Start Rott­weil Fern­steu­er­ba­re Robo­ter­fahr­zeu­ge ent­wi­ckelt und gegen­ein­an­der antre­ten las­sen

Fernsteuerbare Roboterfahrzeuge entwickelt und gegeneinander antreten lassen

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ROTTWEIL – Mann gegen Mann war ges­tern – Robo­ter vs Robo­ter heißt es bei der Koope­ra­ti­on von Tech­ni­schem Gym­na­si­um Rott­weil und Fach­hoch­schu­le Furt­wan­gen. Der tech­ni­sche Semi­nar­kurs des Schul­jah­res 2018/19 an der Erich Hau­ser Gewer­be­schu­le fand in Zusam­men­ar­beit mit der Fach­hoch­schu­le Furt­wan­gen FHU in der Außen­stel­le Rott­weil und vor Ort in der Schu­le statt.

Die FHU star­tet mit ihren Stu­den­ten im Fach Mecha­tro­nik Grund­la­gen jedes Jahr mit einem tech­ni­schen Pro­jekt, des­sen Inhalt sich mit Kon­­struk­­ti­on/3D-Druck und Mykro­­pro­zes­­sor-Pro­­gram­­­mie­­rung befasst. Das Ange­bot für Semi­nar­kur­s­teil­neh­mer war es, nach erfolg­rei­chem Abschluss des Pro­jek­tes, den Schein des ers­ten Semes­ters in Grund­la­gen Mecha­tro­nik aus­ge­hän­digt zu bekom­men. Das Pro­jekt­the­ma war die Ent­wick­lung eines fern­steu­er­ba­ren Robo­ter­fahr­zeugs, das am Ende am Robot­er­wett­kampf gegen die Fahr­zeu­ge der Stu­den­ten antre­ten soll­te. Dabei war das Ziel, das geg­ne­ri­sche Fahr­zeug von der Spiel­plat­te zu schie­ben oder fahr­un­fä­hig zu machen.

Aus dem Pro­fil Mecha­tro­nik stell­ten sich die­ser Auf­ga­be: David Moos­mann, Robin Rees und Robert Voß. Aus Infor­ma­ti­ons­tech­nik mach­ten mit: Arman­do Gheorg­he, Jus­tin Hol­zer, Ste­fan Ptacek und Wolf­gang Wagen­häu­ser. Pro­fes­sor Kret­sch­mer und Pro­fes­sor Scheep von der FHU führ­ten die Schü­ler im ers­ten Halb­jahr in die 3D-Kon­­struk­­ti­on­s­­sof­t­­wa­re, in die Pro­gram­mie­rung und den 3D-Druck ein. Dazu wur­de in jeder Grup­pe ein mecha­tro­ni­sches Gesell­schafs­spiel pro­jek­tiert. Im zwei­ten Halb­jahr wur­den die gewon­ne­nen Kennt­nis­se dann bei der Ent­wick­lung des Wett­be­werbs­ro­bo­ters ein­ge­setzt.

Dabei gin­gen die Grup­pen unter­schied­li­che Wege: Die Infor­ma­ti­ons­tech­ni­ker bau­ten auf eine Bag­ger­kon­struk­ti­on, des­sen Schau­fel schnell nach Vor­ne und nach Hin­ten geklappt wer­den konn­te, um den Geg­ner umzu­wer­fen oder zu schie­ben. Die Schü­ler der Mecha­tro­ni­ker­grup­pe tra­ten mit einer schnell rotie­ren­den Rotor­kon­struk­ti­on an, der dem gege­neri­schen Fahr­zeug die Wei­ter­fahrt erschwe­ren oder unmög­lich machen soll­te. Der Wett­be­werb fand dann bei hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren und küh­len Geträn­ken unter den begeis­ter­ten Augen der Pro­fes­so­ren und den Betreu­ern sei­tens der Tech­ni­schen Gym­na­si­en  statt.

Zum Erstau­nen aller Betei­lig­ten beleg­te die Schü­ler­grup­pe der Infor­ma­ti­ons­tech­ni­ker den zwei­ten Platz und die Schü­ler des Pro­fils Mecha­tro­nik einen guten vier­ten Platz. Alle waren sich einig, die Koope­ra­ti­on zwi­schen FHU und TG fort­zu­füh­ren. Hier­für stell­ten die Pro­fes­so­ren der Schu­le bereits das nächs­te Pro­ket­the­ma in Aus­sicht: Die Ent­wick­lung eines Seg­ways.

 

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