Der Aktionskreis der Freien Wähler in Göllsdorf unterwegs. Foto: pm

ROTTWEIL-GÖLLSDORF – In regel­mä­ßi­gen Abstän­den laden die Frei­en Wäh­ler inter­es­sier­te Bür­ger zum Akti­ons­kreis ein, um lokal­po­li­ti­sche The­men zu dis­ku­tie­ren und mit Bür­gern ins Gespräch zu kom­men. Am Mon­tag­abend waren die Frei­en Wäh­ler auf Ein­la­dung des Ort­schafts­ra­tes in Gölls­dorf zu Gast. Im Fokus stand das geplan­te Neu­bau­ge­biet »Brun­nenä­cker III« sowie mög­li­che Pro­jek­te im Bereich des Sozia­len Woh­nungs­baus.

Orts­vor­ste­her Wolf­gang Dre­her zeig­te beim Spa­zier­gang vom Rat­haus zum geplan­ten Neu­bau­ge­biet ver­schie­de­ne inner­ört­li­che Wohn­bau­pro­jek­te auf, bei denen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren alte Bau­sub­stanz durch Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser ersetzt wur­de. Aller­dings den rich­ti­gen Stand­ort für Sozia­len Woh­nungs­bau zu fin­den, sei schwie­rig. Er mach­te deut­lich, dass man für den Sozia­len Woh­nungs­bau gro­ße Gebäu­de benö­ti­ge, die städ­te­bau­lich nicht über­all pas­sen wür­den. Er kön­ne sich der­lei Vor­ha­ben eher im Ortsin­ne­ren vor­stel­len, wenn Häu­ser frei wür­den, weni­ger im Neu­bau­ge­biet.

»Viel Leer­stand haben wir aller­dings nicht«, sag­te er. Das Gebiet »Brun­nenä­cker I und II« wur­de in den 1960er Jah­ren bebaut. Mitt­ler­wei­le gibt es hier scho­nen einen sicht­ba­ren Genera­tio­nen­wech­sel. Vie­le Häu­ser sind bereits umge­baut oder erwei­tert, ande­re sind der­zeit Bau­stel­le. Die Frei­en Wäh­ler wer­te­ten dies als sehr posi­tiv. Posi­tiv sei auch das gro­ße Inter­es­se am Bereich »Brun­nenä­cker III«. Momen­tan gebe es knapp 90 Nach­fra­gen für die 52 Grund­stü­cke, die im 1. Bau­ab­schnitt erschlos­sen wer­den sol­len.

Im 2. Bau­ab­schnitt ste­hen dann noch­mals 19 Grund­stü­cke zur Ver­fü­gung. »Das Gebiet soll im Früh­jahr 2019 erschlos­sen wer­den, die Ver­ga­be der Grund­stü­cke kann wäh­rend der Erschlie­ßung erfol­gen. Bau­be­ginn könn­te dann im Herbst sein«, so Dre­her. Der Bebau­ungs­plan »Brun­nenä­cker III« weist eine Flä­che von etwa 4,93 Hekt­ar aus, auf der es Bau­plät­ze mit Grund­stücks­grö­ßen von 490 bis 1024 Qua­drat­me­ter gibt. Vor­ge­se­hen ist eine Bebau­ung mit zwei­ge­schos­si­gen, über­wie­gend Ein­fa­mi­li­en- und Dop­pel­häu­sern. Karl-Heinz Weiss lob­te die Viel­falt der Dach­for­men, die mög­lich sind. »Das ist eine gute Ent­wick­lung«, beton­te er.

Rei­ner Hils sprach die Idee einer mög­li­chen Rena­tu­rie­rung eines Alt­ar­mes der Prim an, die von den Frei­en Wäh­lern für sehr posi­tiv erach­tet wur­de. Mar­tin Hiel­scher reg­te an, die Idee unbe­dingt wei­ter­zu­ver­fol­gen, da eine Rena­tu­rie­rung ein guter Bei­trag zum Hoch­was­ser­schutz sei. Im Anschluss an den Rund­gang gab es einen gemein­sa­men Abschluss im Gast­haus »Son­ne«.