Klaus Bauer führt den Taktstock seit 40 Jahren im Chor von St. Pelagius

ROTTWEIL – Mitglieder und Freunde des Altstädter Kirchenchores kamen in der Pelagius Basilika zusammen, um der Hl. Cäcilia und der Verstorbenen des Chores zu gedenken. Mit dem bewegten und feierlichen Stück „Trompet Air“ von G. Philipp Telemann, eröffneten Klaus Bauer (Orgel) und Axel Zimmermann den Gottesdienst.

Pfarrer Thomas Böbel konnte in diesem Jahr eine große Zahl an Sängerinnen und Sängern ehren. Sie erhielten von Chorleiter Klaus Bauer und Pfarrer Thomas Böbel die Urkunden vom Bischof und dem Cäcilienverband mit Anstecknadeln und Geschenken.

Wie jedes Jahr durften sich die Geehrten ein Lied aussuchen. In der Abendmesse waren dann zu hören: „Ich bin hier, Herr“ von M. Daniel L. Schulte (1980), „Ich bete an die Macht der Liebe“ v. D. Bortnianski, „Geborgen in dir, Gott“, „Ubi caritas“ v. M. Audrey Stryder, „Bleibe bei uns“ und „Du lässt den Tag“, 1. Satz aus dem Orgelkonzert F-Dur von C.W. Druckenmüller.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus und nach einem guten Abendessen, sang der Chor für die Geehrten die Chorsätze: „Alt Rottweil trautes Städtchen“ v. Franz Baluff, „Nur ein Zimmerchen irgendwo“, „Der furchtsame Jäger“, „die Zwiebelhändler v. Augustin Kubizek, „Muß ich denn zum Städtele hinaus“ und ein Solovortrag mit französischen Liedern von Sabine Glück.

Pfarrer Böbel bedankte sich bei den Chormitgliedern und dem Chorleiter Klaus Bauer für das ganzjährige Engagement. Dieser Einsatz bedeute, für den Glauben Zeugnis abzulegen und zwar das ganze Jahr über. Die Kirchenmusik diene zur Verherrlichung Gottes, sagte Pfarrer Thomas Böbel. Für sein 25 jähriges Priesterjubiläum wurde er von Bernhard Ruh ebenfalls beschenkt.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats Bernhard Ruh schloss in seine Dankesworte auch das Ehepaar Klaus und Brunhilde Bauer, Monika Siegel (Orgel), Dorothee Flaig (Orgel und Dirigat) mit ein und überreichte kleine Geschenke.
Insgesamt absolvierten die Sängerinnen und Sänger im vergangnen Jahr 45 Singstunden.

Die Fleißigsten waren neben Klaus Bauer, seine Ehefrau und Hermann Binder sowie Annette Efinger und Herlinde Ihrig
die ebenfalls ausgezeichnet wurden.

Geehrt wurden: Ursula Spreter Alt 60 Jahre, Hildegard Eisele Sopran 45 Jahre, Lore Kopf Sopran 45 Jahre, Irmgard Efinger Alt 45 Jahre, Raul Lepre Bass 35 Jahre, Sabine Glück Sopran 30 Jahre, Norbert Stryi Tenor 30 Jahre, Herlinde Ihrig Sopran 20 Jahre, Axel Zimmermann Tenor 20 Jahre, Jürgen Glück Bass 20 Jahre, Andreas Thesing Tenor 10 Jahre, Friedrich Firnkes Bass 10 Jahre, Alexander Selinka Bass 10 Jahre, Carmen Butz Sopran 5 Jahre, Dorothee Flaig Organistin 20 Jahre und Klaus Bauer Dirigent. 40 Jahre

Die Geehrten erhielten die Auszeichnungen des Bischofs und gleichzeitig die Urkunden des Cäcilienverbandes der in diesem Jahr auf sein 150. jähriges Jubiläum zurückblicken kann.

 

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