Für künftigen Rottweiler Testturm: Sprengungen auf dem Berner Feld

Für künftigen Rottweiler Testturm: Sprengungen auf dem Berner Feld

ROTTWEIL, 5. November (gg) – Mit einigen Sprengungen hat ThyssenKrupp am Mittwoch nachmittag für eine geeignete Baugrube für den künftigen Aufzugstestturm gesorgt. Das Unternehmen hatte es im Vorfeld vermieden, die Öffentlichkeit einzubeziehen. Die Arbeiten sollten möglichst ohne Schaulustige stattfinden.

Seit einigen Tagen war in der Stadt von ihnen die Rede: Sprengungen für den Testturm auf dem Berner Feld. ThyssenKrupp hat vergangene Woche das Vorhaben gegenüber der NRWZ bestätigt – zugleich aber gebeten, erst nach den erfolgten Sprengungen zu berichten. Vermieden werden sollte es, dass sich Schaulustige am Rande der Testturm-Baustelle versammeln. Das hätte die Arbeiten eventuell erschwert, so ein Sprecher von ThyssenKrupp gegenüber der NRWZ. Jedenfalls hätte es die nötigen Sicherheitsmaßnahmen umfangreicher gemacht. Reporter allerdings waren zugelassen und sind rechtzeitig informiert worden über den Zeitpunkt der Sprengungen.

Schon seit der vergangenen Woche haben dem Gelände des zukünftigen Testturms mehrere Bohrungen stattgefunden. ‚Diese Bohrlöcher dienen dazu eine möglichst glatte Kante bei den Tiefbauarbeiten zu gewährleisten‘, erklärt nun ein Sprecher ThyssenKrupps. Diese glatte Kante wäre mit einem gewöhnlichen Bagger nur sehr schwer zu erzielen gewesen.

Eine „Sprengung“ im herkömmlichen Sinne sei die Aktion vom Donnerstag jedoch nicht gewesen. ‚Dies war eher ein feiner, sehr gezielter Impuls, der eine Spaltung des Gesteins bewirkt‘, so der TK-Mann. Durch die Abdeckung der Bohrlöcher und dadurch, dass das Ganze unterirdisch stattfand, seien oberirdisch praktisch keine gravierenden Auswirkungen festzustellen gewesen.

Die Nachbarn in den umliegenden Unternehmen wollte ThyssenKrupp im Vorfeld rechtzeitig informieren.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 5. November 2014 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/rottweil/fuer-kuenftigen-rottweiler-testturm-sprengungen-auf-dem-berner-feld/56590