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„Wunderfitz“ am Friedrichsplatz eröffnet

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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

(Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...
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Rottweil
Freitag, 14. August 2020
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    Hoch hinaus: Fabio Ruga siegt beim thyssenkrupp-Towerrun in Rottweil

    1390 Stufen und 232 Höhenmeter: Rund 1000 Starter schnuppern Höhenluft bei höchstem Treppenlauf Westeuropas / Topläufer der Towerrunning-Szene dominieren Rennen und Meisterschaft / Feuerwehrleute und Polizeibeamte liefern sich schweißtreibende Wettkämpfe

    Bei der zweiten Auflage des thyssenkrupp TOWERRUN ging es am Sonntag im wahrsten Sinne hoch her: 1390 Stufen und 232 Höhenmeter galt es im thyssenkrupp-Testturm in Rottweil zu überwinden. Rund 1000 Starterinnen und Starter sorgten für ein ausverkauftes Rennen und belohnten sich im Ziel mit einem atemberaubenden Blick von Deutschlands höchster Aussichtsplattform über den Schwarzwald und bis zu den Alpen.

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    Fabio Ruga.

    Der TOWERRUN 2019 war eine Veranstaltung für alle Alters- und Leistungsklassen – europäische Top-Läufer, Feuerwehrleute und ambitionierte Freizeitläufer gingen an den Start. In diesem Jahr wurde erstmalig die Deutsche Meisterschaften im Treppenlauf in Rottweil ausgetragen. Mit einer Altersspanne von über 65 Jahren ein echter Generationenlauf. Alle Teilnehmer gemeinsam erwartete ein unvergleichliches (Erfolgs-) Erlebnis: Noch im Ziel bot sich den Aktiven ein Panoramablick über die Landschaft bei wahrhaft sommerlichen Temperaturen. Für thyssenkrupp gingen bei dem Heimspiel insgesamt rund 50 Mitarbeiter an den Start.

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    Alle Fotos: Thomas Decker und Detlef Rebhan Team Ralf Graner Photodesign

    „Der TOWERRUN hat sich in kürzester Zeit als Attraktion und Publikumsmagnet etabliert – weit über die Region hinaus. Auch als Sportevent wird er nicht nur ernst genommen, sondern genießt einen exzellenten Ruf. Hier demonstrieren Sportbegeisterte auf eindrucksvolle Art, dass urbane Mobilität nicht immer nur funktional sein muss“, erklärt thyssenkrupp-Turmmanagerin Beate Höhnle.

    „Wir blicken auf eine tolle Veranstaltung zurück.Die Teilnehmer haben allesamt eine beachtliche Leistung gezeigt und die Stimmung rund um den thyssenkrupp-Testturm war einmalig“, freute sich Christian Dillschnitter, der als Projektleiter der Agentur pulsschlag seit Jahren auch den KölnTurm Treppenlauf erfolgreich verantwortet. Profi- und Hobbysportler aus 18 Nationen fieberten auch in diesem Jahr auf das Highlight hin.

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    Christian Riedl. Foto: thyssenkrupp Elevator

     

    Der 2017 eröffnete Testturm von thyssenkrupp, der sich in kurzer Zeit zu einem Anziehungspunkt und Wahrzeichen der Region entwickelt hat, bot den Teilnehmern nichts Geringeres als den höchsten Treppenhauslauf Westeuropas. Fast 1.400 Stufen und über 230 Höhenmeter konnten in verschiedenen Disziplinen bezwungen werden. Spannung versprach der Kampf um den vertikalen Sieg der Topläufer. Vorjahressieger und Top-Favorit Christian Riedl verpasste die Titelverteidigung knapp und wurde Zweiter.

    Mit 7:06 Minuten musste er sich dem Sieger Fabio Ruga aus Italien geschlagen geben, der sich mit 6:57 Minuten durchsetzen konnte. Der trockene Kommentar Riedls: „Wenigstens bleibt der Streckenrekord bestehen.“ Görge Heimann wurde mit 7:36 Minuten Dritter. Deutscher Meister wurde damit Christian Riedl vor Görge Heimann. Michael Sturm belegte in dieser Wertung mit 7:53 Minuten Rang drei. Bei den Frauen sah es lange so aus, als könne Vorjahressiegerin Martina Nagel sich erneut gegen die bekannte Treppenlauf-Elite durchsetzen.

    Doch Verena Schmitz schaffte es als Siegerin mit 9:42 Minuten noch eine Sekunde schneller ins Ziel – dabei startete die siegreiche Rottweilerin nicht im Elite-Feld und musste für ihren Sieg erst noch mehrere Teilnehmer überholen. Elke Keller komplettierte das Podium mit ebenfalls starken 9:56 Minuten.

    Die drei Frauen stellen damit auch die aktuellen Deutschen Meister im Towerrunning. Trotz Erhöhung des Startplatzkontingentes um über 40 Prozent war die Veranstaltung innerhalb von wenigen Stunden wieder ausgebucht. Neben den „zivilen“ Läuferinnen und Läufern rüsteten sich auch zahlreiche Feuerwehrleute für die Herausforderung. Die uniformierten Retter konnten den Testturm von thyssenkrupp jeweils als Zweierteam bezwingen – in der Königsdisziplin sogar mit angeschlossenen Atemschutzgeräten.

    Die mit Abstand anstrengendste Form, um an diesem Tag den Gipfel zu erreichen, ergab auch ein imposantes Bild für die Zuschauer, die zur Premiere kamen. Dabei wurde an diesem Tag bei der Feuerwehr nicht nur der sportliche Ehrgeiz großgeschrieben, sondern auch die Unterstützung über die Landesgrenzen hinaus. Zum ersten Mal gab es eine Polizei-Wertung für aktive Polizeibeamte und –beamtinnen im Einzellauf.

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    Mit der Unterstützung der Polizeischule Rottweil haben sich fast 100 Polizeibeamte, aus den verschiedensten Einsatzbereichen gemeldet. Insgesamt waren fast alle Dienstgrade vertreten: Vom Kommissaranwärter bis zum SEK-Beamten reichte die Liste derer, die sich der Herausforderung stellten. Wer die Stufen bis zur Spitze des Turms bezwungen hatte und am Ziel merkte, wie die Kräfte allmählich wiederkamen, wusste die moderne Aufzugtechnik umso mehr zu schätzen. Denn im insgesamt 246 Meter hohen Testturm entwickelt thyssenkrupp Elevator unter anderem MULTI, den ersten seillosen Aufzug der Welt, der mit revolutionärer Technik völlig neue Möglichkeiten beim Hochbau eröffnet. Auch weitere Hochgeschwindigkeitsaufzüge für den Einbau in Wolkenkratzern werden hier getestet. Um realistische Windbedingungen an Hochhäusern zu simulieren, kann der Testturm von den Ingenieuren sogar zum Schwingen gebracht werden.

     

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