Die Kinder wurden von Pfarrer Hans Schlenker zum Schulstart gesegnet. Foto: pm

ROTTWEIL – Die Maxi­mi­li­an-Kol­be-Schu­le begrüß­te im Rah­men ihrer Ein­schu­lungs­fei­er 61 neu­en Erst­kläss­ler mit ihren Eltern, Geschwis­tern, Ver­wand­ten und Freun­den. Rek­to­rin Ute Bren­ner hieß sie und ihre Gäs­te herz­lich will­kom­men. Erst jetzt sei die Schu­le kom­plett und kann gemein­sam mit den Kin­dern fröh­lich und leben­dig in das kom­men­de Schul­jahr star­ten.

Anschlie­ßend nahm die Klas­se 2a mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin Mül­ler die Gäs­te mit auf die Rei­se des König Schlam­pis. Der König beschloss sein Schlamm­loch in Schlammbam­bes­land zu ver­las­sen und auf die Erde zu rei­sen. Dort erfährt er, wie nütz­lich es ist, lesen, schrei­ben und rech­nen zu ler­nen und trägt die­se Erfah­rung mit nach Hau­se und erklärt sei­nem Volk, dass es falsch sei, zu glau­ben, dass das Rech­nen und Lesen Quatsch ist. Erst durch das Lesen und Rech­nen wer­de man klug. So ermu­tig­ten auch die Dar­stel­ler des Thea­ter­stücks die Schü­le­rin­nen und Schü­ler das Lesen und Rechen zu ler­nen und wünsch­ten ihnen viel Spaß dabei.

Im Anschluss an das gelun­ge­ne Thea­ter­stück lei­te­te Pfar­rer Hans Schlen­ker zu einer Segens­fei­er über. Unter dem Mot­to „Hand in Hand – Neu­es wagen“ wur­den die Erst­kläss­ler dar­in bestärkt, dass sie gemein­sam mit vie­len stär­ken­den Hän­den den neu­en Weg zuver­sicht­lich unter Got­tes Schutz gehen kön­nen. Als Zei­chen des­sen, erhielt jedes Kind den Segen.

Nach dem Got­tes­dienst gin­gen die Schü­ler gemein­sam mit ihren Klas­sen­leh­re­rin­nen in ihr neu­es Klas­sen­zim­mer. Mit Herz­klop­fen und vie­len Fra­gen besuch­ten die Kin­der nun ihre ers­te Unter­richts­stun­de an der neu­en Schu­le. Die Eltern konn­ten sich der­weil bei Kaf­fee und Kuchen in der Men­sa und dem Schul­gar­ten aus­tau­schen. Bevor es am Frei­tag­mor­gen mit dem Rech­nen und Ler­nen los­ge­hen konn­te, gin­gen die Erst­kläss­ler an die­sem Nach­mit­tag mit vie­len neu­en Erfah­run­gen, prall­ge­füll­ten Schul­tü­ten und einem Lächeln im Gesicht getreu dem Mot­to Hand in Hand mit ihren Fami­li­en und Freun­den nach Hau­se.