Candy Dulfer kommt nach Rottweil. Foto: pm

(Anzei­ge). Am Frei­tag hat der Vor­ver­kauf für die ers­ten drei Ver­an­stal­tun­gen des 32. Jazz­fest Rott­weil 2019 begon­nen. „Mit dem legen­dä­ren Jazz-Star David San­born, der popu­lä­ren For­ma­ti­on Mno­zil Brass und der begna­de­ten Funk-Saxo­pho­nis­tin Can­dy Dul­fer ist es gelun­gen, drei inter­na­tio­na­le Top-Acts prä­sen­tie­ren zu kön­nen“, so Pro­gramm-Macher Claus Gams in sei­ner Ankün­di­gung. Wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen für das zwi­schen dem 30. April und 18. Mai statt­fin­den­de Fes­ti­val sei­en in Pla­nung, dar­un­ter die tra­di­tio­nel­le Musik­nacht ‘Jazz in Town’ zum Auf­takt am 30. April.

David San­born. Foto: pm

Er gilt als einer der ein­fluss­reichs­ten Saxo­pho­nis­ten im Bereich R&B, Pop und Jazz: David San­born. Er ist ein Tau­send­sas­sa des Smooth Jazz, des­sen Impro­vi­sa­tio­nen hohen Wie­der­erken­nungs­wert haben und in unzäh­lig vie­len Pro­duk­tio­nen zu hören sind. Bereits in den frü­hen 1970er-Jah­ren erlang­te er als Mit­glied des Gil-Evans-Orche­s­tras inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit. Dar­auf­hin war der Alt-Saxo­pho­nist vor allem bei US-Grö­ßen des Jazz, Soul und Pop der 70er bis 90er Jah­re ein begehr­ter Gast. So spiel­te er nicht nur an der Sei­te von James Brown, Bruce Springste­en, Are­tha Fran­k­lin, Car­los San­ta­na und den Rol­ling Stones. Live mit sei­ner aktu­el­len Acoustic Band, mit der er am 3. Mai nächs­ten Jah­res erst­mals zum Jazz­fest nach Rott­weil kommt, gelingt es dem „Welt­meis­ter des Alt­sa­xo­phons“, sein aus­drucks­star­kes und eksta­ti­sches Spiel auf ein neu­es Niveau zu heben und wun­der­ba­re Far­ben und Klang­land­schaf­ten zu erschaf­fen. Dazu tra­gen fas­zi­nie­ren­de Traum­bil­der, R&B‑Grooves, bal­la­den­haf­te Klän­ge, flip­pi­ge Soul­rhyth­men und jaz­zar­ti­ge Impro­vi­sa­tio­nen bei.

Mno­zil Brass. Foto: pm

Her­ein­spa­ziert in die Alte Stall­hal­le heißt es dann am 9. Mai. Denn „Cir­que“, Zir­kus, ist der neu­es­te Streich der äußerst erfolg­rei­chen und belieb­ten Blech­blas­künst­ler von Mno­zil Brass. Und wie immer loten sie die Gren­zen ihrer Instru­men­te aus. Akro­ba­tisch wie artis­tisch betritt das Sep­tett die Mane­ge, um dem Affen­zir­kus des All­tags Musik und Humor ent­ge­gen zu set­zen und ihn so in einen klei­nen, fei­nen Floh­zir­kus zu ver­wan­deln – und sei es nur für weni­ge Stun­den … Aus klas­si­scher Volks­mu­sik wird ange­wand­te Blech­mu­sik, geeig­net für alle Lebens­la­gen: typi­sche Blas­mu­sik, Schla­ger, Jazz und Pop­mu­sik, Oper und Ope­ret­te. Ohne Furcht, Tadel und Vor­be­hal­te, dafür mit sehr viel Wie­ner Schmäh, Humor und gro­ßer Raf­fi­nes­se.
„When I Need Sax, I Call Can­dy“, sag­te ein­mal Musik­le­gen­de Prince über Can­dy Dul­fer, und das tat er oft und immer wie­der. Can­dy Dul­fer ist die bekann­tes­te Saxo­fo­nis­tin zwi­schen Jazz, Soul, Hip-Hop und Funk. Hoch geschätzt nicht nur von Prince, son­dern auch von Grö­ßen wie Van Mor­ri­son, Beyon­cé, Dave Ste­wart (Euryth­mics), Ali­cia Keys und vie­len ande­ren.

Can­dy Dul­fer. Foto: pm

„Tog­e­ther“ heißt Dul­fers aktu­el­les Album und Pro­gramm, in dem sie ein­mal mehr das zele­briert, was sie am bes­ten kann: Eine zün­den­de Melan­ge aus punkt­ge­nau­em Sax-Spiel, hem­mungs­lo­sen Funk­ex­plo­sio­nen, ver­füh­re­ri­schem Soul und moder­nem R&B. Bereits mit sechs Jah­ren hielt die Nie­der­län­de­rin ihr ers­tes Saxo­phon in den Hän­den, mit 13 wirkt sie auf ihrer ers­ten Plat­te mit und mit 18 nahm sie ihr ers­tes eige­nes Album auf. Mit „Saxua­li­ty“ schaff­te die Musi­ke­rin in 1991 dann end­gül­tig den Durch­bruch. Seit­her ist sie welt­weit als Funk-Bot­schaf­te­rin unter­wegs. Bei ihrer Jazz­fest-Pre­mie­re ist Can­dy Dul­fer am 11. Mai exklu­siv in Rott­weil zu erle­ben.

Infos unter www.jazzfest-rottweil.de Wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen sind in Pla­nung. Vor­ver­kauf an allen bekann­ten Stel­len sowie direkt unter www.jazzfest-rottweil.de Kar­ten- und Info-Hot­line unter Tel. 0741 – 494280.