Kunterbunt beim Frauenbund

ROTTWEIL – Kunterbunt waren nicht nur die vielen schönen Kostüme der Gäste beim Frauenbund RW-Altstadt, sondern auch die neu geschaffene Dekoration.

Diese wurde in Eigenleistung von den fleißigen Mädels Daniela Günthner, Jeanette Viereck und Ingrid Lutz genäht. Den ersten Impuls für einen bewegten Abend gaben die vier Damen vom Vorstand, leider war eine erkrankt. Sie stellten den Altstadt-Bewegungsverein vor – die „sind agil – bewegen viel“! Mit dem Slogan: „Nur wer bewegt ist, kann andere bewegen“ wurde direkt eine Runde zum Jucken zum Narrenmarsch genutzt.

Die Gruppe der Alfa-Frauen musste sich in diesem Jahr etwas zurückhalten, diesmal mit der Stimme. Sie stellten pantomimisch den Beginn in einem Kino dar. Die Besucher kommen, sie suchen ihre Plätze und viele kleine Ereignisse brachten den Saal zum Lachen. Was jeder aus dem Leben kennt.

Melanie Rasp trat als resolute und überzeugende Lehrerin auf und führte mit bestimmtem Auftreten durch´s Programm; wie immer gespickt mit Witzen und Ereignissen treffend zum Thema Lehrerin / Schüler. So war die Aussage von Klein Susi, was sie mal werden wolle: „wenn ich hübsch bin Fotomodell, sonst Lehrerin“ die ideale Überleitung zur Vorstellung der deutschen Landschaften nicht nur mit sondern auf dem Body von Annette Efinger-Rieger. Es fanden sich dort Hügel, Berge, Wälder oder auch Tiefebenen – so kann man sich demnächst viel mehr unter den Gegenden Zugspitze, Bruns-Büttel, Zweibrücken (Mundhöhle/Zähne) oder dem Hockenheimring (hockdahoim-Ring) vorstellen.

Unverhofft kam in diesem Jahr der neue Pfarrer Paul Odoeme für die Seelsorgeeinheit 5 „Abba“ zum Einsatz. Er wurde kurzerhand als Assistent für die tolle und treffende Gesangs- und Gitarreneinlage „Der perfekte Moment“ von Rita Efinger-Keller engagiert. Er hatte so viel Spaß und Sangesfreude dabei, dass alle Gäste als dreistimmiger Frauenchor kräftig mitsangen.

Auch schaffte es die Spittelmuck, alias Rita Rimpp, wieder von der Stadt her in die Altstadt. Liebevoll und treffend gedichtet konnte Sie aus dem Leben, aus der Altstadt und auch aus der Stadt berichten.

Den Abschluss des schönen Abends bildeten die gesammelten Narrenstückle. Diesmal gesehen und präsentiert am Hochsitz von Annette Efinger-Rieger und Melanie Rasp. Die Pointen saßen perfekt, die Trefferquote war 100 Prozent und viele Gesichter strahlten im Gemeindehaus, mal vor Lachen, mal vor Schamesröte.

Annette Efinger-Rieger und Melanie Rasp aufd em Hochsitz. Foto: pm

 

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