Start Rott­weil Geden­ken an Reichs­po­grom­nacht 1938

Gedenken an Reichspogromnacht 1938

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ROTTWEIL – Am kom­men­den Mon­tag, 11. Novem­ber, fin­det um 18 Uhr im Fest­saal des bischöf­li­chen Kon­vikts in Rott­weil, Johann­s­er­gas­se 1, eine Gedenk­fei­er anläss­lich des 81. Jah­res­ta­ges der soge­nann­ten Reichs­po­grom­nacht statt.  Die Stadt Rott­weil lädt zusam­men mit dem Kon­vikt alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu die­ser Gedenk­ver­an­stal­tung ein.

Was geschah in der Nacht vom 8. auf den 9. Novem­ber 1938 im Deut­schen Reich und in Rott­weil? Natio­nal­so­zia­lis­ten stürm­ten über­all Syn­ago­gen und steck­ten die­se vie­ler­orts in Brand. Auch in Rott­weil zer­stör­ten Ange­hö­ri­ge von SA und SS die Ein­rich­tung der Syn­ago­ge, schlu­gen die Fens­ter­schei­ben ein und schän­de­ten Kult­ge­gen­stän­de. Beglei­tet waren die Aktio­nen von Miss­hand­lun­gen und Ver­haf­tun­gen.

Stadt­rat Arved Sass­nick wird als ers­ter ehren­amt­li­cher Stell­ver­tre­ter von Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß die Gäs­te im Kon­vikt begrü­ßen. Danach wird Gise­la Rom­ing vom Ver­ein Ehe­ma­li­ge Syn­ago­ge in die The­ma­tik ein­füh­ren. Eine Grup­pe von Schü­lern und Leh­rern des Dros­­te-Hül­s­hoff-Gym­­na­­si­ums Rott­weil wird sich in einer Auf­füh­rung mit dem Schick­sal des jüdi­schen Ehe­paars San­der aus­ein­an­der­set­zen. Der musi­ka­li­sche Rah­men wird eben­falls durch das Dros­­te-Hül­s­hoff-Gym­­na­­si­ums gestal­tet.

Schließ­lich wer­den Yosyp Svo­bo­din von der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Rot­t­­weil-Vil­­lin­gen-Schwen­­ni­gen ein Kad­­disch-Gebet und Pfar­re­rin Esther Kuhn-Luz ein christ­li­ches Frie­dens­ge­bet vor der ehe­ma­li­gen Syn­ago­ge in der Kame­ra­l­amts­gas­se spre­chen.

 

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