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Montag, 6. Juli 2020
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    Geschichtsuntericht der außergewöhlichen Art

    ROTTWEIL – Hochkonzentriert hörten an die 140 Schüler der Erich-Hauser-Gewerbeschule dem Bericht aus dem KZ Auschwitz der 83-jährigen Zeitzeugin Ursula Kublik-Koperska aus Polen zu. Organisiert hatten diesen Besuch die Gedenkstätte Eckerwald im Zusammenhang mit der diesjährigen Gedenkfeier im Eckerwald und Christina Neff von der Erich-Hauser-Gewerbeschule.

    Frei übersetzt wurde der Zeitzeugenbericht von Ewa Koziol, gebürtige Polin aus Rottweil. Die Zeitzeugin war mit ihrem Sohn Arek angereist und mit dabei war Krzysztof Matysiak, Sohn von Jadwiga Matysiak,geborene Stanka, und Enkel ihres Vaters Valentin Stanka, der Weihnachten 1944 in Schömberg verstorben ist. Dessen beide Söhne Henrik und Jerzy Stanka überlebten den Todesmarsch im April 1945. Alle sind inzwischen Freunde der Initiative Eckerwald.

    Am 12. August 1944 kam die damals achtjährige Ursula mit ihrer ganzen Familie – als Beteiligte des Warschauer Aufstandes gegen die NS- Besatzung – auf der berüchtigten Rampe im KZ Auschwitz-Birkenau an. Sie wurde von ihrer Familie getrennt und erhielt die Nummer 84475, damit galt sie im Lager nicht mehr als Mensch, sondern als Nummer. „Das waren die letzten Minuten, in welchen ich meinen Vater gesehen habe.“ Ihr Vater war in das Außenlager von Natzweiler -Struthoff Dautmergen gekommen und ist im Januar 1945 im KZ-Krankenlager Vahingen-Enz gestorben. Das erfuhr sie aber erst nach der Befreiung der KZ’s und ihrer Rückkehr in das von den Nazi’s dem Erdboden gleichgemachte Warschau. Zum Glück hatte sich ihre Familie – wenn auch ohne Vater – in Warschau wiedergefunden.Erst nach 44 Jahren hatte sie das Grab ihres Vaters in Vaihingen-Enz gefunden.

    In sehr ruhiger aber klarer Haltung berichtete die Zeitzeugin von ihrer Zeit im KZ Auschwitz im Kinderblock Nr. 13. „Bis heute erinnere ich mich genau an meine Verzweiflung, meinen Hunger, an die Kälte, an meine Angst, an die Sehnsucht nach meinen Eltern und meinem Bruder, an meinen rasierten Kopf und den schwarzen Rauch aus den Schornsteinen der Krematorien.“
    Nach der Liquidierung des KZ’s Auschwitz im Januar 1945 kam sie zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Sachsenhausen und wurde am 24. April 1945 dort befreit. In Polen fand die Familie das zerstörte Warschau vor, “ eine Stadt der Toten …,eine Stadt ohne Vater“ und mußte sich wie viele Zurückgekehrten irgendwie zurechtfinden. Ihr Sohn Arek wurde in einem kleinen, nassen Souterrain geboren, das der Familie zur notdürftigen Behausung gedient hatte.

    Ihr Sohn Arek Koperska belegte ihren Bericht mit Bildern aus Auschwitz und Warschau, so konnten sich die Schüler ein genaueres Bild der furchtbaren Zustände, “ der Hölle auf Erden“, wie Ursula Kublik-Koperska ihre Zeit im KZ bezeichnete, machen. Viele Fragen und langer Beifall für ihren bewegenden Bericht beendete diesen Geschichtsuntericht der außergewöhlichen Art.

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