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Donnerstag, 2. Juli 2020
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    Großeinsatz der Feuerwehr Rottweil in der Innenstadt – nur eine Übung

    Großeinsatz in der historischen Innenstadt: Die Feuerwehr Rottweil rückte am Abend in  zur Volksbank in der Hochbrücktorstraße aus. Und zwar mit Mann und Maus, 50 Einsatzkräften in neun Fahrzeugen. Hintergrund ist eine großangelegte, möglichst realitätsnahe Übung der Kernstadtwehr. Kein echter Brand.

    Das Feuerdrama im benachbarten Villingen in der Nacht auf Mittwoch macht die Brisanz eines solchen Einsatzszenarios deutlich: eines Brandes in der historischen, dicht bebauten Innenstadt. Dort hatte ein Feuer gewütet, mehrere Menschenleben bedroht. Es war nur mit Mühe in den Griff zu bekommen. Ein technischer Defekt in einem Verteilerkasten im Dachgeschoss soll den Brand ausgelöst haben. Auch in Rottweil hatte unlängst ein Strahler zu brennen begonnen. Eines schönen Sonntagmorgens, ohne Vorwarnung und Gott sei Dank von einer aufmerksamen Passantin wahrgenommen.

    Die Rottweiler Feuerwehr hat die heutige Übung schon vor dem Villinger Feuerdrama angesetzt. Volkmar Caduff obliegt es als Stellvertreter des Kommandanten nach Informationen der NRWZ, die Übung zu leiten. Caduff ist auch Abteilungskommandant der Einsatzabteilung Rottweil. Für den heutigen Donnerstagabend hat zudem Rolf Peterwitz die  Aufgabe, die realitätsnahe Übung in der Kernstadt zu planen. Es sollte eine nicht-angekündigte Übung werden, von der nur der Führungsstab wissen sollte. Und ganz wenige Leute von der Volksbank. Und die Presse, aber die sollte das für sich behalten. Und, naja, aus Versehen haben es dann auch die Schwaboleser erfahren …

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    Das angenommene Szenario: ein Brandausbruch im Bereich der Volksbank-Tiefgarage. Mehrere Verletzte, die aus dem Gebäude gerettet werden müssen. Diese werden vom jugendlichen Feuerwehrnachwuchs gemimt. Im Dachgechoss des Bankgebäudes waren sie im Rauch gefangen – realistisch erzeugt mit einer Nebelmaschine, wenngleich Stadtbrandmeister Frank Müller den echten Rauch als dunkler, heißer, giftiger beschreibt. Dann kamen die Retter die Trepper hinauf und von außen per Drehleiter und Hubarbeitsbühne an die Fenster und hievten einen nach dem anderen ins Freie.

    Die besondere Schwierigkeit beim Einsatz: Die Tiefgarage des Bankgebäudes befindet sich auf dessen Rückseite. Anzufahren über allzu enge Gassen. Vorbei etwa an Anwohner-Parkplätzen samt nicht ganz am rand geparkten Autos, Blumenkübeln, Mini-Vorgärtchen und Mülleimern. Das war eine Herausforderung für die Fahrer der Großfahrzeuge. Zwei wurden durch die Gassen dirigiert.

    Und vorne, an der Hochbrücktorstraße war die Fläche zugeparkt. Das aber ist für die Rottweiler Feuerwehr ganz offenbar kein Problem. Die Drehleiter wurde auf der Straße abgestellt, sie reicht von dort bis in den obersten Stock. Ihre ausfahrbaren Stützen umrahmen dann ein geparktes Auto, kein Problem.

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    Und die Hubarbeitsbühne wurde rückwärts ein kleines Stück die Grafengasse hinab gezirkelt. Von dort kann sie die Front der Volksbank, aber auch die Giebelseite anfahren. Und Menschen retten.

    Gegen 19.40 Uhr kam der Alarm. Ausgelöst im Volksbankgebäude. Per Zigarette. Alle drei Kernstadtlöschzüge waren an die Übungs-Einsatzstelle gerufen worden. Ohne Martinshorn, das darf zu Übungszwecken nur einmal im Jahr verwendet werden. Aber mit Blaulicht.

    Im Ernstfall wäre noch ein Einsatzleitfahrzeug dabei, und der Löschzug aus der Altstadt, erklärte Stadtbrandmeister Frank Müller. Und die Hochbrücktorstraße wäre gesperrt worden, damit die Einsatzkräfte Platz haben. Und das Rote Kreuz wäre da, um die Verletzten zu übernehmen, und, und, und.

    Dennoch war die Übung sehr realitätsnah. Nach einem kurzen, zackigen Hinweis von  Abteilungskommandant Caduff nahmen die Feuerwehrleute Tempo auf. Sie rollten Schläuche aus, drangen mit Atemschutz ins Gebäude vor, retteten die vorgeblich Verletzten, zapften Hydranten an, regelten den Verkehr, drangen zu den Fenstern mit den um Hilfe rufenden jungen Leuten vor und erledigten damit alles, was ein solcher Einsatzerfordert. Stadtbrandmeister Müller zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden. Vielleicht werde der Hinweis noch ans Ordnungsamt gehen, dass die Anwohner mal wieder gebeten werden könnten, die Autos auch wirklich an die Häuserwände zu fahren und nicht zu weit in den Gassen zu parken (manch ein Wagen ist eilig fortgefahren worden, als die Löschfahrzeuge in die Gassen vorrückten). Aber sonst habe eigentlich alles gut funktioniert, so Müller.

     

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