Im Rahmen des KiJu-Ferienprogramms gings mit Jägern Jäger des Hegerings Rottweil in die Natur. Foto: pm

ROTTWEIL – 17 Kin­der und Jugend­li­che tra­fen sich im his­to­ri­schen Ambi­en­te des „Unte­ren Bohr­hau­ses“ mit Jäger des Hege­rings Rott­weil, um gemein­sam spie­le­risch mehr über die Jagd und die Wild­bio­lo­gie zu erfah­ren.

Nach Begrü­ßung durch den stell­ver­tre­ten­den Hege­rings­lei­ter Tho­mas Mül­ler ging es für die Jun­gen und Mäd­chen gleich ans Werk. Das Falk­ner­ehe­paar Joa­chim und Sibyl­le Ehni aus Vöh­rin­gen eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung und prä­sen­tier­te Greif­vö­gel und eine Schnee-Eule. Die jun­gen Zuhö­rer erhiel­ten aus ers­ter Hand Infor­ma­tio­nen zur Bio­lo­gie und zum Leben die­ser Tie­re. Die in der Kin­der-Natur-Päd­ago­gik bes­tens erfah­re­nen Dun­ja und Ralf Burg­ba­cher aus Flöz­lin­gen stel­len Tei­le ihrer umfang­rei­chen Aus­stat­tung für Spie­le bereit. Dabei wur­den sie von Ralf Hube unter­stützt der auf einem klei­nen Pirsch­gang Tie­re in der Natur zeig­te und den Kin­dern spie­le­risch das klei­ne Ein­mal­eins der Jäger bei­brach­te.

Gleich­zei­tig prä­sen­tier­te Moritz Koch den neu ange­schaff­ten „Lernort-Natur“-Anhänger mit zahl­rei­chen Prä­pa­ra­ten ein­hei­mi­scher Tie­re. Die­ser Anhän­ger wird auch Schu­len für deren erwei­ter­ten Bio­lo­gie­un­ter­richt zur Ver­fü­gung gestellt. Danach wur­den Fra­gen und Ant­wor­ten zu den häu­figs­ten Wild­tie­ren aus­ge­tauscht, und ein Quiz zu den Wild­tie­ren aus Wald und Feld ver­tief­te das eben Gelern­te. Erfreu­lich wie viel und detail­liert die Kin­der über die Lebens­ge­wohn­hei­ten von Fuchs, Hase Reh und Dachs wuss­ten.

Jagd­horn­blä­ser des Hege­rings Rott­weil unter Lei­tung von Eugen Schuler aus Hor­gen stell­ten Jagd­si­gna­le vor, mit denen sich die Jäger unter­ein­an­der ver­stän­dig­ten in einer Zeit, als es noch kei­ne Han­dys gab. Nach dem Signal Kesseltreiben(zum Essen) wur­den die Kin­der zu einem klei­nem Imbiss ein­ge­la­den.

Nach dem Imbiss ging es mit den Jägern in ver­schie­de­ne Jagd­re­vie­re in der Umge­bung um dort von den Hoch­sit­zen aus Wild­tie­re in ihrer natür­li­chen Umge­bung zu beob­ach­ten. Manch erstaun­ter Blick durch das Fern­glas brach­te die Gewiss­heit, dass der ver­meint­lich brau­ne Erd­klum­pen in der Wie­se doch tat­säch­lich ein Feld­ha­se ist. Rehe, Eich­hörn­chen und aller­lei ver­schie­de­ne Sing- und Raub­vö­gel kamen in Anblick.

Am spä­ten Abend tra­fen begeis­ter­te Kin­der wie­der beim Bohr­haus ein. Dort beka­men sie noch ihre Jung­jä­ger­ur­kun­de um sie stolz ihren Eltern zu prä­sen­tie­ren. Und bestimmt gab es noch lan­ge Erzäh­lun­gen über das Gese­he­ne und Erleb­te.