Vermeintlicher Flugzeugabsturz bei Rottweil: Rettungskräfte im Großeinsatz

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Rottweil. Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist es am Sonntag um 12.37 Uhr gekommen. Darüber berichtet die Polizei. Auslöser: ein vermeintlicher Flugzeugabsturz in einem Waldgebiet bei Rottweil.

Eine Autofahrerin hatte der Integrierten Leitstelle gemeldet, dass ein Motorflugzeug die A 81, in Höhe von Rottweil-Hausen im Sinkflug überquert hätte und bei Zimmern-Horgen hinter einem Wald verschwunden wäre. Kurz darauf sei weißer Rauch aufgestiegen.

„Aufgrund dieser Mitteilung wurden starke Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur näheren Verifizierung entsandt. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz, der die vermeintliche Absturzstelle aus der Luft überprüfte“, berichtet ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz.

Glücklicherweise hätten die Einsatzkräfte kein abgestürztes Flugzeug feststellen können. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Ermittlungen wurde jedoch bekannt, dass kurz nach Meldungseingang ein Kunstflugzeug auf dem Flugplatz in Schwenningen gelandet war. Im Auspuff des Flugzeugs befand sich offensichtlich vom letzten Kunstflug noch Öl, welches beim Landeanflug durch den weißen Rauch den Anschein eines Absturzes erweckt hatte.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 44 Kräften im Einsatz. Der Rettungsdienst mit Notarzt war mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Polizei hatte fünf Streifen und einen Hubschrauber im Einsatz.

Die Feuerwehr hat Einsatzkräfte aus Hausen, aus der Altstadt und aus der Kernstadt zusammengezogen, berichtete der Rottweiler Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack. Das Kommando hatte der stellvertretende Stadtbrandmeister Joachim Wollstädt.

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