher Zukunft sogar mehr als 100 Pro­zent des eige­nen Strom­be­darfs.

Info:

Was­ser ist Leben. Der „Inter­na­tio­na­le Tag des Was­sers“ am 22. März steht 2019 unter dem Mot­to „Nie­mand zurück­las­sen – Was­ser und Sani­tär­ver­sor­gung für alle“. Damit möch­ten die Ver­ein­ten Natio­nen ins all­ge­mei­ne Bewusst­sein rufen, wie wich­tig der Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser welt­weit ist. Die ENRW ist sowohl für die funk­tio­nie­ren­de Trink­was­ser­ver­sor­gung als auch für die Abwas­ser­auf­be­rei­tung und -ent­sor­gung in Rott­weil ver­ant­wort­lich.

Im Schnitt ver­braucht ein Mensch etwa zwi­schen 110 und 130 Liter Was­ser pro Tag – dies zeigt die gro­ße Bedeu­tung einer regio­na­len Trink­was­ser­ver­sor­gung: „Die För­de­rung und Ver­tei­lung des von uns betreu­ten Trink­was­sers unter­liegt höchs­ten Stan­dards“, betont Chris­toph Ranz­in­ger, Geschäfts­füh­rer der ENRW. Die Qua­li­tät wer­de regel­mä­ßig durch zer­ti­fi­zier­te, exter­ne Labo­re geprüft und durch wie­der­keh­ren­de Kon­trol­len der Auf­sichts­be­hör­de bestä­tigt. „Sau­be­res Was­ser ist ein Men­schen­recht. Lei­der ist es aber noch nicht für alle Men­schen auf der Welt selbst­ver­ständ­lich, über die­se wich­ti­ge Res­sour­ce zu ver­fü­gen“, gibt Ranz­in­ger zu beden­ken.

Neben der Rott­wei­ler Trink­was­ser­ver­sor­gung über­nimmt die ENRW seit 1979 die tech­ni­sche Betriebs­füh­rung in Sachen „Trink­was­ser“ im Auf­trag der Stadt Spai­chin­gen und seit 2006 im Auf­trag der Gemein­de Den­kin­gen. Seit 2018 küm­mert sich die ENRW eben­falls im Rah­men einer Betriebs­füh­rung um das Trink­wasser des Zweck­ver­ban­des Was­ser­ver­sor­gung Obe­rer Neckar. Die­ser belie­fert die Gemein­den Deiß­lin­gen-Lauf­fen, Die­tin­gen, Fritt­lin­gen, Wel­len­din­gen, Zim­mern unter der Burg, Neu­kirch, Vai­hin­ger­hof, Zepfen­han, Fecken­hau­sen und Neuf­ra mit Trink­was­ser.

Eben­so wich­tig wie die Ver­sor­gung mit sau­be­rem Trink­was­ser ist eine funk­tio­nie­ren­de Abwas­ser­ent­sor­gung: „Mit der Ent­sor­gung von Abwas­ser aus häus­li­chem, gewerb­li­chem und indus­tri­el­lem Gebrauch wer­den Krank­hei­ten und Seu­chen ver­mie­den und die Umwelt geschützt“, betont Ranz­in­ger. Ohne kom­mu­na­le und indus­tri­el­le Abwas­ser­ent­sor­gung kön­ne Trink­was­ser nicht kon­stant in bes­ter Qua­li­tät zur Ver­fü­gung ste­hen. Abwas­ser wer­de in Deutsch­land fast flä­chen­de­ckend mit dem höchs­ten EU-Rei­ni­gungs­stan­dard behan­delt.

Die ENRW ent­wi­ckelt ihre Stan­dards kon­ti­nu­ier­lich wei­ter, um die ste­tig stei­gen­den Anfor­de­run­gen an den Rei­ni­gungs­grad ein­zu­hal­ten. Der­zeit steht das Team der Klär­an­la­ge durch die Besei­ti­gung von Mikro­schad­stof­fen und das Recy­cling von Phos­phor vor wei­te­ren Her­aus­for­de­run­gen.

An die mecha­nisch-bio­lo­gi­sche Klär­an­la­ge des ENRW Eigen­be­triebs Stadt­ent­wäs­se­rung sind rund 34.000 Ein­woh­ner ange­schlos­sen. Zusätz­lich wer­den Belas­tun­gen aus Indus­trie und Gewer­be ent­spre­chend den Wer­ten von rund 11.000 Ein­woh­nern gerei­nigt. Der­zeit wird geprüft, ob wei­te­re umlie­gen­de Gemein­den an die ENRW-Klär­an­la­ge ange­schlos­sen wer­den.

„Dar­über hin­aus sind wir sogar in der Lage, Wert­stof­fe, Wär­me und Ener­gie aus dem Abwas­ser zu recy­celn und zu gewin­nen“, berich­tet Ranz­in­ger. Durch opti­ma­les Ener­gie­ma­nage­ment und ent­spre­chen­de Ver­fah­ren bei der Klär­schlamm­be­hand­lung wird die Rott­wei­ler Klär­an­la­ge zum Ener­gie­lie­fe­ran­ten und pro­du­ziert heu­te schon 100 Pro­zent der benö­tig­ten Wär­me und in naher Zukunft sogar mehr als 100 Pro­zent des eige­nen Strom­be­darfs.

Info: Der Welt­was­ser­tag wur­de 1992 von der UNESCO ins Leben geru­fen, fin­det seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll das Bewusst­sein der Öffent­lich­keit für die Res­sour­ce Was­ser schär­fen. Mit dem Welt­was­ser­tag 2018 hat die UN-Welt­was­ser­de­ka­de begon­nen, die noch bis März 2028 andau­ert. Wäh­rend die­ser zehn Jah­re machen die Ver­ein­ten Natio­nen in beson­de­rem Maße auf die The­men „Was­ser“ und „Gewäs­ser­schutz“ auf­merk­sam.