Küchenbrand in Rottweil: Bewohner leicht verletzt

Ursache unklar / Großaufgebot ausgerückt

Großeinsatz der Rettungskräfte in der Tuttlinger Straße. Fotos: Peter Arnegger

Am Abend sind die Einsatzkräfte zu einem Küchenbrand in die Tuttlinger Straße in Rottweil aus­ge­rückt. Der Bewohner wur­de dabei leicht ver­letzt. Der Brand selbst war schnell unter Kontrolle. Vor allem die Feuerwehr war mit einem mas­si­ven Aufgebot vor Ort. Die Brandursache ist unklar. Für die Löscharbeiten wur­de die Tuttlinger Straße gesperrt.

Die Retter sind zunächst von zwei Menschen in der betrof­fe­nen Wohnung aus­ge­gan­gen – des­halb rück­te ein Großaufgebot an. Allein die Feuerwehr mit 57 Kräften in zehn Fahrzeugen, das Rote Kreuz setz­te zwei Rettungswagen und einen Notarzt ein. Auch meh­re­re Beamte der Polizei eil­ten zum Einsatzort.

Der Brand ist um 20.28 Uhr gemel­det wor­den. Das ers­te Feuerwehrfahrzeug war bereits drei Minuten spä­ter vor Ort, das Löschfahrzeug aus der Altstadt. Dessen Besatzung star­te­te sofort die Menschenrettung. Schnell traf dann Verstärkung ein.

Vor Ort stell­te sich die Lage nach ein paar Minuten, nach dem Erstangriff durch Atemschutzträger, als weni­ger dra­ma­tisch her­aus. Der Bewohner „woll­te nicht mit uns mit­kom­men”, sag­te ein Rot-Kreuz-Helfer der NRWZ. Die Rottweiler Feuerwehr hat­te ihn nach Angaben deren Sprechers, Rüdiger Mack, noch aus der Wohnung geholt.

Eine benach­bar­te Tankstelle mach­te der Feuerwehr dem Anschein nach kei­ne Probleme. Sprecher Mack bestä­tig­te, dass der mas­si­ve Einsatz an Rettungskräften allei­ne dem Alarmstichwort „Brand mit Betroffenen” gegol­ten habe. Für deren schnellst­mög­li­che Rettungs set­ze man ein, was aus­rü­cken kön­ne. Ebenso vie­le Feuerwehrleute waren in der Nacht zu Mittwoch auch in Oberndorf zum Krankenhaus aus­ge­rückt. Dort hat­te ein Überdruckventil für einen Brandmelderalarm gesorgt.

Einige Autofahrer betank­ten see­len­ru­hig ihre Wagen – bis Feuerwehr und Polizei mit ihren Fahrzeugen die Einsatzstelle unpas­sier­bar und damit die Tankstelle uner­reich­bar gemacht hat­ten.

Zur Ursache des Feuers, das im ers­ten Stock, in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aus­ge­bro­chen war, gibt es im Moment kei­ne Erkenntnisse.