Die Rottweiler Künstlerin Angela M. Flaig. Foto: HP Kammerer

ROTTWEIL – Kürz­lich tag­ten die Mit­glie­der der Kul­tur­stif­tung, die sich aus Ver­tre­tern des Rott­wei­ler Gemein­de­ra­tes, der Stadt­ver­wal­tung und der Rott­wei­ler Wirt­schaft zusam­men­setzt. Die Stif­tung hat die Auf­ga­be, das kul­tu­rel­le Leben in der Stadt Rott­weil zu för­dern. Sie för­dert mit ihren Erträ­gen aus dem Stif­tungs­ka­pi­tal beson­de­re Leis­tun­gen und Vor­ha­ben auf dem Gebiet der Bil­den­den Kunst, des Denk­mal­schut­zes, des Films, der Lite­ra­tur, der Musik, des Thea­ters und sons­ti­ger beson­de­rer Leis­tun­gen im kul­tu­rel­len Bereich. Für das Jahr 2018 beschlos­sen die Mit­glie­der ein­stim­mig, das künst­le­ri­sche Wir­ken, der im Rott­wei­ler Orts­teil Hau­sen leben­den und schaf­fen­den Künst­le­rin Ange­la M. Flaig aus­zu­zeich­nen und zu wür­di­gen.

Ange­la M. Flaig, die in die­sem Jahr ihren 70. Geburts­tag begeht, hat im Span­nungs­feld von Arte Pove­ra und Mini­mal Art eine eigen­stän­di­ge, unver­wech­sel­ba­re For­men­spra­che ent­wi­ckelt. In einem medi­ta­ti­ven Schaf­fens­pro­zess gestal­tet sie aus Pflan­zen­sa­men kon­struk­ti­ve Flä­chen und Kör­per. Durch die irri­tie­ren­de Ver­frem­dung pflanz­li­cher Mate­ria­li­en wer­den unge­ahn­te ästhe­ti­sche Erfah­run­gen frei­ge­setzt – und wei­ter­füh­ren­de Denk­pro­zes­se ange­sto­ßen. In der deut­schen Kunst­sze­ne nimmt Ange­la M. Flaig eine viel beach­te­te Ein­zel­po­si­ti­on ein. In zahl­rei­chen Aus­stel­lun­gen hat sie mit ihren fas­zi­nie­ren­den Wer­ken künst­le­ri­sche Akzen­te gesetzt.

Aus Anlass des 70. Geburts­tags zeigt die Aus­stel­lungs­ge­mein­schaft „kunst raum rott­weil“ eine reprä­sen­ta­ti­ve Aus­wahl aktu­el­ler Arbei­ten von Ange­la M. Flaig, die am Sonn­tag, 18. März um 11 Uhr im kunst­raum des Domi­ni­ka­ner­mu­se­ums eröff­net wird. Die Über­rei­chung der Aus­zeich­nung soll im Rah­men der Aus­stel­lung vor­aus­sicht­lich im April vor­ge­nom­men wer­den.