Am Abend sind die Einsatzkräfte zu einem Küchenbrand in die Tuttlinger Straße in Rottweil ausgerückt. Der Bewohner wurde dabei leicht verletzt. Der Brand selbst war schnell unter Kontrolle. Vor allem die Feuerwehr war mit einem massiven Aufgebot vor Ort. Die Brandursache ist unklar. Für die Löscharbeiten wurde die Tuttlinger Straße gesperrt.

Die Retter sind zunächst von zwei Menschen in der betroffenen Wohnung ausgegangen – deshalb rückte ein Großaufgebot an. Allein die Feuerwehr mit 57 Kräften in zehn Fahrzeugen, das Rote Kreuz setzte zwei Rettungswagen und einen Notarzt ein. Auch mehrere Beamte der Polizei eilten zum Einsatzort.

Der Brand ist um 20.28 Uhr gemeldet worden. Das erste Feuerwehrfahrzeug war bereits drei Minuten später vor Ort, das Löschfahrzeug aus der Altstadt. Dessen Besatzung startete sofort die Menschenrettung. Schnell traf dann Verstärkung ein.

Vor Ort stellte sich die Lage nach ein paar Minuten, nach dem Erstangriff durch Atemschutzträger, als weniger dramatisch heraus. Der Bewohner “wollte nicht mit uns mitkommen”, sagte ein Rot-Kreuz-Helfer der NRWZ. Die Rottweiler Feuerwehr hatte ihn nach Angaben deren Sprechers, Rüdiger Mack, noch aus der Wohnung geholt.

Eine benachbarte Tankstelle machte der Feuerwehr dem Anschein nach keine Probleme. Sprecher Mack bestätigte, dass der massive Einsatz an Rettungskräften alleine dem Alarmstichwort “Brand mit Betroffenen” gegolten habe. Für deren schnellstmögliche Rettungs setze man ein, was ausrücken könne. Ebenso viele Feuerwehrleute waren in der Nacht zu Mittwoch auch in Oberndorf zum Krankenhaus ausgerückt. Dort hatte ein Überdruckventil für einen Brandmelderalarm gesorgt.

Einige Autofahrer betankten seelenruhig ihre Wagen – bis Feuerwehr und Polizei mit ihren Fahrzeugen die Einsatzstelle unpassierbar und damit die Tankstelle unerreichbar gemacht hatten.

Zur Ursache des Feuers, das im ersten Stock, in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen war, gibt es im Moment keine Erkenntnisse.