Polizeieinsatz. Symbolfoto: privat

Ein fal­scher Poli­zei­be­am­ter hat am Mon­tag­mor­gen in Rott­weil sein Glück ver­sucht. „Am Tele­fon gab sich der Mann, der mit unter­drück­ter Tele­fon­num­mer anrief, wie­der ein­mal als ein Poli­zist des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes aus”, heißt es im Bericht der ech­ten Poli­zei.

Auch die Geschich­te, die der Gau­ner der Anru­fe­rin zum Bes­ten gab, war für die rich­ti­gen Beam­ten eine alt­be­kann­te: Auf einer von der Poli­zei bei Ein­bre­chern sicher­ge­stell­ten Lis­te war angeb­lich der Name und die Adres­se der Senio­rin notiert und er rufe sie nun an, um die Frau und ihr Ver­mö­gen zu schüt­zen.

Obwohl die Ange­ru­fe­ne nicht auf die Fra­gen des Man­nes nach Hab und Gut ein­ging, gab der mut­maß­li­che Betrü­ger an, dass er in einer hal­ben Stun­de bei ihr auf­tau­chen wür­de um die Sache per­sön­lich zu bespre­chen.

Die klu­ge Rent­ne­rin rief sofort die Poli­zei und infor­mier­te die Beam­ten über den dubio­sen Anruf. Die Beam­ten obser­vier­ten das Wohn­haus über einen län­ge­ren Zeit­raum – der Mann tauch­te nicht auf.

Den­noch zie­hen die Beam­ten, also die ech­ten, ein gutes Fazit: „Auch die­ser Betrü­ger schei­ter­te, da die Ange­ru­fe­ne gut infor­miert war. Die Frau reagier­te rich­tig und rief die Poli­zei.”