2019 gibt es für die Ener­gie­ver­sor­gung Rott­weil (ENRW) gleich zwei Jubi­lä­en zu fei­ern: vor 20 Jah­ren wur­de der ENRW-Unter­neh­mens­ver­bund gegrün­det, vor 40 Jah­ren öff­ne­ten sich erst­mals die Pfor­ten des Rott­wei­ler Frei­bads. Aus die­sem Grund beschäf­tig­te sich auch der zwölf­köp­fi­ge Kun­den­bei­rat des regio­na­len Ener­gie­ver­sor­gers mit den Vor­be­rei­tun­gen fürs Jubi­lä­um­jahr. Seit 2016 berät das Gre­mi­um ehren­amt­lich die ENRW bei vie­len Fra­gen des Kun­den­kon­takts. Das teil­te das Unter­neh­men am Mon­tag mit.

ENRW-Kun­den­bei­rä­te Rein­hard Weiz­mann, Roland Dreiz­ler (bei­de am Tisch), Mar­kus Hart­na­gel, Ste­fan Vil­ling und Mar­cel Wehl bei der Sich­tung mög­li­cher Logos für das Rott­wei­ler Frei­bad. Foto: pm

Zum 40. Geburts­tag gibt es erst­mals ein Logo: Rund 30 Gestal­tungs­vor­schlä­ge hat­te die ört­li­che Wer­be­agen­tur Hug­ger für das Rott­wei­ler Frei­bad ent­wi­ckelt. Unter die­sen wähl­ten die ENRW-Kun­den­bei­rä­te aus: die Ver­sio­nen mit ENRW-Mas­kott­chen „Blub­bi“, einem Was­ser­trop­fen, gefie­len den Sit­zungs­teil­neh­mern am bes­ten. 

Blub­bi ist ein­fach ein unver­wech­sel­ba­res Mar­ken­zei­chen, das es so nur bei uns in der Regi­on gibt“, erklärt Mar­kus Hart­na­gel, Vor­sit­zen­der des Kun­den­bei­rats. Vie­le ande­re Moti­ve, die bei­spiels­wei­se eine Son­ne oder den Sprung­turm auf­neh­men, sei­en durch­weg optisch sehr anspre­chend, könn­ten jedoch für jedes belie­bi­ge Frei­bad in Deutsch­land ste­hen. Zum Ein­satz kommt das neue Logo ab der Frei­bad­sai­son 2019, die auf­grund des Jubi­lä­ums mit eini­gen Über­ra­schun­gen auf­war­tet. 

Da die ENRW ihren Kun­den­ser­vice jähr­lich vom TÜV Süd zer­ti­fi­zie­ren lässt, steht im nächs­ten Jahr wie­der eine Kun­den­um­fra­ge an. Chris­ti­an Hanusch, Lei­ter des Kun­den­zen­trums, hat den Kun­den­bei­rä­ten bereits einen Ent­wurf für die schrift­li­che Umfra­ge vor­ge­stellt. 2500 Kun­den sol­len die­se auf dem Post­weg erhal­ten: „Wir benö­ti­gen zwin­gend min­des­tens 623 aus­ge­füll­te Fra­ge­bö­gen. Denk­bar wäre auch die Kom­bi­na­ti­on mit einem Online-Fra­ge­bo­gen“, erläu­tert Hanusch. Nach­dem die Kun­den­bei­rä­te die Umfra­ge durch­ge­führt hat­ten, gab es zahl­rei­che Hin­wei­se und Anre­gun­gen. Eini­ge Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge betra­fen die gro­ße Anzahl der Fra­gen.

Wich­ti­ge Erkennt­nis­se nahm Hanusch zum The­ma „Anreiz“ mit: Was kann ENRW-Kun­den dazu moti­vie­ren, über­haupt an der Umfra­ge teil­zu­neh­men? Die Kun­den­bei­rä­te spra­chen sich für eine Kom­bi­na­ti­on aus Spen­de und Gewinn­spiel aus. Pro aus­ge­füll­ten Fra­ge­bo­gen könn­te die ENRW einen Geld­be­trag an eines von meh­re­ren zur Aus­wahl ste­hen­den Pro­jek­ten spen­den. Ergän­zend wür­den alle Teil­neh­mer an einem Gewinn­spiel teil­neh­men.

Viel Lob erhielt der regio­na­le Ener­gie­ver­sor­ger für das neue Kun­den­ma­ga­zin „Hier­blei­ber“, wel­ches seit einem Jahr quar­tals­wei­se erstellt und ver­teilt wird: „Eine tol­le Publi­ka­ti­on, die voll und ganz unse­re Gegend hier im Fokus hat“, fasst Hart­na­gel zusam­men. Kun­den­bei­rä­te reg­ten an, wei­te­re ENRW-Mit­ar­bei­ter zu por­trai­tie­ren und regel­mä­ßig Bli­cke hin­ter die Kulis­sen zu gewäh­ren.

Auch der Fami­li­en­pla­ner, den die ENRW mit Gut­schei­nen bestückt und an rund 4000 Schü­ler sowie Kin­der­gar­ten­kin­der ver­teilt hat, kam nach Anga­ben des Unter­neh­mens  sehr gut an.