Intro

Wie geht es wei­ter mit der Fuß­gän­ger-Hän­ge­brü­cke zwi­schen dem Test­turm und der Innen­stadt? Es sind Irri­ta­tio­nen ent­stan­den. Inves­tor Gün­ter Eber­hardt sagt, er ste­he zu dem Sechs-Mil­lio­nen-Euro Pro­jekt, aller­dings nicht um jeden Preis. Nötig wären jetzt Brü­cken­bau­er – in des Wor­tes dop­pel­ter Bedeu­tung.

Plötz­lich stand „die längs­te Fuß­gän­ger-Hän­ge­brü­cke der Welt” in Fra­ge. Noch im März haben sich beim Bür­ger­ent­scheid 72 Pro­zent dafür aus­ge­spro­chen. Jetzt sagt Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Broß: „Ich mache mir Sor­gen.” Das war vor einer Woche (sie­he unse­ren Bei­trag ”Rott­weil: Irri­ta­tio­nen zwi­schen OB Broß und Brü­cken-Inves­tor Eber­hardt”). Er habe den Ein­druck, Rott­weil ste­he bei Inves­tor Gün­ter Eber­hardt mitt­ler­wei­le nicht mehr ganz vor­ne auf der Prio­ri­tä­ten­lis­te. Ohne­hin war­te die Stadt auf die kon­kre­ten Plä­ne. Wenn Eber­hardt sich auf die 606 Meter lan­ge Brü­cke beschrän­ken wol­le, ste­he ein wei­te­rer Inves­tor bereit, der den zwei­ten Abschnitt bis zum Schaf­wa­sen über­neh­men wür­de. Die Grund­stücks­be­sit­zer sei­en jetzt ver­hand­lungs- und ver­kaufs­be­reit­be­reit.

Das führ­te beim Inves­tor- vor­sich­tig for­mu­liert – zu Irri­ta­tio­nen. „Uns war das so bis­her nicht bekannt”, sagt Pro­jekt­lei­ter Roland Haag.

OB Broß ver­such­te, die Wogen zu glät­ten und erklär­te, es sei ja für Anfang Novem­ber ohne­hin ein Gespräch anbe­raumt, da kön­ne man even­tu­el­le Unklar­hei­ten besei­ti­gen. Doch so lan­ge woll­te Eber­hardt nicht war­ten. Er rief gleich am nächs­ten Tag bei Broß an.

Auf die Fra­ge, was her­aus­ge­kom­men sei, ant­wor­tet er: „Es müss­te halt noch ein wei­te­res Gespräch geben, viel­leicht soll­ten sich alle mal zusam­men­set­zen.” Und, ist ein Ter­min ver­ein­bart? „Nein”, sagt Eber­hardt.