Frauenbundsfasnet mit vollem Körpereinsatz

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Frühschwimmen mit Extras und eine Eheberatung, Autofahren in Rottweil und die Narrenmärsche vom Viererbund. Dies ist nur ein Auszug des Programms der Frauenbund-Fasnet in RW-Altstadt.

Rottweil-Altstadt. Gleich zu Beginn war klar – es ist überall große Not. Not, dass die Fasnet so früh ist in diesem Jahr und auch noch der Narradag dazwischen kommt. Der Vorstand konnte dies in Reimform und gesungen, nett verpackt auf die Bühne bringen. Die Moderation von Melanie Rasp musste auch deshalb im adretten Weihnachtsdress erfolgen. Die gekonnt gesetzten Witze und Anekdoten hatten allesamt den richtigen Platz und die Würze.

Schnell konnte man die Gäste von den Stühlen reißen als die Reichsstadtweiber & friends mit den Märschen des Viererbundes und weiterer Musikstückle für eine gern willkommene Überraschung sorgten. Besuch kam auch aus Göllsdorf. Gerda Österle hatte sich extra neu eingekleidet und konnte mit vielen Schmunzlern erklären, warum das Hemdle doch überall etwas zu eng war.

Ein Szenario mit Mutter (Daniela Günthner) und Tochter (Ingrid Lutz) am Telefon ließ alle aufhorchen. Die so schwer erkrankte Mutter konnte im Verlauf des Gesprächs doch keinen Termin mit ihrer Tochter finden. Termine wie Wandertreffs, Ausflüge, Narradag, Torten essen, ein Mallorca-Urlaub und natürlich die Frauenbund-Fasnet ließen keinen Spielraum für einen Krankenbesuch der Tochter.

Die Gruppe Alfa um Claudia Wössner und andere waren mit dem Auto unterwegs. Welche Abenteuer einem in Rottweil auf dem Weg vom Spital zum Gemeindehaus Altstadt widerfahren kann oder könnte wurde spielerisch und szenarisch dargestellt. Am Ende war dies alles nur ein Traum, denn – „etwas soooo Verrücktes kann sich im wahren Leben ja niemand ausdenken“!

Die Spittelmuck Rita Rimpp, kam auch wieder mit schön gereimten, Geschichten, Bitten und Wünschen in die Altstadt – dieses Mal hatte sie sich mögliche Nachfolgerinnen ausgeguckt. Diese drei, Melanie Rasp, Daniela Günthner und Annette Efinger waren sich einig, dass die Rita noch lange als Spittelmuck unterwegs sein wird und auch sein muss – „wär des it nett, oder nett, das wär nett“

Eine Eheberatung der besonderen Art gab es von Jasmin Deifel (Beraterin) Ingrid Lutz und Daniela Günthner (Ehepaar). Die Probleme, welche man zu Beginn nicht richtig deuten konnte, bezogen sich am Ende auf das Thema „Spülen“.

Wie schon seit bald Jahrzehnten üblich, konnte eine schöne Sammlung von Narrenstückle präsentiert werden. Dass man diese Geschichten auch gerne im Schwimmbecken beim Frühschwimmen austauschen kann demonstrierten Annette Efinger und Melanie Rasp mit vollem Körpereinsatz.

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