Der Gesamtelternbeirat der Rottweiler Schulen hat einen neuen Vorstand: Gabi Hils (rechts) wurde als Vorsitzende im Amt bestätigt. Das Amt des Stellvertreters übernahm Michael Mittelstaedt, neue Protokollführerin ist Tanja Waldowski. Mittelstaedt ist Elternbeiratsvorsitzender am Albertus-Magnus-Gymnasium, Waldowski leitet den Elternbeirat an der Realschule, Gabi Hils in der Konrad-Witz-Schule. Foto: Elke Reichenbach

ROTTWEIL – Der Gesamt­el­tern­bei­rat der Rott­wei­ler Schu­len hat einen neu­en Vor­stand. Bei der ers­ten Sit­zung in die­sem Schul­jahr wur­de Gabi Hils als Vor­sit­zen­de im Amt bestä­tigt. Das Amt des Stell­ver­tre­ters über­nahm Micha­el Mit­tel­sta­edt von Elke Rei­chen­bach, neue Pro­to­koll­füh­re­rin ist Tan­ja Wal­dow­ski. Mit­tel­sta­edt ist Eltern­bei­rats­vor­sit­zen­der am Alber­tus-Magnus-Gym­na­si­um, Wald­woski lei­tet den Eltern­bei­rat an der Real­schu­le. Die Wahl erfolg­te ein­stim­mig.

Die The­men­viel­falt bei der ers­ten Sit­zung des Gesamt­el­tern­bei­ra­tes war groß, sie reich­te vom Jugend­hea­ring über die Leh­rer­si­tua­ti­on an den Schu­len bis zur Vor­stel­lung des neu­en Cate­rers für die Schul­ver­pfle­gung, Wolf­gang Zim­mer­mann.

Die Eltern­bei­rats­vor­sit­zen­de stimm­ten zudem ein­stim­mig über fol­gen­de Ver­tei­lung der beweg­li­chen Feri­en­ta­ge im Schul­jahr 2019/20 ab: sechs freie Tage an der Fas­net, vom 21. Bis 28. Febru­ar 2020, und zwei Brü­cken­ta­ge am 4. Okto­ber 2019 und am 22. Mai 2020.

The­ma­ti­siert wur­de die nach wie vor man­geln­de Leh­rer­ver­sor­gung, vor allem an den Grund­schu­len. Aber auch die Gym­na­si­en hät­ten mit der Über­brü­ckung von kür­ze­ren Erzie­hungs­zei­ten Schwie­rig­kei­ten, hob LG-Rek­tor Gul­de her­vor. Wil­ly Schmidt sieht auch in ein bis zwei Jah­ren kei­ne Bes­se­rung, der länd­li­che Raum sei bei Absol­ven­ten nicht beliebt. Pro­ble­ma­tisch sei zudem die Raum­si­tua­ti­on an den Schu­len, beton­te der geschäfts­füh­ren­de Schul­lei­ter von KWS, Gemein­schafts­schu­le, Grund­schu­len und Achert-Schu­le. Moder­ne Unter­richts­kon­zep­te bräuch­ten mehr und ande­re Räu­me, Wan­der­klas­sen sei­en durch den Zeit­ver­lust unbe­frie­di­gend. Die Chan­cen durch moder­ne Päd­ago­gik wür­den in RW wenig genutzt. Ein Eltern­ver­tre­ter beklag­te zudem die man­geln­de digi­ta­le Aus­stat­tung der Schu­len.

Kri­tik von Sei­ten der Eltern wur­de am Über­gang von der Grund­schu­le an die Gym­na­si­en geübt. Die neu­en Bil­dungs­plä­ne erschwer­ten den Kin­dern den Über­gang, vor allem in den Haupt­fä­chern Mathe­ma­tik, Deutsch und Eng­lisch fal­le es Kin­dern ohne elter­li­che Unter­stüt­zung schwer, mit­zu­kom­men. Fami­li­en wür­de aber mit dem Pro­blem allein gelas­sen, Leh­rer sei teils nicht bekannt, dass die Grund­schu­len nach den neu­en Bil­dungs­plä­nen anders unter­rich­te­ten, dass etwa in Eng­lisch in der Grund­schu­le nicht mehr geschrie­ben wer­de, Kin­der das also in der fünf­te Klas­se nicht könn­ten, es aber gleich ver­langt wer­de.

Posi­tiv nah­men Eltern und die geschäfts­füh­ren­den Schul­lei­ter Wil­ly Schmidt und Rüdi­ger Gul­de den Bericht des Cate­rers auf, der seit Schul­jah­res­be­ginn die Schu­len und die zen­tra­le Schul­men­sa mit Essen ver­sorgt. Die Reso­nanz sei gut. Kri­tisch sahen die Eltern die durch den erhöh­ten Zulauf ent­stan­de­nen War­te­schlan­gen in der zen­tra­len Men­sa bei Gym­na­si­en und Real­schu­le. Das War­ten kos­te damit einen Groß­teil der Mit­tags­pau­se. Die Anre­gung, über eine Ent­zer­rung der Schul­schluss­zei­ten nach­zu­den­ken, nah­men die Schul­lei­ter mit. Zim­mer­mann wies zudem dar­auf hin, dass Schü­ler in der Men­sa auch Wert­mar­ken für die Menüs kau­fen kön­nen.

Mit Wohl­ge­fal­len auf­ge­nom­men wur­de auch der Bericht von Joa­chim Surm. Der Real­schü­ler lei­tet den Arbeits­kreis Schu­le im Jugend­hea­ring. Die Grup­pe plant den Auf­bau einer schul­über­grei­fen­den Arbeits­grup­pe, um Pro­ble­me an den Schu­len zu benen­nen und gemein­sam Lösun­gen zu erar­bei­ten. Geplant sei zudem eine eige­ne Home­page, Eltern schlu­gen eine Ver­lin­kung mit den Schul­web­sites vor. KWS-Schul­lei­ter Schmidt begrüß­te die Arbeit der Schü­ler, damit könn­te