Einen wünderschönen Konzertnachmittag bescherten die Göllsdorfer Musiker dem Publikum. Foto: pm

ROTTWEIL-GÖLLSDORF – Ein musi­ka­li­sches High­light war am ers­ten Advent das Jah­res­kon­zert des Musik­ver­eins Gölls­dorf in der voll besetz­ten Gölls­dor­fer Mehr­zweck­hal­le. Eröff­net wur­de das Kon­zert von den Minis des Musik­ver­eins Gölls­dorf unter der Lei­tung von Gabor Feher­va­ri.

Die Mäd­chen und Jun­gen konn­ten mit ihren Musik­stü­cken das Publi­kum begeis­tern und stimm­ten die Gäs­te mit „Joy to the world“ per­fekt auf die Weih­nachts­zeit ein. Sie wur­den mit viel Applaus belohnt und durf­ten die Büh­ne auch nicht ohne Zuga­be ver­las­sen.

Den zwei­ten Kon­zert­teil gestal­te­ten die Gäs­te aus Lauf­fen, mit ihrem Diri­gen­ten Ger­hard Caz­za­nel­li. Mit „Ein Zei­chen für die Frei­heit“ konn­ten die Lauf­fe­ner das Publi­kum gleich in ihren Bann zie­hen. Solis­ten Han­nah Caz­za­nel­li begeis­ter­te am Fagott mit dem Stück „Wind in the Reeds“. Per­fekt zum ers­ten Advent pass­te das Stück „Jing­le-Bell Rock“, mit dem sich die Lauf­fe­ner ver­ab­schie­de­ten. Mit lang­an­hal­ten­dem und auf­rich­ti­gem Applaus belohn­te das Publi­kum die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker aus Lauf­fen nach ihrem gelun­ge­nen Auf­tritt in Gölls­dorf.

Der Musik­ver­ein Gölls­dorf unter der Lei­tung von Gabor Feher­va­ri eröff­ne­ten den drit­ten Teil des Kon­zer­tes mit dem Stück „The Olym­pic Spi­rit“, das 1988 für die Olym­pi­schen Som­mer­spie­le von John Wil­liams kom­po­niert wur­de. Mit fest­li­chen Fan­fa­ren­klän­gen konn­ten die Musi­ker und ihr Diri­gent das Publi­kum schon zu Beginn ihres Auf­trit­tes von sich über­zeu­gen und begeis­tern.

Mit dem fünf­ten Satz aus der Sin­fo­nie „Herr der Rin­ge“ wur­den die Gäs­te auf eine atem­be­rau­ben­de Rei­se ein­ge­la­den. Klang­lich und dyna­misch über­zeu­gend wur­de das opti­mis­ti­sche und sor­gen­freie Wesen der Hob­bits in einem fröh­li­chen Volks­tanz dar­ge­stellt, wäh­rend die Ent­schluss­kraft und der Edel­mut des Hob­bit-Vol­kes ihren musi­ka­li­schen Nie­der­schlag in einer strah­len­den Hym­ne fin­den, wel­che sich aus dem Volks­tanz ent­wi­ckelt. Durch das aus­drucks­star­ke und äußerst prä­zi­se Diri­gat von Feher­va­ri, wel­ches sei­ne Musi­ke­rin­nen und Musi­ker per­fekt umge­setzt haben, war die Welt der Hob­bits in der Mehr­zweck­hal­le zum Grei­fen nahe.

Mit den traum­haf­ten Klän­gen von „My Dream“ ver­zau­ber­te Sebas­ti­an Vier­eck mit sei­nem Flü­gel­horn das Publi­kum. Bei die­ser wun­der­schö­nen Melo­die konn­te jeder in der Hal­le sei­nen ganz eige­nen Traum träu­men.

Das von Tän­zen aus zeit­ge­nös­si­schen Bal­lett-, Büh­nen- und Tanz­pro­duk­tio­nen inspi­rier­te Stück „Cho­reo­gra­phy“ konn­ten die Gölls­dor­fer Musi­ker, per­fekt vor­be­rei­tet von ihrem Diri­gen­ten Gabor Feher­va­ri, vor dem begeis­ter­ten Publi­kum zum Bes­ten geben, bevor sie mit „Moment for Mor­rico­ne“ Erin­ne­run­gen an einen alten Wes­tern­klas­si­ker wecken konn­ten. Dabei fühl­te sich so manch einer in Gölls­dorf in den wil­den Wes­ten ver­setzt.

Die Erwar­tun­gen des Gölls­dor­fer Publi­kums wur­den mehr als erfüllt: der Klang­kör­per har­mo­nisch und aus­ge­gli­chen wur­den alle Schwie­rig­keits­stu­fen prä­zi­se, exakt und sau­ber gemeis­tert. Des­halb wur­den die Gölls­dor­fer Musi­ke­rin­nen und Musi­ker auch nicht ohne Zuga­be von Büh­ne gelas­sen. Mit den zwei Mär­schen „23 Ski­doo“ und dem „Radetz­ky Marsch“ ver­ab­schie­de­te sich der Musik­ver­ein Gölls­dorf und wur­de vom Publi­kum mit begeis­ter­tem und lang­an­hal­ten­dem gro­ßem Applaus für das gelun­gen Jah­res­kon­zert belohnt.