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Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Hängebrücke: Investor Eberhardt will „zügig bauen“, doch es bleiben Unklarheiten

    CDU-Fraktionschef Posselt rügt mangelnde Kommunikation von OB Broß

    Nach kurzer Krankheit und erholt von den anschließenden Urlaubstagen hat Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß am Montag zum Telefonhörer gegriffen, um Günter Eberhardt, den Investor der  Fußgänger-Hängebrücke, anzurufen. Er wollte Irritationen, Dissonanzen und eventuelle Missverständnisse klären. „Es war ein offenes Gespräch, wir können uns noch in die Augen schauen“, berichtete Broß im besten Politiker-Deutsch auf Anfrage. Eberhardt äußerte sich zum Gesprächsklima zurückhaltend, nachdem er am Wochenende gegenüber der NRWZ sein Unverständnis über das Gebaren der Stadt deutlich zum Ausdruck gebracht hatte. „Wir müssen wieder auf die sachliche Ebene zurückkommen“, sagte er.  Gleichzeitig zeigt er sich entschlossen, „die Brücke zügig zu bauen.“

    „Wir wollen so schnell wie möglich anfangen“, betont Eberhardt. „Am liebsten würde ich einen Bagger mitten in die Stadt stellen, um zu zeigen, dass wir jetzt mit dem ersten Bauabschnitt beginnen wollen.“

    Klar ist allerdings: Auch nach der Unterredung auf höchster Ebene bleiben Unklarheiten:

    • Der Oberbürgermeister lässt keinen Zweifel daran, dass er die längere Version der Brücke bis zum Schafwasen mit 900 Meter will. Allerdings gibt es bisher keinen entsprechenden Beschluss des Gemeinderats. Mehr noch: Günter Posselt, Vorsitzender der CDU und damit der größten Fraktion, erklärte auf Anfrage, er habe die neueste Entwicklung aus der Zeitung erfahren und könne deshalb keine Stellung beziehen. Posselt macht keinen Hehl aus seinem Unverständnis über die Vorgänge der letzten Wochen: „Die Kommunikation muss besser werden.“ Und er bekennt sich klar zu Eberhardt. „Wir haben mit ihm begonnen und müssen jetzt auch mir ihm weitermachen.“
    • Eberhardt macht klar, dass er zunächst die 606 Meter lange Version vom Bockshof bis zum Felsvorsprung in Höhe des Steinbruchs bauen und den Fußweg bis zum Turm mit Attraktionen beleben will. Den zweiten Bauabschnitt wolle er in einer späteren Phase verwirklichen. Das Problem ist, dass ihm die beiden dafür nötigen Grundstücke nicht zur Verfügung stehen. Die hat bereits „vor drei Monaten“ der Waldmössinger Unternehmer Joachim Glatthaar, wie er gegenüber der NRWZ berichtete, erworben. Gleichzeitig machte er klar, dass auch er bauen will, „im Konsens mit Eberhardt“, wie Glatthaar betont.
    • Doch einen Konsens wird es in diesem Punkt mit Eberhardt nicht geben. „Wir wollen selber entscheiden – von Anfang bis zum Ende. Die Firma Eberhardt braucht niemand, der ihr sagt, was sie zu tun hat. Die Pläne liegen in der Schublade, die Gutachten sind fertig, wir warten noch auf die Verträge der Stadt.“ Alles soll Mitte November mit der Stadt besprochen und geregelt werden. Dann will Eberhardt auch sein gesamtes Konzept vorlegen.

    Oberbürgermeister Broß hat in einer Pressemitteilung am Montagabbend betont: „Die Gespräche erfolgen ergebnisoffen, setzen jedoch einen Konsens aller Beteiligten voraus. Wir wollen keinesfalls den gemeinsamen Projekterfolg mit Herrn Eberhardt gefährden.“

    Stadtrat Jens Jäger hat eine Dialolggruppe angeregt (die NRWZ berichtete zuerst). Von der Stadtverwaltung heißt es, das sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht nötig,. Man sei „in intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten“.

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    Hier die komplette Pressemitteilung des OBs im Wortlaut:

    Oberbürgermeister Ralf Broß reagiert auf die jüngsten Berichte in den örtlichen Medien zum Projekt Fußgängerhängebrücke und einem möglichen zweiten Bauabschnitt:

    Die Stadt Rottweil verfolgt das Ziel, die historische Innenstadt direkt mit dem Berner Feld über eine Fußgänger-Hängebrücke zu verbinden. Günter Eberhardt ist unser Investor und Projektträger, der sich bereiterklärt hat, diese Verbindung herzustellen.

    Da der Investor über Grundstücke von zwei privaten Eigentümern im Bereich des Schafwasens derzeit nicht verfügt, sieht seine aktuelle Planung eine 600 Meter lange Brücke von der historischen Innenstadt bis zu einem Felsen auf der anderen Neckarseite oberhalb des Steinbruchs vor. Eine Verbindung bis zum Berner Feld müsste dann über einen Fußweg erfolgen, der vom Brückenkopf kommend einen weiteren Taleinschnitt umgeht und dadurch die direkte Brückenverbindung auf den letzten 300 Metern ersetzt. Diese Lösung würde grundsätzlich funktionieren.

    Ein weiterer Investor, Joachim Glatthaar,  hat nun signalisiert, sich mit den Besitzern der fehlenden Grundstücke geeinigt zu haben und so den zweiten Brückenschlag zum Berner Feld – in Ergänzung zum Projekt von Herrn Eberhard – realisieren zu können. Wir begrüßen das Engagement von Herrn Glatthaar, denn dies ist für uns eine Chance, das Ziel einer direkten Verbindung Stadt – Berner Feld zeitnah zu erreichen. Daher war es für uns richtig, mit Herrn Glatthaar ins Gespräch zu gehen und Möglichkeiten einer Umsetzung auszuloten. Im Interesse der Stadt und ihrer Bürger ist es unsere Aufgabe, alle Chancen zu nutzen, eine bestmögliche Lösung zu erreichen. Die Gespräche erfolgen ergebnisoffen, setzen jedoch einen Konsens aller Beteiligten voraus. Wir wollen keinesfalls den gemeinsamen Projekterfolg mit Herrn Eberhardt gefährden.

     

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