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Sonntag, 27. September 2020

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Gertrud Gfrörer nach über 50 Jahren am Amtsgericht verabschiedet

ROTTWEIL – Am Amtsgericht Rottweil geht eine Ära zu Ende. Oberamtsrätin Gertrud Gfrörer geht mit Ablauf des Monats Februar in den Ruhestand – und sie verlässt damit das Amtsgericht nach 50,5 Jahren Dienstzeit. Nun wurde sie mit einem großen Fest herzlich verabschiedet.

Bereits im September 1967 hatte Getrud Gfrörer eine Stelle beim Notariat Rottweil angetreten, bevor sie im September 1968 an das Amtsgericht Rottweil wechselte und dort die Ausbildung zur Rechtspflegerin in Angriff nahm. Schnell war ihr klar, dass ihr Herz gerade an diesem Gericht hing und so hat sie dort nun mehr als ein halbes Jahrhundert gewirkt.

Sie war zunächst auf verschiedenen Abteilungen tätig, in den 1990er-Jahren betreute sie das damals noch nicht nach Stuttgart abgewanderte Handelsregister. Seit dem Jahre 2001 ist sie zur Verwaltungsleiterin bestellt und begleitet in dieser Funktion die Direktorin bei der Leitung des Gerichts. Dass sie nun auf eine so ungewöhnlich lange und erfolgreiche Dienstzeit zurückblicken kann, ist ihrem besonderen Einsatz geschuldet: Zum 1. Januar .2018 wurden auch in Rottweil die bisherigen Notariatsstrukturen aufgelöst und die Notarsgeschäfte im Bereich Nachlass und Betreuung dem hiesigen Amtsgericht zugeschlagen.

Deshalb galt es, hier neue Räumlichkeiten und Strukturen zu schaffen.  Gertrud Gfrörer hat dafür ihre Dienstzeit über das normale Pensionsalter hinaus verlängert und sodann maßgeblich daran mitgewirkt, dass das Nachlass- und Betreuungsgericht nunmehr in sehr schönen Räumlichkeiten in der Lorenz-Bock-Straße untergebracht und für die hilfesuchenden Bürger da ist.

Genug Grund also, im Gericht ein Fest zu gestalten. Dort, wo sonst in Strafverhandlungen oft schwerwiegende Sachverhalte erörtert werden, wurde Gertrud Gfrörer ausgelassen gefeiert. Direktorin Petra Wagner betonte die großen Verdienste der Oberamtsrätin für das Gericht – „Sie haben mit Ihrer stets so verantwortungsvollen und guten Arbeit und Ihrem Engagement für unser Haus und die hier arbeitenden Menschen das Gericht geprägt. Für Jeden hier waren Sie, oft über Jahrzehnte – eine wertvolle Ansprechpartnerin. Wir werden Sie sehr vermissen“.

Amtsinspektor Roland Reger, selbst auch bereits seit 1970 beim Amtsgericht und damit ebenfalls ein dortiges Urgestein, erinnerte an 11.630 Tage, an denen sich Frau Gförer jeweils mit Freude auf die Arbeit von daheim auf den Weg zum Gericht machte. Etwa 100.000 Stunden hat sie, worauf ihr Kollege hinwies, in diesem Haus verbracht. Genauso wie Amtsrätin Burkard dankte er Gertrud Gförer für das stets so gute Miteinander, bevor die Wertschätzung dann auch noch in Musik gegossen wurde: „Hut ab“ vor so viel Energie und Engagement für das Amtsgericht – mit diesem Gesang, dem sich viele Gerichtsangehörige anschlossen, wurde die große Verbundenheit des Gerichts mit Gertrud Gfrörer nochmals ganz deutlich. Eine große Holzgartenbank, die ihr als Präsent überreicht wurde, soll Gfrörer im Ruhestand begleiten.

Davor steht nun nur noch der Schmotzige – es wird der letzte Arbeitstag von Gertrud Gfrörer sein. Morgens noch mit Musik im Gericht, am Abend dann, wie seit Jahrzehnten, mit leuchtenden Augen im Schädle. So fällt der Oberamtsrätin, die auch nie fehlt, wenn es am Montag d’Stadt nab geht, der Abschied leichter.

 

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