Die Indus­trie- und Han­del­skam­mer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt laut ein­er Pressemit­teilung, dass das Pro­jekt Hänge­brücke in Rot­tweil weit­er fortschre­ite und nun Klarheit über die weit­ere Entwick­lung des Pro­jek­tes herrsche. Die Hänge­brücke sei “ein zusät­zlich­es Leucht­turm­pro­jekt für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg”, sagte IHK-Haupt­geschäfts­führer Thomas Albiez. Mit der Entschei­dung für den Brück­en­bau werde nicht nur der Touris­mus weit über die Stadt- und Land­kreis­gren­zen hin­weg unter­stützt. Auch der lokale Einzel­han­del werde durch die zu erwartenden Besuch­er­ströme gestärkt.

Nach­dem nun der Rot­tweil­er Gemein­der­at in der jüng­sten Sitzung die vom Investor Gün­ter Eber­hardt vorgestellte Pla­nung zus­tim­mend zur Ken­nt­nis genom­men hat, trafen sich Anfang Dezem­ber Vertreter der Stadt Rot­tweil und Vertreter der Inve­storen­seite, um das weit­ere Vorge­hen in Bezug auf den Bau der Fußgänger­hänge­brücke zu erörtern. Anne Spre­itzer, die als IHK-Pro­jek­tlei­t­erin Touris­mus an dem Tre­f­fen teil­nahm, sieht eine große Übere­in­stim­mung der Beteiligten: „Die IHK freut sich, dass nun die Gespräche in die näch­ste Phase gehen.“

Zudem werde somit der thyssenk­rupp-Test­turm mit Deutsch­lands höch­ster öffentlich zugänglich­er Aus­sicht­splat­tform an die his­torische Innen­stadt ange­bun­den. „Mit Hil­fe unser­er ‚Neckar Line Rot­tweil‘ möcht­en wir den Test­turm und die Innen­stadt, das heißt Inno­va­tion und Tra­di­tion verbinden“, erk­lärte Investor Eber­hardt sein Vorhaben. Rot­tweil werde fol­glich nicht mehr allein als älteste Stadt Baden-Würt­tem­bergs wahrgenom­men, son­dern als eine inno­va­tions­freudi­ge Stadt mit besten Zukun­ft­saus­sicht­en. „Das ist ein Imagegewinn für Rot­tweil und die gesamte Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“, so Anne Spre­itzer.

Auch die erwartete Zunahme der Touris­ten wird nicht nur der Großen Kreis­stadt Rot­tweil, son­dern der ganzen Region zugutekom­men. Dadurch wird Schwarzwald-Baar-Heuberg ver­mehrt von der Ten­denz zum Deutsch­land­touris­mus und dem gle­ichzeit­i­gen Trend hin zu Tages­reisen prof­i­tieren kön­nen“, verdeut­lichte Spre­itzer. Durch die Kom­bi­na­tion von Turm und Brücke wer­den Schätzung der Touris­mus­ber­atung Kohl & Part­ner zufolge jährlich bis zu 200.000 weit­ere Besuch­er nach Rot­tweil kom­men. Das bedeutet ein deut­lich­es Plus an Kaufkraft für die his­torische Innen­stadt.

Seit Beginn des Turm­baus hat die Stadt Rot­tweil über attrak­tive Verbindun­gen von Turm und Innen­stadt nachgedacht. Die Über­legun­gen reicht­en von Shut­tle­bussen bis hin einem ‚Sky Walk‘, und schnell war klar, dass die Verbindung selb­st attrak­tiv sein muss, um die Men­schen in die Stadt zu ziehen. Wir sind daher sehr froh, dass Gün­ter Eber­hardt die Neckar Line real­isiert. Von den zusät­zlichen Besuch­ern prof­i­tieren neben Han­del, Gas­tronomie und Hotel­lerie auch Kul­tur- und Freizeit­ein­rich­tun­gen“, erläuterte Ober­bürg­er­meis­ter Ralf Broß im Hin­blick auf den Wirtschafts­fak­tor Touris­mus. Bere­its jet­zt kämen 1,2 Mil­lio­nen Men­schen pro Jahr als Tages­be­such­er nach Rot­tweil. Der Gesamtzuwachs durch bei­de Pro­jek­te auf 1,4 Mil­lio­nen bedeutet somit eine Zunahme um 17 Prozent. Hier­bei seien die pos­i­tiv­en Effek­te auf die umliegen­den Orte und Gemein­den noch nicht mit ein­gerech­net.