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Montag, 21. September 2020

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Hochturmkapelle ab Himmelfahrt wieder geöffnet

ROTTWEIL – Während der Hochturm noch in sein Gerüst eingehüllt ist, ist die frisch renovierte Hochturmkapelle, die eigentlich Judas-Thaddäus-Kapelle heißt, ab Christi Himmelfahrt, 21. Mai, wieder geöffnet. Tobias Kammerer hat die Ausgestaltung der kleinen Kapelle übernommen. Und er bezog sich dabei auf den Bibel-Psalm 139.

„Im Jahr 2000 durfte ich, durch eine Spende von Bernhard Merz aus Rottweil bedingt, bereits die Glaskunst hier realisieren und im selben Jahr war ich beauftragt, eine Kapelle für die Justizvollzugsanstalt in Kassel zu gestalten. Bei der seelsorgerischen Auseinandersetzung mit den Häftlingen stellte sich heraus, dass ihnen in ihrer Bedrängnis und Furcht dieser Psalm besonders Hoffnung und Mut machte“, erläutert der Künstler.

Denn im Psalm steht, dass Gott allwissend und allgegenwärtig ist: „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein, so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.“

Das Meer verbildlicht Kammerer in der Eingangstür und dem Oberlicht, den Himmel in der Doppelvierung, die aufgehende Sonne in der Malerei hinter dem Hochkreuz, und in dem Rundfenster darüber erkennt man die Flügel der Morgenröte. Dabei zitiert der Künstler im Eingang aus der Schöpfungsgeschichte: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

Der Geist Gottes wird in den weißen Strukturen dargestellt, die über den blauen Flächen des Meeres liegen. „Und auf der anderen Seite quasi der erste Tag, im Symbol der aufgehenden Sonne mit den geröteten Wolken. Hier findet man im Rundfenster auch ‚die Flügel der Morgenröte‘, die für das Vertrauen in Gottes Kraft und Hilfe verstanden werden können: Der Anbruch des neuen Tages als Zeichen des Neuanfanges und Aufbruchs, als neue Chance im Leben, getragen von Gottes Segen.“

Die Sockelmalerei stützt optisch die ansonsten frei an der Wand angebrachten Gemälde von Johann Achert aus dem 18. Jahrhundert und gibt ihnen grafischen Halt. „Ihre Dunkelheit relativiert sich in der Sockelfarbe und geht zu einer gesamten Fläche auf. Dieses Phänomen sieht man ebenfalls in historischen Ausmalungskonzepten. Jede neugotische Architektur war feinst malerisch gegliedert, im Chorbereich waren oft Teppich- oder Vorhangmalereien und zudem gab es gemalte Sternenhimmel. Ein Teil dieser Tradition trägt diese neue Wandfassung, sie gibt der Architektur etwas Authentisches wieder“, beschreibt Kammerer.

Von German Burry stammen die Assistenzfiguren unter dem Kreuz. Seine Enkelin Germana Klaiber-Kaspar hat nach dem zweiten Weltkrieg die Statue des Apostels Judas Thaddäus für die Kapelle geschnitzt. „Wenn Sie in der Kapelle sind, nehmen Sie sich danach die Zeit und gehen den Park Richtung Weinhandlung Grimm bergab und betrachten Sie den liebreizenden Mädelesbrunnen der Rotttweiler Bildhauerin von 1954. Er bildet mit dem Hochturm und der Kapelle mit unter den schönsten Park in Rottweil.“

Das Kruzifix in der Kapelle stammt sogar aus dem Jahr 1400. „Während der Ausmalung ist mir der lebensechte Christus nahezu lebendig vorgekommen, und ich erinnerte mich an die Geschichte des heiligen Franz von Assisi. Er hatte sich 1224 auf den Berg Alverna bei Arezzo zurückgezogen und empfing dort, der Biografie des heiligen Bonaventura von 1260 zufolge, die Wundmale Christi, die Stigmata. Franziskus sah Christus am Kreuz als Seraphim schwebend über sich, er übertrug ihm die fünf Wundmale auf seinen Körper. Mit diesem Bild vor Augen sehen Sie vielleicht auch die Flügel, die einem umarmen. Im Rottweiler Münster ist an der linken Chorbogenseite, dem Seitenschiff, ein gotischer Marienaltar. Dort ist neben der ‚Madonna von der Augenwende‘ auch auf der linken Tafel die Szene mit dem schwebenden Christus mit Flügel im Vergleich zu sehen.“ Eine Anregung also, nach dem Besuch der Hochturmkapelle und dem Mädelesbrunnen auch noch einen Abstecher ins Münster zu machen.

 

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