Freie Wähler: unglückliche Stadtverwaltung, schädliche Diskussionen

... und eine Mahnung an Oberbürgermeister Ralf Broß

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Kritischer Blick auf die in der Stadthalle ausgehängten Pläne für die Hängebrücke. Archiv-Foto: gg
Kritischer Blick auf die in der Stadthalle ausgehängten Pläne für die Hängebrücke. Archiv-Foto: gg

Die lau­fen­de öffent­li­che Dis­kus­si­on über die Rott­wei­ler Hän­ge­brü­cke, geschürt von den Lokal­me­di­en, bezeich­nen die Frei­en Wäh­ler im Gemein­de­rat als „schäd­li­ches Gere­de.“ Dies gefähr­de das Pro­jekt als Gan­zes, heißt es in einer Stel­lung­nah­me der Frak­ti­on. Die Stadt­ver­wal­tung wie­der­um gebe der­weil kein glück­li­ches Bild ab, heißt es wei­ter. Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß wird zudem ermahnt.

Die NRWZ bringt die Stel­lung­nah­me, die vom Spre­cher der Frei­en Wäh­ler, Mar­tin Hiel­scher, ver­schickt wor­den ist, im Wort­laut:

Die Rott­wei­ler haben im Rah­men eines Bür­ger­ent­scheids der Stadt­ver­wal­tung den Auf­trag erteilt, die Vor­aus­set­zun­gen dafür zu schaf­fen, dass ein pri­va­ter Inves­tor eine Hän­ge­brü­cke zwi­schen Ber­ner Feld und his­to­ri­scher Innen­stadt errich­ten kann.

Die­sem Auf­trag kann man nur nach­kom­men, wenn die not­wen­di­gen Ver­hand­lun­gen sowohl mit den Inves­to­ren als auch mit den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern nicht-öffent­lich geführt wer­den. Die aktu­el­len, öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen unter­gra­ben dage­gen das Ver­trau­en zwi­schen Stadt­ver­wal­tung und Inves­tor und gefähr­den damit das Pro­jekt als Gan­zes!

Das Gere­de über lau­fen­de Ver­hand­lun­gen des Inves­tors mit den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern wie­der­um, scha­det dem Ruf die­ser Bür­ger.

Im Sin­ne der betei­lig­ten Per­so­nen auf bei­den Sei­ten als auch der Stadt­ver­wal­tung selbst, die hier kein glück­li­ches Bild abgibt, mahnt die Frak­ti­on der Frei­en Wäh­ler die Stadt­ver­wal­tung, ihre Arbeit kon­se­quent und zügig abzu­schlie­ßen, um das Pro­jekt zeit­nah zu rea­li­sie­ren.

Des Wei­te­ren wün­schen wir uns vom Ober­bür­ger­meis­ter selbst eine Infor­ma­ti­ons­po­li­tik, die die­sen Namen auch ver­dient und die sowohl die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als auch den Gemein­de­rat auf Augen­hö­he mit­nimmt. Wir erin­nern hier­bei an den von Ober­bür­ger­meis­ter Broß im Rah­men sei­ner Rede anläss­lich der Tur­m­er­öff­nung gebrauch­ten Aus­druck Rott­weil ‚5.0, eine Stadt im Auf­bruch‘. Der dabei ver­spro­che­ne Dia­log soll­te kei­ne lee­re Wort­hül­se blei­ben!