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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    Erste Reaktionen zum Narrenzunft-Vorschlag: „Klingt nach einem vernünftigen Deal“

    Der in der Nacht zum heutigen Mittwoch vorgelegte Kompromissvorschlag der Rottweiler Narrenzunft  „klingt nach einem vernünftigen Deal.“ So jedenfalls eine erste Reaktion einer der D’Stadt-nab-Befürworterinnen. Ein anderer nennt es einen „ersten Schritt in die richtige Richtung.“ Auch Jörg Stauss, dessen Sprungvariante die Narrenzunft nun beschlossen hat, wertet die Zunftentscheidung positiv und erhält Unterstützung für diese Ansicht. Vereinzelt werden zwar weiterhin Forderungen nach mehr laut. Doch das Lob für die Zunft scheint zu überwiegen – was einem der Zunftoberen sogar den deutlich morgendlichen Einkauf verlängert hat. VON PETER ARNEGGER.

    Es ist eine Rolle seitwärts, die die Narrenzunft Rottweil hier vollführt. Kein Einknicken oder Zurückrudern, aber auch kein Augen-zu-und-durch. Keine Bastapolitik, aber auch kein Ruder-aus-der-Hand-geben. Dem Vernehmen nach wurde lang und intensiv im Ausschuss diskutiert, bevor der Änderungsbeschluss des Änderungsbeschlusses feststand. Eine Diskussion mit durchaus unklarem Ausgang, so hört man.

    Es scheint zu gelingen: Die Narrenzunft scheint die Situation vor der Hauptversammlung am Freitagabend befrieden zu können. 

    Denn auch einen entscheidenden ihrer Kritiker, einen namhaften zudem, haben die Zunftoberen für sich einnehmen können. Jörg Stauss, einer der Unterzeichner der Anträge an die Hauptversammlung (die verlesen, über die aber nicht abgestimmt werden soll), schreibt, nachdem er auf NRWZ.de vom Kompromiss erfahren hat: „Wir haben unser Hauptziel erreicht: d‚Stadt nab! Ohne das Engagement der gesamten Gruppe ‚d’Stadt nab‘ wäre vermutlich nichts passiert! Glückwunsch an alle!“. Stauss erhält für diese Einschätzung viel Zustimmung.

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    Nicht alle sind zufrieden. Auf Facebook schreibt etwa Andreas Metsch: „Ein Schritt in die richtige Richtung. Mir persönlich würde es reichen. Den Zuschauern, die sonst immer zwischen dem Steakhaus und dem Möbelwagen stehen wird der Kompromiss sicherlich nicht weit genug gehen.“ Auch andere äußern sich in diese Richtung.

    Dem hält Zunftschreiber Prof. Frank Huber entgegen, dass er viel Zuspruch erhalte: „Fast eine Stunde habe ich heute morgen gebraucht, um 100 Gramm Kochschinken und sechs Eier zu kaufen. Nur positive Resonanz von acht Bürgern. Zwei in der Metzgerei, die kannte ich gar nicht.“

    Huber gegenüber der NRWZ weiter: „Aus den Verwaltungsfluren der Stadt schwappt uns Lob entgegen. Unsere Späher berichten von Respekt und gezeigtem Rückgrat für diesen Schritt und die Ausgefragten freuten sich über die Wende. Alte Verhaltensmuster der Narrenzunft wurden anscheinend aufgebrochen.  Mit so was hat man nicht gerechnet. Zuschriften per E-Mail, alle positiv. Unglaublich.“

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    Außer einem Online-Kommentar, der natürlich ausgerechnet auf NRWZ.de erscheint, nimmt Huber „einen Ruck wahr, der durch die Stadt geht, den man so zusammenfassen könnte: Endlich ist das Thema vom Tisch!“

    Zusammenfassend urteilt die Zunft am Mittwochmorgen: 

    Nach der Entscheidung der Narrenzunft Rottweil die Narrensprünge über die untere Hauptstraße zum Johanniterbad und dann von der Grafengasse/Kameralamtsgasse zum Friedrichplatz zu führen, haben zahlreiche Narren den Verantwortlichen zu ihrer Entscheidung gratuliert. Mit dem Kompromiss den Sprungweg d‘ Stadt nab zu führen und gleichzeitig aber auch die Umzugsstrecke zu verkürzen, können viele Narren leben.

    Vom Tisch sollen damit auch Anfeindungen sein, der die Zunft, der aber auch die Zunftkritiker sich nach Informationen der NRWZ ausgesetzt gesehen haben. Huber zeigt sich nicht nachtragend: „Persönliche Aspekte gab es in der tatsächlich Vergangenheit, aber nicht heute.“

    Einer der Sprecher der zunftkritischen Gruppe „d‘ Stadt nab“, Michael Wycisk, zeigt sich gegenüber der NRWZ auch grundsätzlich zufrieden damit, dass sein Einsatz und der seiner Mitstreiter nun gefruchtet hat. Und er legt Wert auf die Feststellung, dass er es entgegen anderslautenden Behauptungen nie kategorisch abgelehnt habe, die Anträge zugunsten eines Kompromisses vor der Hauptversammlung zurückzuziehen. dass sie es „vermutlich“ nicht tun würden, habe er gesagt, und sich seine Aussage mit diesem Adverb „vermutlich“ doch anders lese, als ohne.

    Eine offene Frage bleibt noch: Wie wird die Hauptversammlung der Zunft (Freitag, 23. Januar, 20 Uhr, Kapuziner, Rottweil) ablaufen? Dies beantwortet die Vereinsspitze ebenfalls am Mittwochmorgen:

    Zunächst einmal sind alle Mitglieder der Narrenzunft Rottweil mit Mitgliedskarte aus dem Jahr 2015 herzlich zur Versammlung eingeladen. Der Ablauf sieht dann vor, dass der Narrenmeister zunächst seine Eröffnungsrede hält. Im Anschluss kommen die Berichte des Zunftschreibers und des Säckelmeisters sowie der Kassenprüferbericht.

    Aufgrund der Verzögerungen in der Veröffentlichung der Einladung zur Generalversammlung werden keine Beschlüsse gefasst und Vorstandschaft sowie Ausschuss auf der nächsten Generalversammlung entlastet. Auch die Änderung des Mitgliedsbeitrags steht dadurch zu einem anderen Datum auf der Agenda.

    Angedacht ist, dass die Narrenzunft nach Gesprächen mit den Vertretern der d’Stadt nab-Gruppe und einer Aufarbeitung der diesjährigen Sprungführung Mitte des Jahres eine Versammlung einberuft. Nach den kurzen Ausführungen des Zweiten Narrenmeisters zum Ablauf der Fasnet sollen dann die eingegangenen Anträge im Wortlaut vorgelesen und diskutiert, aber nicht abgestimmt werden. Auf einen sachlichen Versammlungsverlauf freut sich die Narrenzunft Rottweil.

     

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    1 Kommentar

    1. „Angedacht ist, dass die Narrenzunft nach Gesprächen mit den Vertretern der d’Stadt nab-Gruppe und einer Aufarbeitung der diesjährigen Sprungführung Mitte des Jahres eine Versammlung einberuft.“?
      Was soll das? Gibt es jetzt neben dem Vorstand eine sogenannte „APO“ die dann mit der Zunft verhandelt. Und wenn es dann den 2 Gruppen etwas ausdenken wird es dann so gemacht? Wozu gibt es denn eine Mitgliederversammlung? Notfalls mehrere im Jahr. Dann kann gemeinsam zustande kommen, aber nicht so! Das ist fast schon wie ein „Rottweiler Klüngel“.

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