Gemeinderatsfraktion SPD+FFR will, dass Rottweil wieder Flüchtlinge aufnimmt

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Viele Deutsche Städte und Gemeinden bekennen sich per Stadtratsbeschluss als sogenannter Sicherer Hafen. Sie bieten nach eigenen Angaben damit aus Seenot geretteten Menschen Schutz und Aufnahme. Außerdem wollen sie die Seenotrettung aktiv unterstützen. Eine Rottweiler Gemeinderatsfraktion möchte nun, dass sich die Stadt dem Bündnis anschließt.

140 Kommunen in Deutschland haben sich inzwischen dem Bündnis „Sicherer Hafen“ angeschlossen und damit ihre Bereitschaft erklärt, Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze und in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln zu helfen. Sieben Städte, darunter auch Rottenburg, forderten am Freitag von der Bundesregierung Schritte zur Aufnahme von Kindern aus den griechischen Flüchtlingslagern.

Die Stadtratsfraktion SPD+FFR hat nunmehr beantragt, dass sich Rottweil dem Aktionsbündnis „Sicherer Hafen“ anschließt und sich bereit erklärt, 50 Flüchtlinge aufzunehmen. Nach Darstellung der Fraktion hätten Stadt und Landkreis die Kapazitäten für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge. „Wir halten es deshalb für dringend geboten, den Flüchtlingen konkret Obdach anzubieten und damit ein Zeichen zu setzen gegen die menschenrechtsverletzende EU-Asylpolitik“, heißt es in dem am Sonntag an Oberbürgermeister Ralf Broß verschickten Antrag.

Dieser wird in einer der kommenden Gemeinderatssitzungen aufgerufen und zur Diskussion gestellt werden.

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5 Kommentare

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Rottweiler Adler
3 Jahre her

An die Gemeinderatsfraktion SPD + FFR hätte ich folgende Fragen ohne den Antrag zu bewerten!
1. Soll die Stadt Rottweil die Flüchtlinge aufnehmen, d.h. die Stadt kommt für die Kosten der Unterbringung und Versorgung auf, oder gibt man das ganze dann an das Landratsamt Rottweil ab und der Kreis Rottweil kommt für die Kosten auf?
2. Werden diese Personen dann zur bundesweiten Verteilung angemeldet, da das Land Baden-Württemberg seine Aufnahmequote erfüllt hat? Wenn ja, wäre diese Forderung ja nur populistisch da die Arbeit / Kosten andere Bundesländer hätten.
3. In welchen Unterkünften sollen jene Personen untergebracht werden. Der Wohnungsmarkt für bezahlbaren Wohnungsraum ist in Rottweil schon seit Jahren sehr angespannt, was die Stadt ja selber erkannt hat. Sonst müssten man den sozialen Wohnungsbau mit allen „Begleiterscheinungen am Birkenweg“ forcieren.

Uta H
3 Jahre her

Und da wundern sich die linken Rattenfänger bei solch absurden Anträgen wirklich noch, dass die AfD immer mehr Zulauf erhält?

Kein Wunder!!!

Hans
3 Jahre her

Guten Tag
Leute wo soll das den noch alles hinführen merkt es den niemand das die Medien alles runterspielen . Die sollen doch mal ehrliche Daten rausrücken von Gewalttaten die durch sogenannte Migranten vorgefallen sind.
Ich soll hier rund um die Uhr buckeln und die Leute bekommen alles kostenlos mich haut es weg . Dreht as Spiel doch anderstrum will irgend jemand uns Deutsche im ernstfall?? nein nur zum zahlen sind wir gut genug .
Wartet ab was da noch kommt es bleibt nicht mehr lange so ruhig da bin ich mir ganz sicher.

Andreas Mayhoefer
3 Jahre her

Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder der Stadtratsfraktion jeweils eine persönliche Bürgschaft ausstellen und ihr Haus für die Flüchtlinge öffnen.

Oder wird hier wieder mal von links nur laut krakeelt und bezahlen sollen es andere?

Wie siehts aus? Kommt eine Antwort?

Angesprochen sind:
Sassnick, Arved
Reichenbach, Elke
Armleder, Ralf Thomas
Hils, Reiner
Dr. Mehl, Jürgen
Mokinski, Anne

Rottweiler Adler
3 Jahre her
Antwort auf  Andreas Mayhoefer

Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass wir als Betroffene vermutlich auch auf die „Reise“ gehen würden….. Vielleicht sollte man das auch immer im Hinterkopf haben. Natürlich kann Europa auch nicht die „Oase“ der Suchenden werden. Vielleicht muss man mal den Gedanken an die Ausrichtung der Entwicklungshilfe richten und andererseits die geopolitischen Belange komplett streichen und Waffenlieferungen gänzlich verbieten. Und ja, das kenn die BRD alleine nicht und die EU auch nicht ….. Vielleicht schaffen wir es irgendwann mal dass die „Brandstifter“ zur Rechenschaft gezogen werden und nicht unter ein „Dach“ der Mächtigen flüchten. Dort sind sie sicher solange Rohstoffe oder die geographische Lage von Interesse sind.

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