Erich Hauser Gewerbeschule verabschiedet 114 neue Fachkräfte

ROTTWEIL – Alle waren zusammengekommen: 114 junge Menschen, die auf ihr Zeugnis warteten, die Lehrerinnen und Lehrer, die in den vergangenen Jahren als Klassenlehrer und Fachlehrer unterrichtet und erfolgreich auf die Prüfung vorbereitet hatten und Gerold Kreuzberger, Abteilungsleiter Berufsschule und Organisator der Abschlussprüfung, dem der besondere Dank des Redners, Schulleiter Stefan Steinert, galt.

Für die Absolventen der dualen Ausbildungsberufe gingen drei Jahre der Lehrzeit zu Ende. Der Berufsschulunterricht sei wegen des Umbaus des Berufsschulzentrums (BSZ) von etlichen Sperrungen, Umleitungen und Raumverlegungen geprägt gewesen, die den Schülerinnen und Schülern das Heimischwerden nicht gerade leichtgemacht hätten, so Steinert. Doch alle an der schulischen Ausbildung Beteiligten haben sich mit der Situation arrangiert und das Beste daraus gemacht, so dass nun die Schulzeit für die Schüler erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Mit dem Ende der Schulzeit fällt die Fertigstellung des Umbaus zusammen.

So konnten die kommenden Fachkräfte zumindest in den letzten Schultagen und Wochen noch die Neuerungen im Essensbereich, die entspannte Pausensituation und den neuen Schulhof genießen. „Ein sehr wichtiges Fundament für Ihr „Lebensbauwerk“ ist nun gelegt“, fuhr Steinert fort. „Beständigkeit und Durchhaltevermögen“ seien bewiesen worden und jede und jeder habe etwas ganz Wichtiges und Großes geleistet. Schließlich verwies Steinert noch auf das gerade veröffentlichte Bündnis zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses in Baden-Württemberg. Darin heißt es, dass die Wirtschaft in Baden-Württemberg von der qualitativ hochwertigen dualen Ausbildung profitiert. Hier werden die strategischen Grundlagen gelegt, erfolgreich in einer Arbeitswelt zu bestehen, die von Transformationen und der Digitalisierung geprägt ist.

Nun stehen die 114 als ausgebildete Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und werden diesen Wandlungsprozess – egal in welchem Beruf – mitgestalten werden. Die Chancen für die Zukunft bezeichnete Steinert als blendend, alle Möglichkeiten, nach erfolgreich bestandener Facharbeiter – oder Gesellenprüfung stünden den Prüflingen nun offen. Bald schon würden sie ganz ins Berufsleben einsteigen, um die Kenntnisse und Fertigkeiten anzuwenden, die sie in Ihrer Ausbildungszeit erworben haben.

An die Hoffnung, dass alle in den Ausbildungsbetrieben übernommen werden, knüpfte Steinert eine Forderung: Alle müssten bereit sein, sich fort- und weiterzubilden, gerade im Bereich der Digitalisierung. Von den 114 Absolventinnen und Absolventen erhielten in den Ausbildungsberufen Technische Produktdesigner, Maurer, Zimmerleute, IT-Systemelektroniker, Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Metallbauer und Anlagenmechaniker erreichten 18 einen Preis für besonders gute Leistungen und 20 ein Lob für gute Leistungen.

 

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